Oregano trocknen: So bleibt er länger aromatisch

Oregano trocknen
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Wir erklären dir, wie du Oregano trocknest, ohne dabei das leckere Aroma des Gewürzes zu verlieren. So kannst du die Kräuter auch außerhalb der Erntezeit genießen.

Frischen Oregano kannst du ganz leicht trocknen und so auch außerhalb der Erntezeit genießen.
Frischen Oregano kannst du ganz leicht trocknen und so auch außerhalb der Erntezeit genießen. (Foto: CC0 / Pixabay / HansLinde)

Oregano hat im Juli Haupterntezeit, dann ist das Aroma des Würzkrautes am intensivsten. Um den Klassiker für Pizza- und Pastasoßen auch außerhalb der Saison zu nutzen, kannst du Oregano trocknen – so hält er sich an einem dunklen, trocknen Platz bis zu einem Jahr lang. Wir zeigen dir, wie’s funktioniert.

Oregano an der Luft trocknen

Trocknender Oregano verschönern zeitgleich deine Wohnung.
Trocknender Oregano verschönern zeitgleich deine Wohnung. (Foto: CC0 / Pixabay / Antranias)
  • Schneide die Oreganozweige an einem regenfreien Tag mit einem Gartenmesser ab. (Ein lokal und fair produziertes Produkt findest du bei **Avocado Store.)
  • Wasche die Zweige, wenn möglich, nicht ab. Wenn du ihn wäschst, muss der Oregano länger trocknen und kann sein Aroma verlieren. Es reicht, wenn du die Zweige erntest, schüttelst und von losem Staub befreist.
  • Binde jeweils zehn Oreganozweige mit Garn zu Bündeln zusammen.
  • Hänge die Oreganobündel kopfüber an einem warmen, trocknen, windgeschützten Ort auf. Achte darauf, dass die Bündel nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Auch Temperaturen über 35 Grad solltest du vermeiden. Geeignet Orte sind überdachte Gartenhäuser oder dein Dachboden.
  • Lass ausreichend Platz zwischen den einzelnen Bündeln, damit sich kein Schimmel bilden kann.
  • Nach etwa einer Woche kannst du den Oregano abnehmen und vorsichtig von den Zweigen lösen.
  • Bewahre den getrockneten Oregano in einem verschließbaren Glas an einem dunklen Ort auf.

Oregano im Backofen trocknen

Wenn du nur wenig Zeit hast, kannst du Oregano auch im Ofen trocknen. Allerdings musst du deinen Ofen bei dieser Variante mit geöffneter Ofentür laufen lassen – dadurch geht sehr viel Wärme und Energie verloren. Wenn möglich solltest du deshalb immer auf die umweltfreundliche erste Variante zurückgreifen.

  • Lege die Oreganozweige auf ein ausgelegtes Backblech. (Hier findest du nachhaltige Alternativen zu Backpapier.) Die Zweige sollten sich dabei nicht berühren.
  • Die Ofentüre sollte während des kompletten Trockenvorgangs einen Spalt offen sein, damit Feuchtigkeit entweichen kann. Dazu kannst du einen Kochlöffel zwischen die Ofentüre klemmen.
  • Die Temperatur sollte auch hier 35 Grad nicht übersteigen. Überprüfe regelmäßig, ob der Oregano schon durchgetrocknet ist. Wenn du ihn mit zwei Fingern zerbröseln kannst, nimm ihn raus.
  • Lass die Oreganozweige auskühlen und zerbrösle sie dann mit den Händen.
  • Fülle die Kräuter abschließend in ein luftdichtes Schraubglas.

Alternativ kannst du Oregano im Dörrautomat trocknen.

Achtung: Bitte berücksichtige, dass Dörrautomat und Backofen einen hohen Energieverbrauch haben. Wenn du den Oregano an der Luft trocknest, sparst du viel Strom und das trockene Gewürz schmeckt genauso gut.

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