Napfkuchen: Ein klassisches Rezept

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Napfkuchen ist lecker und vielseitig. Du kannst ihn ganz einfach selber machen. Wir zeigen dir ein leckeres Rezept für Napfkuchen mit verschiedenen Variationen.

Der Napfkuchen hat eine sehr alte Tradition und stammt vermutlich aus Deutschland und Österreich. Er wird klassischerweise aus Hefeteig oder Rührteig zubereitet und oft mit Rosinen verfeinert. Es gab und gibt jedoch kein Standardrezept für den Napfkuchen – er ist vielmehr durch seine charakteristische Form geprägt. Der Kuchen wurde traditionell in einem runden Napf oder Kessel zubereitet, wodurch er seinen Namen erhielt. Heutzutage ist das leckere Gebäck auch unter dem Namen Gugelhupf bekannt. Mittlerweile gibt es zahlreiche Rezepte für Napfkuchen zu jedem Anlass. Wir zeigen dir ein leckeres Grundrezept für einen Napfkuchen mit veganer Variante und zahlreichen Variationsmöglichkeiten. 

Achte besonders bei den tierischen Zutaten auf Bio-Qualität. So kannst du eine artgerechte Tierhaltung unterstützen. Kaufe außerdem bevorzugt Eier ohne Kükenschreddern

Beziehe deine Zutaten möglichst regional und saisonal. Dadurch kannst du die lokalen Anbieter:innen stärken, lange Transportwege vermeiden und CO2-Emissionen reduzieren. Wann welches Obst und Gemüse regional verfügbar ist, erfährst du in unserem Saisonkalender.

Napfkuchen: Einfaches Grundrezept

Der Napfkuchen trägt seinen Namen wegen der charakteristischen Form.
Der Napfkuchen trägt seinen Namen wegen der charakteristischen Form.
(Foto: CC0 / Pixabay / manfredrichter)
  • Zubereitung: ca. 15 Minuten
  • Koch-/Backzeit: ca. 55 Minuten
  • Menge: 12 Portion(en)
Zutaten:
  • 250 g Butter
  •  5 Eier
  •  1 Zitrone
  •  1 halbe Vanilleschote
  • 200 g Zucker
  • 250 g Quark
  • 250 g Mehl
  • 25 g Speisestärke
  • 1 Packung(en) Backpulver
Zubereitung
  1. Lasse die Butter bei Zimmertemperatur weich werden. Nimm sie dafür rechtzeitig vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank und gib sie in eine Rührschüssel.

  2. Trenne die Eier und gib das Eiweiß in einen Messbecher. Schlage es mit dem Schneebesen oder Rührgerät zu steifem Eischnee und stelle es bereit. 

  3. Gib das Eigelb zu der Butter in die Schüssel. Verrühre beide Zutaten zu einer schaumigen Masse.

  4. Wasche die Zitrone gründlich unter heißem Wasser. Reibe die Schale vorsichtig ab und gib sie in die Rührschüssel. Achte darauf, dass keine weißen Schalenstücke enthalten sind, da sie bitter schmecken.

  5. Kratze das Mark aus einer halben Vanilleschote. Gib die Vanille und den Zucker ebenfalls in die Rührschüssel.

  6. Füge schrittweise den Quark hinzu und rühre dabei ständig weiter, bis eine gleichmäßige Masse entsteht.

  7. Mische das Mehl, die Speisestärke und das Backpulver in einer separaten Schüssel. Siebe alles nach und nach unter den Kuchenteig. Rühre dabei ebenfalls weiter, damit keine Klumpen entstehen.  

  8. Heben nun vorsichtig den Eischnee unter den Kuchenteig. Verteile den Teig gleichmäßig in einer gefetteten Gugelhupf-Form.

  9. Lasse den Napfkuchen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze etwa 55 Minuten backen. Löse ihn erst aus der Backform, wenn der Kuchen vollständig abgekühlt ist. 

Napfkuchen: Tipps für die Zubereitung

Der Napfkuchen schmeckt im Sommer auch mit Beeren und Zuckerguss köstlich.
Der Napfkuchen schmeckt im Sommer auch mit Beeren und Zuckerguss köstlich.
(Foto: CC0 / Pixabay / Free-Photos)

Der Napfkuchen zeichnet sich durch seine besondere Form aus. Demnach sind dir bei den Zutaten keine Grenzen gesetzt. Du kannst den Kuchen nach Lust und Laune zubereiten und variieren. Mit folgenden Variationen und Tipps wird dein Napfkuchen nicht nur lecker, sondern auch nachhaltig und gesund:

  • Im Frühling passt  Rhabarber hervorragend zu deinem Kuchen. Außerdem kannst du den Napfkuchen durch Zuckerguss oder ein Frischkäse-Frosting verfeinern.
  • Für den Sommer gibt es viele Variationsmöglichkeiten. Das Grundrezept schmeckt mit Beeren wie Erdbeeren, Himbeeren und Heidelbeeren köstlich.
  • Zwetschgen, Quitten oder Kirschen eignen sich gut für einen herbstlichen Napfkuchen. Ebenfalls köstlich sind geriebene Äpfel oder Birnen. Dazu passen Gewürze wie Zimt, Nelken oder Anis. Alternativ kannst du aus den Früchten auch Kompott zubereiten und deinen Napfkuchen damit verfeinern.
  • Im Winter gibt es zwar keine große Auswahl an Obst, du kannst dem Kuchen aber andere Zutaten hinzufügen. Beispielsweise verleihen ihm Trockenfrüchte, gehackte Nüsse oder Spekulatiusgewürz einen ganz neuen Geschmack. Dazu passt gehackte Schokolade oder eine selbstgemachte Schokoglasur.
  • Für eine gesündere Variante des Napfkuchens musst du nur einige Zutaten ersetzen. Verwende etwa Dinkel-Vollkornmehl statt Weizenmehl. Es enthält viele langkettige Kohlenhydrate und Ballaststoffe und macht deinen Kuchenteig vollwertiger. Den Zucker kannst du gegen Honig oder einen anderen Zuckerersatz austauschen.
  • Du kannst deinen Napfkuchen auch vegan zubereiten. Ersetze dafür die Butter durch vegane Margarine und den Quark durch Soja-Joghurt. Anstelle von Eiern kannst du vegane Ersatzprodukte verwenden oder deinen Ei-Ersatz selber machen. 

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