Kürbispasteten: Rezept für süße Pumpkin Pasties

Kürbispasteten
Foto: utopia / kb

Kürbispasteten sind kleine Teigtaschen, die mit Kürbispüree gefüllt sind. Wie du den cremigen Snack – süß oder herzhaft – selber zubereiten kannst, erfährst du hier.

Kürbispasteten kennen viele von Harry Potter. Du kannst sie mit diesem Rezept selber machen.

Dafür brauchst du einen geeigneten Teig und Kürbispüree. Sie schmecken warm und kalt und können super für Buffets oder als Partysnack zubereitet werden. Die Pasteten (oder auch Pumpkin Pasties) kannst du sowohl süß als auch herzhaft würzen.

So bereitest du süße Kürbispasteten zu

Kürbispasteten kannst du süß oder herzhaft zubereiten.
Kürbispasteten kannst du süß oder herzhaft zubereiten.
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  • Zubereitung: ca. 15 Minuten
  • Ruhezeit: ca. 60 Minuten
  • Koch-/Backzeit: ca. 50 Minuten
  • Menge: 10 Stück
Zutaten:
  • 350 g Mehl
  • 200 g Butter, weich
  • 150 g Schmand
  • 300 g Hokkaido-Kürbis
  • 50 g Schmand
  • 40 g Zucker
  • 0,5 TL Zimt
  • 1 Prise(n) Muskat
  • 1 Prise(n) Salz
  •  1 Ei zum Bestreichen
Zubereitung
  1. Kühle den Teig für die Kürbispasteten ausreichend.
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    Verknete das Mehl, die Butter und 200 Gramm Schmand zu einem homogenen Teig. Forme ihn zu einer Kugel. Wickle den Teig in ein angefeuchtetes Geschirrtuch und stelle ihn für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank.

  2. Nimm einen frischen Bio-Kürbis für die Kürbispasteten.
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    Stelle währenddessen das Kürbispüree für die Füllung her: Wasche den Kürbis, halbiere ihn, entferne mit einem Löffel die Kürbiskerne und schneide ihn in kleine Stücke. Du kannst den Kürbis nun entweder in Wasser weichkochen oder in einer Pfanne weich braten. Bei der zweiten Variante erhältst du Röstaromen.

  3. Die Masse darf nicht zu flüssig sein. Füge gegebenenfalls etwas Stärke als Bindemittel hinzu.
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    Püriere den weichen Kürbis in einem Mixer oder mit einem Pürierstab. Verrühre in einer Schüssel das Kürbispüree mit dem restlichen Schmand, dem Zucker und dem Zimt. Schmecke die Masse mit etwas Salz und Muskatnuss ab, um dem Ganzen etwas Würze zu verleihen.

  4. Beispielsweise haben etwas größere Weckgläser einen geeigneten Durchmesser zum Ausstechen.
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    Nimm den Teig aus dem Kühlschrank und rolle ihn auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche dünn (etwa zwei bis drei Millimeter dick) aus. Stich mit einer runden Ausstechform (etwa zehn Zentimeter Durchmesser) oder mit einem Glas Kreise aus. Bleibt Teig übrig, verknete diesen, rolle ihn erneut aus und steche wieder Kreise aus. Wiederhole dies, bis kein Teig mehr übrig bleibt. Tipp: Sollte der Teig zwischendrin zu klebrig werden, stelle ihn kurz in den Kühlschrank.

  5. Achte darauf, dass du nicht zu viel Füllung nimmst.
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    Setze in jeden Kreis einen Teelöffel von der Kürbismasse. Lasse den Rand frei. Klappe den Teig über die Füllung, sodass Halbkreise entstehen. 

  6. Drücke die Teigenden mit einer Gabel fest.
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    Drücke den Rand fest. Nimm eine Gabel und drücke damit die Teigenden fest. Verquirle ein Ei und verstreiche es auf den zugeklappten Kürbispasteten.

  7. Die Kürbispasteten kannst du warm oder kalt essen.
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    Gib die Kürbispasteten für mindestens 30 Minuten bei 180 Grad Ober-/Unterhitze in den Ofen. Den Ofen vorzuheizen ist nicht notwendig. Die Pasteten sind fertig, wenn sie leicht braun sind.

Tipps und Hinweise zu Kürbispasteten

Kürbispasteten schmecken auch kalt.
Kürbispasteten schmecken auch kalt.
(Foto: utopia / kb)

Du kannst die Kürbispasteten auch herzhaft zubereiten. Lasse dafür den Zucker sowie Zimt weg und füge Muskatnuss und etwas Kürbiskernöl hinzu. Auch Chili und Curry sind passende Gewürze. Wenn du möchtest, kannst du Zwiebelwürfel anbraten, um den Kürbispasteten ein Röstaroma zu verleihen.

Es sind viele Variationen möglich: 

Wir empfehlen, Lebensmittel in Bio-Qualität zu verwenden. Siegel wie Bioland, Naturland oder Demeter weisen Produkte aus, bei deren Anbau und Produktion auf die Umwelt geachtet werden. Beispielsweise werden keine chemisch-synthetischen Pestizide verwendet. Wenn du saisonal und regional einkaufst, kannst du CO2-Emissionen einsparen. Dies alles wirkt sich positiv auf deinen ökologischen Fußabdruck aus. Unser Saisonkalender zeigt dir, wann in Deutschland welches Obst und Gemüse Saison hat.

Vegan werden die Kürbispasteten, wenn du die Butter durch vegane Margarine und den Schmand durch veganen Frischkäse ersetzt. Zum Bestreichen eignet sich Pflanzenmilch, oder lässt das Ei einfach weg.

Sollte etwas Kürbis(-püree) übrig bleiben, kannst diesen ganz leicht zu Kürbissuppe weiterverarbeiten. Ist mit Zucker vermengtes Püree übrig, kannst du beispielsweise Kürbisbrot oder Kürbiskuchen backen.

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