Kürbiswaffeln: Ein herzhaftes Rezept

Kürbiswaffeln
Foto: Nele Finke/ Utopia

Kürbiswaffeln schmecken fruchtig lecker. Mit Parmesan, Hokkaido-Kürbis und Rucola-Salat serviert, ist das herbstliche Rezept schnell zubereitet. Wie das geht, erfährst du hier.

Süße Waffeln sind das ganze Jahr über beliebt. Aber auch als herzhafte Kürbiswaffeln schmecken sie gut. Ob zu Halloween oder schon vorher, es lohnt sich diese saisonale Waffelvariante zu probieren. 

Bevor du die Kürbiswaffeln zubereitest, solltest du das Waffeleisen gründlich reinigen

Ein herzhaftes Rezept: Kürbiswaffeln

Kürbiswaffelteig mit Kürbispüree lässt sich gut im Waffeleisen backen.
Kürbiswaffelteig mit Kürbispüree lässt sich gut im Waffeleisen backen.
(Foto: Nele Finke/ Utopia)
  • Zubereitung: ca. 40 Minuten
  • Koch-/Backzeit: ca. 15 Minuten
  • Menge: 8 Stück
Zutaten:
  • 250 g Kürbis (z.B. Hokkaido)
  • 75 g Butter
  •  3 Eier
  • 150 g Dinkel(vollkorn)mehl
  • 2 TL gestr. Backpulver
  • 75 g Parmesan
  •   Salz und Pfeffer
  •   Zitronenschale
  •   Mieralwasser
  •   Fett fürs Waffeleisen
  •   Parmesan zum Bestreuen
Zubereitung
  1. Verarbeite zunächst den Kürbis zu feinem Püree. Wie genau das funktioniert erfährst du hier: Feines Kürbispüree: So machst du es selbst. Alternativ kannst du das Kürbisfleisch fein raspeln. Dies nimmt aber mehr Zeit in Anspruch. Tipp: Am besten eignet sich der Hokkaido-Kürbis.

  2. Verrühre dann die Butter zusammen mit dem Parmesan, bis die Masse schaumig ist. Füge drei Eier hinzu und rühre diese mit ein. 

  3. Reibe währenddessen die Schale einer Zitrone ab und fülle diese zusammen mit dem Vollkornmehl, Salz, Pfeffer und Backpulver in einen zusätzlichen Behälter. Vermenge dann alles gut. 

  4. Füge nun die Mischungen zusammen, in dem du das Mehl-Gemenge zur Butter-Mischung gibst. Füge auch das Kürbispüree hinzu. Verrühre alle Zutaten bis sich eine leicht zähe Masse gebildet hat. 

  5. Gib gegebenenfalls Mineralwasser hinzu bis die Konsistenz stimmt. Das Mineralwasser sorgt außerdem dafür, dass die Waffeln luftig locker werden.

  6. Heize das Waffeleisen vor. Es sollte dann auf mittlerer Hitze stehen. Fette dann die Flächen großzügig mit Butter oder Öl und gib eine Kelle voll Teig hinein. Nun kannst du die Waffeln nach und nach backen oder dir Teig für den nächsten Tag aufbewahren. Stelle ihn in diesem Fall in den Kühlschrank.

  7. Zuletzt kannst du die Kürbiswaffeln mit Parmesan oder Rucola und Cherry Tomaten servieren, wie es dir am besten schmeckt.

Kürbiswaffeln: Süße Alternative und Serviervorschläge

Kürbiswaffeln schmecken lecker mit Parmesan bestreut.
Kürbiswaffeln schmecken lecker mit Parmesan bestreut.
(Foto: Nele Finke/ Utopia)

Die Kürbiszeit beginnt schon im Sommer. Einige frühe Kürbissorten kannst du schon ab Juli auf dem Wochenmarkt kaufen. Späte Sorten, wie den Butternuss-Kürbis, gibt es dann sogar bis November. Bei richtiger Lagerung halten sich die Kürbisse noch einige Monate darüber hinaus. Am liebsten haben sie es dunkel, aber trocken. Hier erfährst du mehr dazu: Kürbis lagern: So machst du es richtig.

Kürbisse kannst du auf dem Wochenmarkt oder in manchen Gegenden direkt vom Feld kaufen.

Gut zu wissen: Weil Parmesan mit tierischem Lab hergestellt wird, ist er nicht vegetarisch. Mehr dazu: Warum Parmesan nicht vegetarisch ist. Möchtest du dich vegan ernähren, aber trotzdem nicht auf den leckeren Geschmack des Hartkäses verzichten, so kannst du veganen Parmesan einfach selbst machen

Du kannst Kürbiswaffeln auch als süße Variante machen. Nimm dieses Grundrezept: Waffelteig: Einfaches Rezept zum Selbermachen. Ersetze die Milch einfach durch Kürbispüree und füge 150 Gramm Zucker hinzu, für süße Kürbiswaffeln. Lecker schmecken diese dann mit Puderzucker oder Sirup sowie Honig und Marmelade.

Hier findest du außerdem ein Rezept für winterliche Zimtwaffeln: Zimtwaffeln: Leckeres Rezept für winterliche Waffeln

Achte bei deinem Einkauf der Zutaten auf kurze Transportwege, um die CO2-Emission möglichst gering zu halten. Es bieten sich also regionale Produkte an. Bio-Siegel zeigen dir außerdem, dass die Produkte ökologisch wertvoll angebaut werden und nicht gentechnisch verändert wurden. 

Weiterlesen auf Utopia.de:

** Links zu Bezugsquellen sind teilweise Affiliate-Links: Wenn ihr hier kauft, unterstützt ihr aktiv Utopia.de, denn wir erhalten dann einen kleinen Teil vom Verkaufserlös.

Gefällt dir dieser Beitrag?

Vielen Dank für deine Stimme!

Schlagwörter: