Kartoffelcurry: Ein veganes Rezept

kartoffelcurry
Foto: CC0 / Pixabay / Manasaananth

Mit diesem Rezept für Kartoffelcurry kochst du würziges Curry ganz ohne tierische Zutaten. Wir geben dir Tipps zur Zubereitung und für Variationen.

Kartoffeln, die Hauptzutat für dieses vegane Curry, bringen gleich mehrere Vorteile mit sich: Sie sind günstig, überall erhältlich und ganzjährig aus regionalem Anbau verfügbar. Wenn du einen Garten hast, kannst du sie außerdem selbst anbauen und ernten: Kartoffeln pflanzen: So funktioniert’s.

Die Zutaten für das Kartoffelcurry solltest du möglichst in Bio-Qualität kaufen. Bio-Lebensmittel sind frei von chemisch-synthetischen Pestiziden und stammen aus nachhaltigem Anbau. Für strenge Richtlinien und genaue Qualitätskontrolle stehen insbesondere die Siegel von Demeter, Bioland und Naturland.

Für einige Zutaten möchten wir dir außerdem noch ein paar Tipps an die Hand geben:

  • Kokosmilch steht immer wieder in der Kritik, unter anderem aufgrund der langen Transportwege, die für den Import notwendig sind. Mehr zur Thematik erfährst du in unserem Beitrag über Kokosmilch – verwende es aus Umweltgründen sparsam. Als regionale Alternative kannst du auch Hafersahne benutzen.
  • Wenn du für das Kartoffelcurry Currypaste kaufen möchtest und das fertige Gericht auf jeden Fall vegan sein soll, achte darauf, dass die Paste keinen Fisch oder andere tierische Zutaten enthält. Alternativ kannst du Currypaste selber machen, dann kennst du die Bestandteile auf jeden Fall.

Veganes Kartoffelcurry zubereiten: So geht's

  • Zubereitung: ca. 30 Minuten
  • Koch-/Backzeit: ca. 20 Minuten
  • Menge: 2 Portion(en)
Zutaten:
  •  6 Kartoffeln (circa 700 g)
  •  1 Zwiebel
  • 1 Zehe(n) Knoblauch
  •   eine halbe Chilischote
  • 1 Stück Ingwer
  •  2 Tomaten
  •   Speiseöl
  • 1 EL Currypaste
  •   Paprikapulver
  • 400 ml Kokosmilch oder Hafersahne
  •   etwas Gemüsebrühe
  •   Koriander
  •   Salz
  •   Pfeffer
Zubereitung
  1. Wasche die Kartoffeln und schneide sie in Würfel.

  2. Schäle die Zwiebel und die Knoblauchzehe. Würfle die Zwiebel und hacke den Knoblauch.

  3. Hacke die Chilischote. Wenn du es nicht so scharf magst, entferne vorher die Kerne, um die Schärfe der Chili etwas abzumildern. Alternativ kannst du sie auch ganz weglassen.

  4. Schäle das Ingwerstück und reibe es.

  5. Schneide die Tomaten in Würfel.

  6. Erhitze das Öl in einer großen Pfanne und dünste Zwiebelwürfel und Knoblauch kurz darin an.

  7. Gib Currypaste, Chili, Ingwer und Paprikapulver in die Pfanne und röste alles kurz mit an.

  8. Füge nun die Kartoffeln hinzu und verrühre sie mit dem restlichen Inhalt der Pfanne.

  9. Gib die Tomaten und die Kokosmilch oder Hafersahne dazu.

  10. Rühre etwas Gemüsebrühe unter das Kartoffelcurry und lass es bei mittlerer Hitze für etwa 20 Minuten köcheln. Rühre regelmäßig um und gieße das Curry mit Gemüsebrühe auf, wenn es dir zu dickflüssig ist.

  11. Wasche den Koriander und hacke ihn. Schmecke das Kartoffelcurry kurz vor Ende der Garzeit mit Koriander, Salz und Pfeffer ab. Wenn du das Gemüse lieber etwas weicher magst, kannst du es länger als 20 Minuten köcheln lassen.

Variationen für das Kartoffelcurry

Du kannst das Grundrezept für Kartoffelcurry mit saisonalem Gemüse ergänzen.
Du kannst das Grundrezept für Kartoffelcurry mit saisonalem Gemüse ergänzen.
(Foto: CC0 / Pixabay / Quique)

Du kannst das Kartoffelcurry nach Lust und Laune abwandeln und ergänzen. Probiere zum Beispiel je nach Saison verschiedene Gemüsesorten wie Spinat, Möhren, Zucchini oder Blumenkohl aus. Auch Hülsenfrüchte wie Erbsen oder Kichererbsen eignen sich als weitere Zutaten. Kartoffelcurry ist außerdem eine gute Möglichkeit, Gemüsereste zu verarbeiten. Mit unterschiedlichen Kräutern und Gewürzen wie Petersilie oder Kreuzkümmel kannst du das Curry ebenfalls verfeinern.

Wenn du gerne eine Beilage zum Kartoffelcurry essen möchtest, probiere Reis, veganes Naan-Brot oder Couscous.

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