Oktoberfest-Brotzeit für daheim: Vegane Rezepte zur Inspiration

vegane Brotzeit
Foto: CC0 / Pixabay / silviarita

Eine vegane Brotzeit ist eine vielseitige Mahlzeit, die du jedes Mal mit unterschiedlichen Komponenten anders gestalten kannst. Hier bekommst du Hinweise und Inspirationen für pflanzliche Brotsorten, Aufstriche und Salate.

Eine Brotzeit ist ein unkompliziertes Essen, das du auch als vegane Version zubereiten und dir so Oktoberfest-Feeling nach Hause holen kannst. Fast alle Komponenten kannst du dabei entweder kaufen oder selbst zubereiten. Entscheidest du dich für Letzeres kannst du unnötige Zusatzstoffe, Industriezucker und hohe Salzmengen vermeiden und übrig gebliebene Speise- und Gemüsereste leicht verwerten.

Für mehr Wiesn-Stimmung dürfen natürlich vegane Weißwürste nicht fehlen – diese werden dieses Jahr erstmal auf dem Oktoberfest serviert, siehe Zum ersten Mal: Vegane Weißwurst auf dem Oktoberfest. Wir haben sie uns angeschaut: Vegane Weißwurst auf dem Oktoberfest: Schmeckt die Veggie-Wurst?

In jedem Fall empfehlen wir dir, beim Kauf der Zutaten auf Bio-Qualität zu achten. So vermeidest du chemisch-synthetische Pestizide, die der Umwelt und deiner eigenen Gesundheit schaden. Zudem solltest du auf lokale und saisonal erhältliche Produkte setzen, um lange Transportwege zu vermeiden. Welche Obst- und Gemüsesorten du in welchem Monat aus deutschem Anbau bekommst, erfährst du in unserem Saisonkalender.

Übrigens: Willst du die vegane Brotzeit mit einem Wiesn-tauglichen Kaiserschmarrn abrunden, geht das auch rein pflanzlich: Veganer Kaiserschmarrn: Ein Rezept ohne tierische Produkte.

Vegane Brotzeit: Selbstgemachte Aufstriche

Für eine vegane Brotzeit kannst du eine Vielzahl an Brotaufstrichen mit nur wenigen Zutaten selbst herstellen.
Für eine vegane Brotzeit kannst du eine Vielzahl an Brotaufstrichen mit nur wenigen Zutaten selbst herstellen.
(Foto: CC0 / Pixabay / Einladung_zum_Essen)

Bei einer veganen Brotzeit dürfen pflanzliche Aufstriche nicht fehlen. Diese kannst du aus nur wenigen Zutaten selbst herstellen. Rezepte und Inspirationen findest du hier:

Veganen Käse selber machen

Zusätzlich zu den Brotaufstrichen kannst du veganen Käse anbieten. Auch diesen kannst du entweder (in Scheiben oder als Block) kaufen oder selber herstellen. Hier findest du Rezeptideen:

Vegane Brotzeit: Das solltest du beim Brot beachten

Brot kaufst du am besten in der lokalen Bäckerei.
Brot kaufst du am besten in der lokalen Bäckerei.
(Foto: CC0 / Pixabay / TiBine)

Am wichtigsten bei deiner veganen Brotzeit ist natürlich das Brot. Dieses kannst du selber backen oder kaufen. Beim Kauf empfehlen wir dir, möglichst auf lokale Bäckereien zu setzen, die Brot in Bio-Qualität anbieten und selber backen. Warum du billiges Brot vom Discounter lieber meiden solltest, erfährst du hier: So falsch ist unser Billig-Brot.

Weitere Hinweise, mit denen du veganes Brot erkennst, sowie Rezeptideen für selbstgemachtes Brot findest du hier:

Salate und Gemüsebeilagen für die vegane Brotzeit

Salate sind bei einer veganen Brotzeit ein gesunder Hingucker.
Salate sind bei einer veganen Brotzeit ein gesunder Hingucker.
(Foto: CC0 / Pixabay / JillWellington)

Als Gemüsebeilage zur veganen Brotzeit kannst du zum Beispiel Möhren- und Gurkensticks, Cherrytomaten oder Paprika servieren. Richte dich dabei am besten danach, was gerade saisonal verfügbar ist. Im Winter, wenn frisches Gemüse Mangelware ist, kannst du auch auf fermentiertes Gemüse (zum Beispiel sauer eingelegte Gewürzgurken) zurückgreifen.

Auch Salate können deine vegane Brotzeit geschmacklich und optisch bereichern. Rezeptideen findest du hier:

Vegane Brotzeit: Rezept für pflanzlichen Obazda

Auch Obazda kannst du mit diesem Rezept in einer veganen Version zubereiten.
Auch Obazda kannst du mit diesem Rezept in einer veganen Version zubereiten.
(Foto: CC0 / Pixabay / RitaE)
  • Zubereitung: ca. 15 Minuten
  • Ruhezeit: ca. 120 Minuten
  • Koch-/Backzeit: ca. 20 Minuten
  • Menge: 10 Portion(en)
Zutaten:
  • 450 g Süßkartoffeln
  • 60 g Margarine
  • 2 TL Misopaste
  • 2 TL Senf
  • 5 EL Hefeflocken
  • 50 g Sojajoghurt (ungesüßt)
  • 1 EL Bier (optional)
  • 1 TL Salz
  • 0,5 TL Pfeffer
  • 0,5 TL Kümmel
  • 1 TL Paprikapulver, edelsüß
  •  1 mittelgroße Zwiebel
Zubereitung
  1. Wasche und schäle die Süßkartoffeln. Schneide sie in kleine Stücke und lasse diese in etwas Salzwasser (je nach Größe der Stücke) zehn bis 20 Minuten lang garen, bis die Kartoffeln weich sind. Gieße das überschüssige Salzwasser ab.

  2. Gib Margarine, Misopaste und Senf zu den heißen Kartoffelstücken und vermenge und zerdrücke die Zutaten mit einer Gabel.

  3. Füge nun Sojajoghurt, Bier und alle Gewürze hinzu und vermische diese gut mit der Kartoffelmasse.

  4. Wenn du deinen veganen Obazda lieber etwas feiner und cremiger haben willst, kannst du die Masse nun mit einem Pürierstab pürieren. Sonst genügt es, die Gabel zu nutzen. So bleiben einige kleinere Stückchen erhalten.

  5. Schäle die Zwiebel und hacke sie in möglichst kleine Würfel. Hebe diese zum Schluss unter den Obazda.

  6. Nun kannst du den Obazda auf einem Teller anrichten und nach Belieben mit frischen Kräutern, Salzstangen, Gurken- oder Tomatenscheiben dekorieren.

Weiterlesen auf Utopia.de:

** mit ** markierte oder orange unterstrichene Links zu Bezugsquellen sind teilweise Partner-Links: Wenn ihr hier kauft, unterstützt ihr aktiv Utopia.de, denn wir erhalten dann einen kleinen Teil vom Verkaufserlös. Mehr Infos.

Gefällt dir dieser Beitrag?

Vielen Dank für deine Stimme!

Schlagwörter: