Pol Roti: Rezept für das Kokos-Fladenbrot aus Sri Lanka

pol roti
Foto: CC0 / Pixabay / KavindaF

Pol Roti ist eine Spezialität aus Sri Lanka. Das weiche Kokos-Fladenbrot wird zu vielen Gerichten serviert. Hier findest du ein einfaches und veganes Rezept.

Pol Roti, was übersetzt Kokosnuss-Fladenbrot bedeutet, ist eine klassische Spezialität aus Sri Lanka. Dort werden die weichen, aromatischen Brotfladen sowohl zum Frühstück, zum Mittag, zum Abendessen als auch als Snack gegessen. 

Traditionell wird Pol Roti mit dem Fleisch einer frischen Kokosnuss zubereitet. Da es in Deutschland eher schwierig ist, frische Kokosnuss zu bekommen, enthält dieses Rezept getrocknete Kokosraspeln. Wichtig: Achte darauf, ungesüßte Kokosraspeln zu verwenden.

Beim Kauf von Kokosprodukten solltest du außerdem Folgendes bedenken:

  • Kokospalmen wachsen in tropischen Regionen wie Indien, Indonesien, Thailand, Sri Lanka und auf den Philippinen. Das bedeutet, dass ihre Früchte einen weiten und CO2-intensiven Transportweg hinter sich haben, bevor sie in Deutschland ankommen. 
  • Bäuer:innen auf konventionellen Kokosplantagen gehören meist zur ärmsten Bevölkerungsschicht ihres Landes, da sie für ihre Arbeit selten fair entlohnt werden. 
  • Auf konventionellen Kokosplantagen wachsen Kokospalmen zudem in Monokulturen. Dies beeinträchtigt die Qualität der Felder und erschwert es den Bäuer:innen, langfristig ertragreich anzubauen.

Fazit: Achte beim Kauf von Kokosprodukten deshalb unbedingt auf Fairtrade- und Bio-Qualität. Die biologische Landwirtschaft verzichtet nicht nur auf den Einsatz von chemisch-synthetischen Pestiziden, sondern baut die Kokospalmen zudem als Mischkulturen mit anderen tropischen Gewächsen an. Zudem unterstützen Bio- und Fairtrade-Betriebe oft Umweltschutzprojekte in der Anbauregion und sorgen darüber hinaus für eine faire Bezahlung der Bäuer:innen. Generell solltest du Kokosprodukte wegen ihrer weiten Importwege nicht allzu häufig kaufen.

Achte auch bei den anderen Zutaten für die Pol Roti auf Bio-Qualität.

Pol Roti: Veganes Rezept

Die Hauptzutat von Pol Roti ist Kokosnuss.
Die Hauptzutat von Pol Roti ist Kokosnuss.
(Foto: CC0 / Pixabay / mrsdavir)
  • Zubereitung: ca. 20 Minuten
  • Ruhezeit: ca. 240 Minuten
  • Koch-/Backzeit: ca. 40 Minuten
  • Menge: 10 Stück
Zutaten:
  •  1 grüne Chilischote
  •  1 rote Zwiebel
  • 500 g Dinkelmehl
  • 150 g Kokosraspeln
  • 1,5 TL Salz
  • 150 g Kokosmilch
  • 100 ml Wasser
Zubereitung
  1. Entferne die Kerne der grünen Chilischote. Schneide sie und die Zwiebel dann in feine Ringe.

  2. Mische das Mehl, die Kokosraspeln, das Salz, die Chili- und die Zwiebelringe in einer großen Schüssel. Verrühre in einer weiteren Schüssel die Kokosmilch mit dem Wasser.

  3. Gib nun die Flüssigkeit schluckweise zu den trockenen Zutaten und verrühre sie mit einer Gabel. Knete dann alles mit den Händen zu einem glatten Teig. Tipp: Sollte der Teig zu trocken sein, füge einfach ein bis zwei Esslöffel Wasser hinzu. Sollte er zu feucht sein, gib etwas Mehl hinzu.

  4. Bedecke die Schüssel mit einem feuchten Geschirrtuch und lasse den Teig etwa vier Stunden lang ruhen. Nach der Ruhezeit sollte der Teig weich und nicht klebrig sein. Klebt er doch, füge noch etwas Mehl hinzu.

  5. Schneide den Teig in acht bis zehn Stücke. Forme aus ihnen kleine Kugeln und rolle sie anschließend auf einer bemehlten Arbeitsfläche mithilfe eines Nudelholzes oder einer Glasflasche zu Fladen aus. Die Pol Roti sollten etwa einen halben Zentimeter dick sein.

  6. Erhitze eine beschichtete Pfanne auf dem Herd. Backe die Pol Roti darin bei mittlerer Hitze für jeweils drei Minuten auf jeder Seite. Fertig!

Pol Roti: Variationen und Beilagen

Pol Roti wird traditionell zu Curry gegessen.
Pol Roti wird traditionell zu Curry gegessen.
(Foto: CC0 / Pixabay / fuguoguang9)

Solltest du keine Zwiebel oder grüne Chili zu Hause haben, kannst du die Pol Roti auch ohne diese Zutaten zubereiten. Alternativ passen zum Teig auch Frühlingszwiebelringe.

Die Pol Roti sind eine ideale Beilage zu veganem Curry jeder Art. In Sri Lanka werden sie traditionell außerdem mit einer scharfen Chilipaste namens Katta Sambol oder mit karamellisierten Zwiebeln serviert.

Weiterlesen auf Utopia.de:

** mit ** markierte oder orange unterstrichene Links zu Bezugsquellen sind teilweise Partner-Links: Wenn ihr hier kauft, unterstützt ihr aktiv Utopia.de, denn wir erhalten dann einen kleinen Teil vom Verkaufserlös. Mehr Infos.

Gefällt dir dieser Beitrag?

Vielen Dank für deine Stimme!

Schlagwörter: