Kürbiscurry: Ein Rezept für ein herbstliches Curry-Gericht

Foto: Utopia/ Barghorn

Ein Kürbiscurry wärmt dich von innen, wenn die Tage kälter und dunkler werden. Zudem sorgt es für Farbe auf dem Teller. Unser Rezept ist einfach und schnell gemacht.

Im Herbst haben viele Kürbissorten Saison, mit denen man verschiedenste Kürbis-Rezepte zubereiten kann. Bei uns ist vor allem die Kürbissuppe ein beliebter Klassiker – doch wie wäre es zur Abwechslung mal mit einem leckeren Kürbiscurry?

In unserem Rezept wird das Gemüse geschmort, bis es weich und aromatisch ist. Durch die Kokosmilch wird das Gericht sättigend und der Limettensaft sorgt für ausgleichende Frische. Unser Kürbiscurry-Rezept kannst du auch ergänzen oder abwandeln – dazu geben wir dir einige Tipps.

Zutaten für das Kürbiscurry

Für Kürbiscurry für drei bis vier Personen brauchst du folgende Zutaten:

So bereitest du das Kürbiscurry zu

Im Herbst gibt es wieder leckere Hokkaidokürbisse aus heimischer Ernte.
Im Herbst gibt es wieder leckere Hokkaidokürbisse aus heimischer Ernte. (Foto: CC0 / Pixabay / Alexas_Fotos)
  1. Wasche den Kürbis, halbiere ihn und kratze die Kerne und den faserigen Teil des Fruchtfleischs heraus. Schälen musst du Hokkaido-Kürbisse nicht, da sie eine weiche Schale haben.
  2. Schneide den Kürbis mundgerechte Würfel.
  3. Schäle die Süßkartoffel und die Möhre und würfle sie in mundgerechte Stücke.
  4. Wasche die Tomaten und schneide sie in kleine Stücke.
  5. Wasche die Lauchzwiebeln, entferne den Strunk und die Spitze der grünen Blätter und schneide den Rest in feine Ringe.
  6. Schäle die Knoblauchzehen und den Ingwer und hacke beides fein.
  7. Erhitze das Ghee oder das Öl in einem großen Topf.
  8. Gib den weißen Teil der Lauchzwiebeln und den Knoblauch hinzu und dünste sie glasig. Füge anschließend die Kürbis-, Süßkartoffel- und Karottenwürfel hinzu und röste sie für einige Minuten an.
  9. Rühre das Currypulver oder die -paste, die Tomaten und den Ingwer unter und schwitze sie kurz mit an.
  10. Gieße die Kokosmilch an und so viel Wasser, dass die Gemüsewürfel knapp bedeckt sind. Lege einen Deckel auf den Topf und lasse das Kürbiscurry bei mittlerer Hitze circa 30 Minuten schmoren. Rühre dabei hin und wieder um.
  11. Jetzt sollte das Gemüse schön weich sein. Falls dir das Kürbiscurry noch zu wässrig ist, lasse es für einige Minuten offen einkochen. Schmecke es dann mit Limettensaft, Salz, Pfeffer und Curry ab.
  12. Gib das Curry in tiefe Schalen oder Teller und garniere es mit dem grünen Teil der Frühlingszwiebeln.

Zu dem Kürbiscurry passt Reis oder Naan-Brot.

Tipp: Die Kürbiskerne kannst du rösten, das ergibt einen leckeren Snack.

Variations- und Ergänzungsmöglichkeiten für das Kürbiscurry

Naturjoghurt verleiht dem Kürbiscurry Frische.
Naturjoghurt verleiht dem Kürbiscurry Frische. (Foto: Utopia / Leonie Barghorn)

Hier sind einige Tipps, wie du das Kürbiscurry noch schmackhafter und sättigender machen kannst:

  • Streue frische, gehackte Korianderblätter über das fertige Curry. Sehr lecker schmecken auch Schwarzkümmelsamen als Topping.
  • Noch cremiger und sättigender wird das Kürbiscurry, wenn du gleichzeitig mit den Tomaten und dem Curry etwa 200 Gramm gelbe Linsen hinzufügst. Du brauchst dann eventuell ein bisschen mehr Flüssigkeit zum Garen. Eine leckere Proteinzugabe für dein Curry sind auch Kichererbsen. Wenn sie bereits gegart wurden, kannst du sie kurz vor Ende der Kochzeit unter das Curry rühren.
  • Du kannst den Kürbis durch andere Gemüsesorten ergänzen, zum Beispiel Kartoffeln, Paprika, Pastinaken, grüne Bohnen oder Brokkoli.
  • Für zusätzliche Frische sorgt etwas Joghurt, den du über das fertige Kürbiscurry träufelst.
  • Anstelle von oder zusätzlich zu fertigen Curry-Gewürzmischungen kannst du auch einzelne Gewürze verwenden und so den Geschmack anpassen. Passende Gewürze sind zum Beispiel Kurkuma, Koriander, Kreuzkümmel, Zimt, Chili und ein oder zwei Lorbeerblätter.

Kokosmilch: Wieso du sie nur Bio kaufen solltest

Kokosmilch schmeckt lecker in Kürbiscurry, ist für unser Klima aber bedenklich.
Kokosmilch schmeckt lecker in Kürbiscurry, ist für unser Klima aber bedenklich. (Foto: CC0 / Pixabay / LisaRedfern)

Wenn du dein Kürbiscurry gerne umweltfreundlich kochen möchtest, solltest du am besten auf regionale Zutaten zurückgreifen. Diese mussten keine langen Transportwege hinter sich bringen, bis sie bei dir im Supermarktregal landeten – sie haben also eine bessere CO2-Billanz.

Leider wachsen einige Obst- und Gemüsesorten nicht in unserer Klimazone. Die Kokosmilch, die im Rezept verwendet wird, ist kein heimisches Produkt – die meisten Kokosnüsse werden zum Beispiel in Brasilien, der Dominikanischen Republik oder Indien angebaut. Dort werden sie oft in Monokulturen und auf großen Flächen kultiviert und mit Pestiziden behandelt. Um die Umwelt zu schonen, solltest du Kokosmilch unbedingt in Bioqualität kaufen – und im Alltag nur spärlich verwenden.

Auch Kokosöl solltest du aus diesem Grund am besten in Bio-Qualität kaufen. Alternativ kannst du die Zutat für dein Kürbiscurry durch selbstgemachtes Ghee auf Butter-Basis ersetzen.

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