Nougat selber machen: Rezept und Tipps

Foto: CC0 / Pixabay / sipa

Nougat kannst du selber machen, und das mit nur vier Zutaten. Hier zeigen wir dir, was du genau zur Herstellung des Nougats benötigst, wie du es zubereitest und worauf du achten solltest.

Obwohl sich dunkles Nougat und Schokolade optisch zum Verwechseln ähnlich sehen, ist Nougat keine Schokolade. Die wichtigste Zutat in der süßen Masse sind Haselnüsse oder Mandeln. Zusammen mit Fett und Zucker ergeben sie eine Süßigkeit, die nicht nur pur gut schmeckt: Du kannst dein selbst gemachtes Nougat zum Beispiel auch als Backzutat, für Desserts, als Beigabe zum Kaffee oder auch als Brotaufstrich verwenden – und das ganz ohne Zusatzstoffe, unnötigen Verpackungsmüll und mit der Zuckermenge deiner Wahl.

Wichtig: Damit dir das Rezept gelingt, brauchst du einen leistungsstarken Standmixer oder eine Küchenmaschine, die Nüsse mahlen kann. Außerdem solltest du beim Einkaufen auf die Nachhaltigkeit deiner Zutaten achten. Kaufe die Butter in Bio-Qualität, so vermeidest du chemisch-synthetische Pestizide in deinem Essen und unterstützt eine artgerechtere Tierhaltung. Bei der Schokolade beziehungsweise der Kuvertüre solltest du auf das Fairtrade-Siegel achten. Mehr Infos dazu findest du hier: Fairtrade-Schokolade: die wichtigsten Siegel für faire Kakao-Produkte. Kaufe die Haselnüsse du am besten aus der Region, so hältst du die Transportwege möglichst kurz und vermeidest unnötige CO2-Emissionen.

  • Zubereitung: ca. 45 Minuten
  • Menge: 10 Portion(en)
Zutaten:
  • 200 g Haselnüsse mit Haut
  • 75 g Zucker
  • 175 g Zartbitterkuvertüre
  • 125 g Butter oder Kokosfett
Zubereitung
  1. Röste die Haselnüsse in einer Pfanne. Dafür brauchst du kein zusätzliches Öl. Wende die Nüsse häufig, sodass sie nicht anbrennen. Das Rösten sollte etwa acht bis zehn Minuten dauern.

  2. Lasse die Haselnüsse kurz abkühlen und gib sie dann in einen Standmixer oder in eine Küchenmaschine. Mahle sie so lange, bis das Öl austritt. Achtung: Pass auf, dass dein Mixer oder deine Küchenmaschine nicht zu heiß werden. Mahle die Nüsse dazu mehrmals kurz.

  3. Füge den Zucker zu den Haselnüssen hinzu und mixe alles noch einmal durch. Tipp: Wenn du möchtest, kannst du anstelle von weißem Zucker auch braunen Rohrohrzucker oder Puderzucker verwenden.

  4. Hacke die Kuvertüre in grobe Stücke und schmilz sie in einem Wasserbad. Sobald sie flüssig ist, rührst du die Butter oder das Kokosfett unter.

  5. Fülle die Haselnussmasse in eine Schüssel und vermenge sie mit der flüssigen Kuvertüre. Das fertige Nougat kannst du nun entweder in einem Schraubglas oder einem Schüsselchen im Kühlschrank aufbewahren oder für Torten, Kuchen oder Desserts weiterverwenden. Tipp: Wenn du kleine Pralinen daraus machen möchtest, kannst du die Masse einfach in eine Eiswürfelform füllen und für eine halbe Stunde kalt stellen.

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