Mochi: Rezept für die japanischen Reisküchlein

Foto: Sarah Gairing / Utopia

Mochi sind eine leckere Süßigkeit aus Japan. Mit wenigen Zutaten hast du die Reisküchlein schnell auch zuhause selbst zubereitet. Wir zeigen dir ein einfaches Rezept mit Ideen für verschiedene Füllungen.

Mochi sind vor allem als süßes Dessert aus japanischen Restaurants bekannt. Mit etwas Geduld kannst du Mochi aber auch zu Hause selber machen. Die wichtigste Zutat dafür ist Klebreismehl, von dem es zwei verschiedene Sorten gibt: Mochigomeko und Shiratamako. Für die Zubereitung von Mochi sind beide Reismehle geeignet.

Klassischerweise werden die Reisküchlein mit Anko gefüllt, einer gesüßten Bohnenpaste. Dafür werden Adzukibohnen gekocht und mit Zucker vermischt. Die fertige Bohnenpaste findest du in jedem Asiamarkt. Wenn du die Paste selber machen willst, solltest du diesen Schritt vor der eigentlichen Zubereitung der Mochi einplanen, denn die Füllung muss bei der Verarbeitung kalt sein. Natürlich kannst du die Mochi auch mit anderen Füllungen zubereiten. Am Ende der Seite findest du einige Ideen für passende Mochi-Füllungen.

Mochi-Rezept: Gefüllte Reisküchlein aus Japan

  • Zubereitung: ca. 60 Minuten
  • Ruhezeit: ca. 15 Minuten
  • Menge: 20 Stück
Zutaten:
  • 150 g Klebreismehl
  • 50 g Zucker
  • 200 ml Wasser
  •   Tapiokastärke / Kartoffelstärke
  • 200 g Anko (Adzukibohnenpaste)
  •  
Zubereitung
  1. Wenn du die Füllung selber machen möchtest statt Anko zu verwenden, solltest du diese als erstes vorbereiten und kühl stellen. Erst dann geht es mit der Zubereitung der Mochi los. 

  2. (Foto: Sarah Gairing / Utopia)

    Gib das Klebreismehl, den Zucker und das Wasser in eine große mikrowellenfeste Schüssel und verrühre die Zutaten klümpchenfrei. Das geht am besten mit einem Schneebesen.

  3. (Foto: Sarah Gairing / Utopia)

    Nun musst du den Mochiteig erhitzen, damit das Mehl die Flüssigkeit bindet und ein formbarer Teig entsteht. Am einfachsten geht das in der Mikrowelle: Gib den Teig bei 1000 Watt für 30 Sekunden in die Mikrowelle und rühre anschließend gründlich um. Wiederhole dies fünfmal, sodass der Teig insgesamt zweieinhalb Minuten erhitzt wurde. Wenn der Teig zu zäh für den Schneebesen wird, wechsle du zu einem Löffel oder Teigschaber. Wenn du ihn vorher etwas nass machst, bleibt weniger Teig an ihm kleben.

  4. (Foto: Sarah Gairing / Utopia)

    Wenn gewünscht, kannst du den Teig an dieser Stelle einfärben. Entweder greifst du dafür zu Lebensmittelfarben oder du verwendest natürliche Färbemittel wie Matchapulver, Kurkuma, oder Fruchtpulver. Da der Teig sehr zäh ist, kann es etwas dauern, bis sich die Farbe gleichmäßig verteilt.

  5. (Foto: Sarah Gairing / Utopia)

    Bestreue die Arbeitsfläche großzügig mit Kartoffelstärke oder Tapiokastärke und rolle den Teig knapp fünf Millimeter dick aus. Bemehle auch die Teigoberfläche und das Nudelholz, da der Teig sehr klebrig ist. Lege den ausgerollten Teig für 15 Minuten in den Kühlschrank, damit sich die Mochi leichter formen lassen.

  6. (Foto: Sarah Gairing / Utopia)

    Stich nun kleine Kreise aus, zum Beispiel mit einem Glas. Bürste die überschüssige Stärke mit einem Küchenpinsel ab.

  7. (Foto: Sarah Gairing / Utopia)

    Jetzt geht es ans Füllen: Gib rund einen Teelöffel der Füllung auf einen Mochikreis und drücke die Enden gut zusammen. Wenn du die Mochi wie im Bild mit Eis füllen möchtest, solltest du schnell arbeiten und die fertigen Mochi sofort wieder ins Tiefkühlfach geben.

  8. (Foto: Sarah Gairing / Utopia)

    Klassische Mochi halten sich nur wenige Tage im Kühlschrank, deshalb isst du sie am besten frisch. Mit Eis gefüllt halten sie sich im Tiefkühlfach deutlich länger.

Mochi zubereiten: Ideen für verschiedene Füllungen

Traditionell werden Mochi mit der süßen Bohnenpaste Anko gefüllt. Beim Selbermachen kannst du kreativ werden, denn grundsätzlich lassen sich Mochi mit allem füllen, das nicht zu flüssig ist.

Hier findest du einige Ideen für leckere Mochi-Füllungen:

  • Frisches Obst: Je nach Saison eigenen sich kleine Erdbeeren oder ein Stück anderes Obst als leckere und erfrischende Füllung.
  • Erdnussfüllung: Auch Erdnussbutter passt gut zu den Reisküchlein. Mische dazu Erdnussbutter (am besten stückige) mit etwas Ahornsirup, Agavendicksaft oder einem anderen Süßungsmittel und gib jeweils einen gehäuften Teelöffel auf den Teig. Für mehr Biss kannst du eine ganze Erdnuss in die Mitte der Mochi drücken.
  • Schokofüllung: Für eine schokoladige Variante kannst du die Mochi mit Ganache füllen. Koche dafür 75 Milliliter Sahne oder eine pflanzliche Sahne-Alternative auf und rühre 150 Gramm gehackte dunkle Schokolade unter – am besten Fairtrade-Schokolade. Lasse die Ganache komplett abkühlen und verteile sie teelöffelweise auf den Teigkreisen. Tipp: Die Mochi lassen sich leichter formen, wenn du die Schokokugeln vorher kurz einfrierst.
  • Kokoscreme: Für eine exotischere Variante mit Kokos benötigst du 80 Gramm Kokosmus, 50 Gramm Kokosraspeln und 40 Gramm Ahornsirup. Schmilz das Kokosmus, rühre die Kokosraspeln und den Ahornsirup unter und stelle die Masse für eine halbe Stunde in den Kühlschrank, damit das Kokosmus wieder fest wird. Nun lassen sich daraus ganz leicht kleine Kugeln formen, mit denen du die Mochi befüllen kannst.
  • Mochi mit Eis: Besonders einfach ist es, die Mochi mit Eis zu füllen. Stich mit einem Teelöffel kleine Kugeln aus dem Eis heraus und bringe sie mit den Händen in Form. Gib die Kugeln anschließend wieder in das Tiefkühlfach, damit sie beim Befüllen der Mochi ganz kalt sind.

https://utopia.de/ratgeber/misosuppe-rezept-fuer-die-japanische-spezialitaet/

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