Petersiliensuppe: Einfaches Rezept für die gesunde Suppe

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Petersiliensuppe ist eine gute Möglichkeit, übriggebliebene Petersilie zu verwerten. Hier findest du ein einfaches Rezept für die leichte Suppe, das du sowohl vegetarisch als auch vegan zubereiten kannst.

Wenn du größere Mengen Petersilie im eigenen Garten geerntet hast, ist Petersiliensuppe eine schlichte, aber leckere Möglichkeit zur Verwertung. Das Suppenrezept bietet sich auch an, um nicht mehr ganz frische Petersilienreste zu verkochen und so unnötige Lebensmittelverschwendung zu vermeiden. Das Rezept funktioniert mit glatter oder krauser Petersilie. Du kannst die beiden Sorten auch mischen.

Je nach deinen Ernährungsgewohnheiten kannst du Petersiliensuppe vegetarisch oder vegan zubereiten. Die vegetarische Variante enthält Butter und tierische Sahne. Für eine vegane Petersiliensuppe verwendest du einfach die gleiche Menge an veganer Margarine und pflanzlichem Sahne-Ersatz. Die entsprechenden Mengenangaben findest du im Rezept.  

Hinweis: Nicht alle Margarinesorten sind automatisch vegan. Wie du vegane Margarine erkennst, erfährst du in unserem Ratgeber: Vegane Margarine: Pflanzlich bedeutet nicht auch vegan

Petersiliensuppe: Ein schnelles Rezept

Zu Petersiliensuppe schmeckt geröstetes Brot.
Zu Petersiliensuppe schmeckt geröstetes Brot.
(Foto: CC0 / Pixabay / FonthipWard)
  • Zubereitung: ca. 35 Minuten
  • Menge: 4 Portion(en)
Zutaten:
  • 300 g Kartoffeln, mehligkochend
  •  1 Zwiebel
  • 1 EL Butter oder vegane Margarine
  • 700 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Sahne oder Sahne-Ersatz
  • 3 Bund glatte oder krause Petersilie
  •   Salz
  •   Pfeffer
  •   Muskatnuss
  •   Zitronensaft
Zubereitung
  1. Schäle die Kartoffeln und schneide sie in Stücke.

  2. Schäle die Zwiebel und schneide sie in feine Würfel. 

  3. Schmilz die Butter oder die Margarine in einem Topf. Gib die Zwiebelwürfel dazu und dünste sie einige Minuten, bis sie glasig werden.

  4. Füge dann die Kartoffelstücke hinzu und dünste sie zwei bis drei Minuten mit an.

  5. Lösche Zwiebeln und Kartoffeln mit der Gemüsebrühe und der Sahne ab. Verrühre alles gut und lass die Mischung aufkochen. Setze anschließend den Deckel auf den Topf und lass die Suppe bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten lang köcheln.

  6. Während die Suppe köchelt, kannst du die Petersilie vorbereiten. Zupfe die Blätter oder Büschel von den Stielen ab und gib sie in ein Sieb.

  7. Erhitze in einem zweiten Topf etwas Wasser und übergieße die Petersilie damit. Schrecke sie anschließend mit kaltem Wasser ab. Drücke die Petersilienblätter vorsichtig aus und hacke sie dann grob.

  8. Wenn die Kartoffeln gar sind, gib die gehackte Petersilie zur Suppe und püriere alles fein. 

  9. Schmecke die Petersiliensuppe mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und etwas Zitronensaft ab.

Petersiliensuppe: Darauf kannst du beim Einkauf achten.

Petersilie bekommst du fast das ganze Jahr über aus regionalem Anbau.
Petersilie bekommst du fast das ganze Jahr über aus regionalem Anbau.
(Foto: CC0 / Pixabay / guvo59)

Küchenkräuter und Gemüse kaufst du am besten regional und saisonal ein, um lange Transportwege zu vermeiden. Petersilie hat in Deutschland fast das ganze Jahr über Saison. Auch Kartoffeln bekommst du fast immer aus deutscher Lagerung. Du kannst die Petersiliensuppe also als leichte Sommersuppe ebenso gut genießen wie als wärmende Mahlzeit in der kühlen Jahreszeit. Lediglich gegen Ende des Jahres kann es passieren, dass regionale Anbieter keine Petersilie mehr im Sortiment haben. Wenn du dich darauf vorbereiten möchtest, kannst du rechtzeitig Petersilie einfrieren.  

Achte außerdem darauf, für die Petersiliensuppe möglichst Zutaten in Bio-Qualität zu verwenden. Das ist besonders dann wichtig, wenn du das Rezept mit tierischen Zutaten zubereitest. Ein Bio-Siegel von Demeter, Bioland oder Naturland versichert dir, dass Butter und Sahne aus artgerechter Tierhaltung stammen. Aber auch bei Gemüse und Kräutern solltest du auf Bio-Qualität achten, wenn sie nicht aus deinem eigenen Garten stammen. So vermeidest du, dass sie Rückstände von chemisch-synthetischen Pestiziden aufweisen.

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