Meerrettich-Dip selber machen: So geht’s

Foto: CC0 / Pixabay / Anestiev

Ein frischer Meerrettich-Dip passt zu vielen Gerichten und ist in fünf Minuten zubereitet. Welche Zutaten du für das Grundrezept brauchst und wie du den Dip variieren kannst, erfährst du hier.

Meerrettich ist eine Pflanze aus der Familie der Kreuzblütler, die vor allem für ihre vielseitig verwendbare Wurzel bekannt ist. Die geriebene Wurzel verfügt über eine leichte Schärfe und verfeinert viele Gerichte. Als Dip passt Meerrettich zum Beispiel zu Gemüsesticks, Kartoffeln in allen Variationen oder Grillgut. Frischer Meerrettich schmeckt dabei viel intensiver und aromatischer als aus dem Glas. Im Folgenden findest du ein einfaches Grundrezept für schmackhaften Meerrettich-Dip.

Frischen Meerrettich bekommst du in Deutschland von Oktober bis Februar. Verwende für den Meerrettich-Dip am besten regionale und saisonale Ware: Lebensmittel aus der Region haben kürzere Transportwege und belasten damit das Klima weniger stark. 

Wichtig: Der klassische Meerrettich-Dip enthält Milchprodukte. Gerade tierische Lebensmittel solltest du unbedingt in Bio-Qualität kaufen, denn so unterstützt du eine nachhaltigere Landwirtschaft und artgerechte Tierhaltung. Orientieren kannst du dich an Bio-Siegeln: Strengen Standards unterliegen beispielsweise Produkte, die mit Siegeln von Demeter, Bioland oder Naturland gekennzeichnet sind. 

Meerrettich-Dip selber machen: Das Grundrezept

Um Meerrettich-Dip anzurühren, brauchst du nur fünf Minuten.
Um Meerrettich-Dip anzurühren, brauchst du nur fünf Minuten.
(Foto: CC0 / Pixabay / Welikodub)
  • Zubereitung: ca. 5 Minuten
  • Menge: 4 Portion(en)
Zutaten:
  • 50 g Meerrettich
  • 1 TL Zitronensaft
  • 200 g saure Sahne
  • 100 g Crème Fraîche
  •   Salz, Pfeffer und Zucker
Zubereitung
  1. Schäle den Meerrettich und reibe ihn fein. Vermische ihn mit dem Zitronensaft.

  2. Verrühre in einem Schälchen die saure Sahne mit der Crème fraîche. Füge dann den geriebenen Meerrettich hinzu und hebe ihn unter.

  3. Schmecke den Meerrettich-Dip zuletzt mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker ab.

Meerrettich-Dip abwandeln: So geht’s

Verfeinere den Meerrettich-Dip zum Beispiel mit Schnittlauch.
Verfeinere den Meerrettich-Dip zum Beispiel mit Schnittlauch.
(Foto: CC0 / Pixabay / nicoletta73)

Das Grundrezept kannst du auf verschiedene Art variieren. Ein paar Anregungen findest du hier:

  • Probiere den Meerrettich-Dip als vegane Variante. Du musst dazu lediglich die saure Sahne und die Crème fraîche ersetzen. Dafür hast du verschiedene Möglichkeiten. Eine gute Alternative ist zum Beispiel veganer Sojajoghurt, der von Natur aus ebenfalls leicht säuerlich schmeckt. Du kannst auch etwas veganen Frischkäse mit veganem Joghurt mischen. 
  • Verfeinere den Meerrettich-Dip mit Kräutern. Probiere zum Beispiel frischen Schnittlauch, Kerbel, Petersilie oder Dill.
  • Auch Äpfel und Meerrettich passen gut zusammen! Reibe einfach einen mittelgroßen Apfel fein und rühre ihn unter den Meerrettich-Dip.
  • Du kannst auch mit Gewürzen experimentieren. Gut geeignet sind in diesem Fall zum Beispiel Paprikapulver, Chili oder auch Knoblauch.

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