Mit Resten kochen: Rezeptideen für Speisereste vom Vortag

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Manchmal lässt es sich nicht vermeiden: es bleiben Reste vom Essen übrig. Wir zeigen dir, wie du mit Resten kochst und leckere Gerichte zauberst, anstatt sie wegzuwerfen.

Lebensmittelverschwendung ist ein großes Problem, das vielfältige Ursachen hat. Wir als Verbraucher können unseren Teil dazu beitragen, weniger Lebensmittel zu verschwenden. Du kannst zum Beispiel viele Nahrunsgmittel verwerten, die häufig im Müll landen, aber sich kreativ zubereiten lassen.

So hat sich auch Daniel Anthes, Gründer vom Verein ShoutOutLoud, Gedanken rund um das Thema Lebensmittelverschwendung gemacht und ein Reste-Kochbuch geschrieben. Darin findest du Rezepte aus Lebensmitteln, die meist weggeworfen werden.

Auch wenn du einige einfache Tipps berücksichtigst, passiert es hin und wieder, dass bereits gekochte Lebensmittel übrig bleiben. Diese solltest du keineswegs wegwerfen, sondern am nächsten Tag zu einer neuen Mahlzeit verkochen. Dabei sparst du unter Umständen sogar Zeit und erhältst eine leckere Mahlzeit mit Zutaten, die viel zu schade für die Tonne wären.

So werden aus Nudelresten Bratnudeln

Nudelreste lassen sich leicht in ein asiatisches Gericht verwandeln.
Nudelreste lassen sich leicht in ein asiatisches Gericht verwandeln. (Foto: CC0 / Pixabay / TanteTati)

Vorgekochte Nudeln vom Vortag eigenen sich bestens, um Bratnudeln daraus zu zaubern. Die Zutaten reichen für zwei Personen.

Zutaten:

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Chilischote
  • 150 g Räuchertofu
  • 1 Möhre
  • 1 handvoll Champignons
  • 3 EL Pflanzenöl
  • 250 g Nudeln
  • 3 EL Sojasoße
  • 1 EL Sesam
  • Salz
  • Pfeffer

Die Zubereitung der Bratnudeln nimmt etwa 20 Minuten in Anspruch.

  1. Schäle die Zwiebel und schneide sie in Ringe.
  2. Schäle die Knoblauchzehe und hacke sie.
  3. Entkerne die Chilischote und hacke sie ebenfalls.
  4. Schneide den Räuchertofu in feine Würfel.
  5. Wasche die Möhre und schneide sie in feine Streifen.
  6. Putze die Champignons und schneide sie in Scheiben.
  7. Erhitze das Pflanzenöl in einer großen Pfanne und brate die Zwiebeln etwa zwei Minuten darin an.
  8. Gib den Räuchertofu zur Zwiebel und brate ihn einige Minuten knusprig an.
  9. Füge nun Knoblauch, Chili, Pilze und Möhre hinzu. Brate das Gemüse fünf bis sieben Minuten an.
  10. Menge die Nudeln unter das Gemüse. Lass das Ganze weitere drei bis vier Minuten braten und rühre dabei gelegentlich um.
  11. Würze die Bratnudeln mit Sojasoße, Sesam, Salz und Pfeffer.

Auch bei diesem Rezept hast du die Möglichkeit, zu variieren. Solltest du gerade Gemüse oder frische Kräuter übrig haben, verarbeite die Zutaten ruhig in diesem Rezept.

Bratkartoffeln aus gekochten Kartoffeln vom Vortag: So geht’s

Bratkartoffeln: Schnell zubereitet, variabel und lecker.
Bratkartoffeln: Schnell zubereitet, variabel und lecker. (Foto: CC0 / Pixabay / jhusemannde)

Du hast vorgekochte Kartoffeln übrig? Verwandle diese einfach in knusprige Bratkartoffel. Für zwei Portionen benötigst du:

  • 400g Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 3 EL Pflanzenöl
  • 1/2 TL getrockneten Rosmarin
  • 1/2 TL getrockneten Thymian
  • 1/2 TL Paprikapulver
  • Salz
  • Pfeffer

Da die Kartoffeln bereits vorgekocht sind, brauchst du lediglich 15 Minuten Zubereitungszeit für dieses Rezept einzuplanen.

  1. Schneide die Kartoffeln in Scheiben.
  2. Schäle die Zwiebel und schneide sie in Würfel.
  3. Erhitze das Pflanzenöl in einer großen Pfanne und brate die Zwiebeln darin zwei bis drei Minuten an.
  4. Gib die Kartoffeln hinzu und brate sie etwa zehn Minuten lang an. Wende sie dabei regelmäßig, damit nichts anbrennt und die Bratkartoffeln von allen Seiten knusprig-braun werden.
  5. Schmecke die Kartoffeln abschließend mit den Gewürzen ab und serviere sie.

Dieses Rezept ist ein Grundrezept für Bratkartoffeln, es ist also beliebig erweiterbar. Du könntest zum Beispiel gewürfelten Räuchertofu zusammen mit den Zwiebeln anbraten, so werden die Bratkartoffeln besonders deftig. Möglicherweise hast du auch Gemüse vom Vortag übrig, welches zu Bratkartoffeln passt. Doch auch ein gemischter Gemüsesalat ist eine tolle Beilage für die Bratkartoffeln.

Grünkohlsuppe mit vorgekochtem Reis: Rezept

Wintergemüse trifft Reis vom Vortag und wird zu einer wärmenden Suppe.
Wintergemüse trifft Reis vom Vortag und wird zu einer wärmenden Suppe. (Foto: CC0 / Pixabay / Oldiefan)

Hast du gekochten Reis übrig, mach einfach eine gesunde Grünkohlsuppe daraus. Das Rezept ist für zwei Portionen Suppe.

Zutaten:

Für die Zubereitung der Grünkohlsuppe benötigst du etwa eine Stunde und 15 Minuten.

  1. Wasche den Grünkohl und entferne die Strünke.
  2. Hacke den Grünkohl grob.
  3. Schäle die Zwiebel und schneide sie in Würfel.
  4. Erhitze das Pflanzenöl in einem ausreichend großen Topf und brate die Zwiebeln zwei bis drei Minuten darin an.
  5. Füge den Grünkohl hinzu und lösche das Ganze mit der Gemüsebrühe ab. Lass alles etwa 45 Minuten lang köcheln.
  6. Gib den Reis etwa fünf Minuten vor Ende der Kochzeit zum Grünkohl.
  7. Schmecke die Grünkohlsuppe mit Kümmel, Senf, Salz und Pfeffer ab.

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