Pinzimonio mit Gemüsesticks: Einfaches Rohkost-Rezept

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Pinzimonio ist eine italienische Vorspeise, die aus Rohkost-Stäbchen und einem aromatischen Dressing besteht. Wir stellen dir ein veganes Rezept vor und geben dir außerdem Tipps, wie du Pinzimonio saisonal abwandeln kannst.

Pinzimonio ist eine einfache Vorspeise: Verschiedene Gemüsesorten werden dafür in kleine Stäbchen geschnitten und zusammen mit einem Dressing auf Basis von Olivenöl serviert. Das Gericht hat in Italien eine lange Tradition und reicht angeblich sogar bis in die Renaissance zurück. Ursprünglich sollen die bunten Gemüsestäbchen damals zur Dekoration üppigerer Gerichte gedient haben.

Das Dressing für Pinzimonio enthält oft Sardellen, um es besonders würzig zu machen. Genauso gut lässt es sich aber rein pflanzlich zubereiten. Wir zeigen dir hier deshalb ein Rezept, das sein Aroma nicht durch Sardellen, sondern durch Kräuter erhält. 

Die Zutaten für Pinzimonio sind nicht festgelegt und können deshalb je nach Saison variieren. Meistens sind aber (junge) Möhren und roher Sellerie darunter. Je nachdem, was die Jahreszeit außerdem anbietet, lässt sich das Gericht vielfältig variieren. Am Ende des Artikels findest du einige Vorschläge für Abwandlungen.

Tipp: Wenn du regionales Gemüse aus saisonalem Angebot kaufst, sparst du lange Transportwege und damit auch unnötige CO2-Emissionen ein – das ist gut für das Klima. Kaufe außerdem am besten Gemüse aus ökologischem Anbau, zum Beispiel mit einem Bio-Siegel von Demeter, Bioland oder Naturland. Die Bio-Landwirtschaft geht nachhaltig mit Anbauflächen und Ressourcen um und verwendet keine synthetischen Pestizide. So kannst du sicher sein, dass keine unerwünschten Zusätze in deinem Essen landen.

Pinzimonio: Das Grundrezept

Karotten oder junge Möhren sind meist Bestandteil von Pinzimonio.
Karotten oder junge Möhren sind meist Bestandteil von Pinzimonio.
(Foto: CC0 / Pixabay / Devanath)
  • Zubereitung: ca. 20 Minuten
  • Menge: 10 Portion(en)
Zutaten:
  • 1 Bund junge Möhren
  • 500 g Zucchini
  • 1 Bund Staudensellerie
  •  2 rote Zwiebeln
  •  1 halbes Bund krause Petersilie
  •  4 Stiele Thymian
  •  1 Knoblauchzehe
  • 100 ml Olivenöl
  • 2 EL Zitronensaft
  •   Salz und Pfeffer
Zubereitung
  1. Wasche die jungen Möhren und die Zucchini. Entferne die Endstücke und schäle die Karotten. Halbiere oder viertle die Möhren längs. Schneide die Zucchini in Stäbchen von ähnlicher Länge und Dicke wie die Möhrenstäbchen.  

  2. Wasche den Sellerie und entfädle ihn. Schneide ihn in etwa 15 Zentimeter lange Stücke.

  3. Schäle die Zwiebeln und schneide sie in Spalten.

  4. Wasche Petersilie und Thymian, zupfe die Blätter ab und hacke beides fein. Schäle die Knoblauchzehe und hacke sie ebenfalls.  

  5. Verrühre Petersilie, Thymian, Knoblauch, Olivenöl und Zitronensaft zu einem Dressing. Schmecke das Pinzimonio-Dressing mit Salz und Pfeffer ab.  

  6. Richte die Gemüsestäbchen auf einem Teller oder in einer Schüssel an und serviere sie getrennt vom Dressing. 

Italienische Gemüsesticks saisonal abwandeln

Im Frühjahr kannst du auch Spargel für Pinzimonio verwenden.
Im Frühjahr kannst du auch Spargel für Pinzimonio verwenden.
(Foto: CC0 / Pixabay / Pezibear)

Das einfache Pinzimonio-Dressing hat den Vorteil, dass es zu den meisten Gemüsesorten gut passt. Deshalb ist es auch überhaupt kein Problem, das Basisrezept abzuwandeln. Während du Karotten und Zwiebeln das ganze Jahr über aus Lagerung erhältst, ist Zucchini zum Beispiel ein klassisches Sommergemüse und hat nur von Juli bis Oktober Saison. Wenn du gerade keine Zucchini oder keinen Staudensellerie bekommen kannst, hast du zu jeder Jahreszeit genügend andere Auswahl:

  • Im Frühjahr zur Spargelsaison kannst du Pinzimonio auch mit frischem Spargel zubereiten. Es empfiehlt sich allerdings, den Spargel nicht ganz roh zu servieren, sondern drei bis vier Minuten in heißem Wasser bissfest zu kochen.
  • Der Sommer bringt zum Beispiel Kohlrabi, Zuckerschoten und Paprika, die sich im Pinzimonio ebenfalls gut machen. Für eine erfrischende Note kannst du statt der Zucchini (oder zusätzlich) Gurkenstäbchen verwenden. 
  • Im Herbst und im Winter gibt es viel Wurzelgemüse, das du roh essen kannst. Verwende in der kühlen Jahreszeit zum Beispiel Pastinaken, gelbe Bete oder rote Bete. Auch Speisekürbisse wie der Hokkaido oder der Butternut sind roh genießbar. Mehr dazu erfährst du hier: Kürbis roh essen? Infos, Rezepte und was du beachten solltest.

Übrigens: Welche Obst-und Gemüsesorten gerade Saison haben, verrät dir rund ums Jahr der Utopia-Saisonkalender

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