Rosenkohl-Curry: So schmeckt Rosenkohl jedem (Erwachsenen)

rosenkohl curry
Foto: Utopia / Klara Obermair

In einem Rosenkohl-Curry vereinen sich cremige Kokosmilch, intensive Gewürze und der kleine Kohl zu einem wärmenden Gericht. Wir stellen dir ein einfaches Rezept für veganes Rosenkohl-Curry mit Kürbis vor.

Rosenkohl im Curry? Was sich im ersten Moment ungewöhnlich anhört, ergibt tatsächlich eine leckere und gesunde Mahlzeit. Die Curry-Aromen nehmen dem Rosenkohl seine bittere Note, die viele oft vom Gemüse abschreckt.

Kaufe den Rosenkohl für das Rezept am besten von Oktober bis Dezember aus regional-saisonalem Anbau. Wie bei jedem Curry spielen auch beim Rosenkohl-Curry die Gewürze eine entscheidende Rolle. Beim Kauf solltest du möglichst auf ökologisch angebaute und fair gehandelte Gewürze achten. So garantierst du, dass Menschen- und Arbeitsrechte eingehalten wurden und keine chemisch-synthetischen Pestizide eingesetzt werden.

Rosenkohl-Curry: Ein veganes Rezept

Das ROsenkohl-Curry kannst du auch mit Möhren und Bohnen machen.
Das ROsenkohl-Curry kannst du auch mit Möhren und Bohnen machen.
(Foto: Utopia / Klara Obermair)
  • Zubereitung: ca. 15 Minuten
  • Koch-/Backzeit: ca. 15 Minuten
  • Menge: 4 Portion(en)
Zutaten:
  •  2 Zwiebeln
  • 2 Zehe(n) Knoblauch
  • 1 Stück Ingwer (daumengroß)
  •  1 Chilischote
  • 500 g Rosenkohl
  • 300 g Kürbis oder Möhren
  • 1 EL Pflanzenöl
  • 1 EL Currypulver
  • 0,5 TL Kreuzkümmelpulver
  • 0,5 TL Paprika
  • 0,5 TL Zimt
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Kokosmilch
  • 200 g Kichererbsen, gekocht
  •   Salz und Pfeffer
  •  1 Limette
  • 1 Handvoll Koriander oder Petersilie
Zubereitung
  1. Gieße die Kichererbsen aus dem Glas ab und lasse sie abtropfen oder verwende gekochte Kichererbsen. Dafür musst du jedoch vorplanen, da du Kichererbsen vor dem Kochen mindestens 12 Stunden einweichen solltest.

  2. Schäle die Zwiebeln und schneide sie in kleine Würfel. Ziehe den Knoblauch ab und hacke ihn fein. Schäle den Ingwer und hacke ihn ebenfalls klein. Wasche die Chilischoten, halbiere sie und entferne die Kerne. Schneide sie ihn Streifen

  3. Wasche und putze den Rosenkohl und halbiere die einzelnen Röschen. Wasche den Kürbis (Hokkaido musst du nicht schälen) oder die Möhren und schneide sie in mundgerechte Stücke. 

  4. Erhitze das Öl in einer großen und hohen Pfanne oder einem Wok. Dünste darin Zwiebeln, Knoblauch, Chili und Ingwer bei mittlerer Hitze, bis die Zwiebeln glasig sind. Füge alle Gewürze hinzu und röste sie im Öl kurz an. Gib Rosenkohl und Kürbis hinein und dünste sie für einige Minuten mit. 

  5. Lösche alles mit der Gemüsebrühe und der Kokosmilch ab. Gib auch die Kichererbsen hinzu und lasse die Zutaten etwa 15 Minuten köcheln, bis das Gemüse gar ist und die Kokosmilch das Curry eingedickt hat. 

  6. Serviere das Rosenkohl-Curry beispielsweise zu Reis. Beträufle das Rosenkohl-Curry optional mit dem Saft einer Limette und toppe es mit frischem Koriander oder Petersilie

Tipp: Zum Rosenkohl-Curry kannst du eine Reissorte deiner Wahl servieren oder Udon-Nudeln im Curry mitgaren. 

Rosenkohl-Curry variieren

Auch rote Linsen schmecken gut im Rosenkohl-Curry.
Auch rote Linsen schmecken gut im Rosenkohl-Curry.
(Foto: CC0 / Pixabay / martin_hetto)

Das Rezept für das Rosenkohl-Curry kannst du nach Belieben abwandeln:

  • Gemüse: Statt Kürbis oder Karotten kannst du beispielsweise (Süß-)Kartoffeln, Fenchel, rote Bete oder Paprika verwenden.
  • Kokosmilch: Eine nachhaltigere Alternative zur Kokosmilch ist pflanzliche Kochsahne, wie Soja- oder Hafersahne. Auch mit ein paar Esslöffeln Haselnuss- oder Mandelmus wird das Curry schön cremig und sämig.
  • Hülsenfrüchte: Probiere anstelle der Kichererbsen andere Hülsenfrüchte wie rote Linsen, weiße Bohnen, Edamame oder Kidneybohnen.

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