Nusstaler: Veganes Rezept für Anfänger:innen

Vegane Nusstaler
Foto: CC0 / Pixabay / lusekofte

Nusstaler sind ein leckeres Weihnachtsgebäck und dürfen auf dem Plätzchenteller nicht fehlen. Wir zeigen dir, wie du die traditionellen Haselnussplätzchen vegan zubereitest.

Für die veganen Nusstaler benötigst du neben gemahlenen Haselnüssen nur wenige Grundzutaten. Die mürben Plätzchen schmecken wunderbar nussig und sind schnell zubereitet. Je nach Region werden die Taler etwas anders gebacken. In der Schweiz werden die runden Plätzchen vor dem Backen in einer Kakao-Zucker-Mischung gewälzt. Alternativ kannst du sie auch schlicht nach dem Backen in etwas dunkle Schokolade tunken oder pur genießen. Wir zeigen dir ein einfaches veganes Grundrezept.

Tipp: Kaufe deine Zutaten am besten in Bio-Qualität. So unterstützt du eine ökologische Landwirtschaft und stellst sicher, dass keine chemisch-synthetischen Pestizide in die Plätzchen und in die Umwelt gelangen. Empfehlenswerte Bio-Siegel sind zum Beispiel die von Demeter, Naturland und BiolandInsbesondere bei importierten Produkten wie Kakao oder Schokolade solltest du auf eine Fairtrade-Zertifizierung achten. Diese garantiert faire Arbeitsbedingungen und einen fairen Handel mit den Produzenten vor Ort. 

Vegane Nusstaler: Das Rezept

Am besten lässt sich die vegane Butter bei Zimmertemperatur verrühren.
Am besten lässt sich die vegane Butter bei Zimmertemperatur verrühren.
(Foto: CC0 / Pixabay / AronHerne)
  • Zubereitung: ca. 30 Minuten
  • Ruhezeit: ca. 60 Minuten
  • Koch-/Backzeit: ca. 15 Minuten
  • Menge: 40 Stück
Zutaten:
  • 200 g Mehl
  • 75 g Speisestärke
  • 0,5 TL Weinstein-Backpulver
  • 0,5 TL Salz
  • 100 g Haselnüsse, gemahlen
  • 200 g vegane Butter/Margarine (weich)
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Packung(en) Vanillezucker
  • 75 g vegane Schokolade (optional)
Zubereitung
  1. Siebe das Mehl, die Speisestärke, das Weinstein-Backpulver und das Salz in eine große Schüssel und mische die gemahlenen Haselnüsse unter.

  2. Verrühre die zimmerwarme vegane Margarine oder Butter mit dem Puderzucker und dem Vanillezucker. Wenn du keine Küchenmaschine zur Hand hast, gelingt das auch mit einem Holzlöffel. Tipp: Du kannst Vanillezucker selber machen.

  3. Gib die trockenen Zutaten zur Margarine/Butter-Zucker-Mischung und verknete alles zu einem homogenen Teig. Der Teig sollte fest und kompakt, aber nicht bröselig sein. Es kann einige Minuten dauern, bis der Teig zusammenkommt.

  4. Rolle den Teig zu einer rund vier Zentimeter dicken Rolle aus und gib ihn luftdicht verpackt, zum Beispiel in einem Bienenwachstuch, für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank.

  5. Schneide die Rolle in kleine, rund einen halben Zentimeter dicke Scheiben und verteile sie auf einem eingefetteten Backblech.

  6. Backe die Plätzchen im vorgeheizten Ofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für rund 10 bis 15 Minuten goldbraun. Achte darauf, dass die Plätzchen nicht zu dunkel werden. Je nach Größe der Plätzchen und je nach Backofen kann die Backzeit etwas variieren.

  7. Besonders lecker schmecken die Taler, wenn du sie im abgekühlten Zustand in etwas geschmolzene vegane Schokolade tunkst. Am besten greifst du hier zu Fairtrade-Schokolade.

Nusstaler selber machen: Tipps für die Zubereitung

Tipp: Mit gerösteten Haselnüssen schmecken die Nusstaler noch aromatischer.
Tipp: Mit gerösteten Haselnüssen schmecken die Nusstaler noch aromatischer.
(Foto: CC0 / Pixabay / Hans)
  • Haselnüsse rösten: Für ein besonders nussiges Aroma kannst du die Haselnüsse rösten. Erhitze dafür die ganzen Haselnusskerne in einer fettfreien Pfanne und mahle sie anschließend in einem Mixer fein.
  • Nusstaler verzieren: Optional kannst du die abgekühlten Nusstaler in geschmolzene vegane Schokolade tunken. Für die Schweizer Version der Nusstaler vermischst du zwei Esslöffel Fairtrade-Kakao mit zwei Esslöffeln Zucker deiner Wahl und wälzt die Teigrolle vor der Kühlzeit darin, sodass die Oberfläche bedeckt ist. Die Plätzchen erhalten so einen hübschen schwarzen Rand.
  • Mit Aromen verfeinern: Das Rezept kannst du nach eigenem Geschmack anpassen und zum Beispiel mit weihnachtlichen Gewürzen wie Zimt, Kardamom, Nelken oder Tonkabohne verfeinern. Auch Orangenschalenabrieb oder wenige Tropfen Bittermandelaroma passen gut dazu.
  • Gesündere Variante: Für eine etwas gesündere Variante kannst du den Zuckeranteil reduzieren oder eine Alternative zu weißem Zucker wie Kokosblütenzucker oder Erythrit wählen. Dadurch verändern sich aber auch Geschmack und Textur: Kokosblütenzucker verleiht dem Gebäck beispielsweise eine malzige Note. Auch das Mehl kannst du austauschen und durch Vollkorn- oder glutenfreies Mehl ersetzen. Mit Vollkornmehl werden die Plätzchen allerdings weniger zart und mürbe.

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