Malabi: Milchpudding aus Israel

Malabi
Foto: CC0 / Pixabay / FranckinJapan

Malabi ist ein süßer Pudding mit einem leichten Rosenaroma. Wie du ihn einfach selbst herstellst und vegan abwandeln kannst, zeigen wir dir in diesem Artikel.

Malabi ist ein traditionelles israelisches Dessert. Es kombiniert in Form eines süßen Milchpuddings die Aromen von Pistazien, Rosen und Früchten. Mit unserem Grundrezept kannst du so in wenigen Schritten eine orientalische Variante des klassischen Vanillepuddings herstellen. Für die Zubereitung brauchst du nicht mehr als zehn Minuten. Anschließend solltest du etwas Zeit zum Abkühlen einplanen.

  • Zubereitung: ca. 10 Minuten
  • Menge: 4 Portion(en)
Zutaten:
  • 500 ml Vollmilch
  • 50 g Pistazien
  • 2 EL Rosenwasser
  • 50 g Speisestärke
  • 25 g Zucker
  • 150 ml Schlagsahne
Zubereitung
  1. Hacke die Pistazien in kleine Stücke.

  2. Verrühre 100 Milliliter (Pflanzen-)Milch, Rosenwasser und Speisestärke in einer Schüssel mit einem Schneebesen. Rühre die Mischung so lang bis sich alle Klümpchen aufgelöst haben. (Tipp: Rosenwasser selber machen).

  3. Gib die restliche (Pflanzen-)Milch gemeinsam mit Schlagsahne oder Kokosmilch und dem Zucker in einen Topf und erhitze die Mischung unter Rühren.

  4. Fängt die Mischung langsam an zu köcheln, fügst du unter ständigem Rühren die Stärkemischung hinzu.

  5. Lass den Pudding nun so lange köcheln bis er anfängt einzudicken. Das dauert etwa ein bis zwei Minuten. Auch hier solltest du immer wieder umrühren.

  6. Fülle den Pudding nun in Dessertschalen und lasse ihn abkühlen.

  7. Bestreue den Malabi-Pudding anschließend mit den Pistazien.

Wichtig: Achte beim Kauf der Zutaten möglichst auf Bio-Qualität. Bei pflanzlichen Produkten vermeidest du so synthetische Pestizide, die nicht nur der Umwelt, sondern auch deiner eigenen Gesundheit schaden. Bei Milchprodukten garantiert ein Bio-Siegel eine artgerechte Tierhaltung. Die genauen Vorgaben schwanken dabei je nach Art des Siegels. Besonders empfehlenswert sind Demeter, Naturland oder Bioland. Mehr dazu erfährst du hier: BioSiegel im Vergleich: Was haben die Tiere von Bio-Tierhaltung?

Tipp: Für eine vegane Variante des klassischen Malabi kannst du die Milch und Schlagsahne im Rezept durch 300 Milliliter Kokosmilch und 350 Milliliter Pflanzendrink (zum Beispiel Hafermilch, Soja- oder Reismilch) ersetzen. Wenn du auf tierische Produkte verzichtest, handelst du auch klimafreundlicher. Insbesondere fettreiche Milchprodukte haben nämlich aufgrund von Tierhaltung und Herstellungsprozessen eine sehr schlechte CO2-Bilanz. Mehr dazu erfährst du in diesem Artikel: Diese 6 Lebensmittel sind am schlimmsten fürs Klima.

Tipps für Malabi-Variationen

Malabi kannst du nach Belieben variieren, indem du verschiedene Toppings und Gewürze verwendest.
Malabi kannst du nach Belieben variieren, indem du verschiedene Toppings und Gewürze verwendest.
(Foto: CC0 / Pixabay / Security)

Malabi kannst du geschmacklich abwandeln beziehungsweise ergänzen, indem du verschiedene Gewürze und Toppings hinzufügst:

  • Zimt, Kardamom und Vanille kannst du mit in die Milchmischung rühren oder als Topping auf den fertigen Pudding streuen.
  • Für ein fruchtiges Topping eignen sich im Herbst und Winter Granatapfelkerne. Diese bekommst du in der Regel nicht aus deutschem Anbau. Allerdings kannst du auf möglichst nahe Herkunftsländer wie Italien oder Spanien achten.
  • Im Sommer kannst du auf Pfirsiche, Aprikosen oder verschiedene Beeren zurückgreifen. Achte auch hier auf Ware aus möglichst regionalem Anbau. Die nachhaltigste Option ist es, die Früchte im eigenen Garten oder auf dem Balkon anzubauen. Mehr Tipps und Tricks dazu findest du hier: Naturgarten anlegen: Obst und Gemüse frisch aus dem Biogarten.
  • Essbare Rosenblüten sehen nicht nur schön aus, sondern sorgen zusätzlich für ein blumiges Aroma.
  • Für etwas mehr Süße kannst du Malabi mit Honig, Karamell- oder Granatapfelsirup beträufeln.
  • Traditionell wird der israelische Pudding mit Pistazien serviert. Eine nachhaltigere Variante wären Walnüsse, Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne aus regionalem Anbau. Für ein stärkeres Aroma kannst du diese vorher in einer Pfanne ohne Fett anrösten.

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