Samosas: Rezept für die veganen indischen Teigtaschen

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Samosas sind frittierte Teigtaschen mit einer pikanten Füllung, traditionell vegetarisch oder vegan. Wir zeigen dir, was du für die indische Spezialität brauchst und wie du sie alternativ im Ofen zubereitest.

Indische Samosas: Diese Zutaten brauchst du

Samosas sind kleine, gefüllte Teigtaschen, die vor allem in Indien und Pakistan verbreitet sind. Der Teig besteht aus nur vier Zutaten, die du vielleicht sogar schon in deiner Küche hast. Füllen kannst du die pikante Leckerei zum Beispiel mit Gemüse, Kartoffeln, Eiern und auch Käse.

Tipp: Häufig werden Samosas mit übrig gebliebenem Essen (z. B. Gemüsecurrys oder Reis) gefüllt und eignen sich daher super zur Resteverwertung.

Wir zeigen dir eine vegane Variante, die komplett ohne tierische Produkte auskommt. Beim Einkaufen der Zutaten solltest du auf Bio-Qualität achten, um die Belastung durch synthetische Pestizide zu vermeiden. Du brauchst:

Für den Teig:

Für die Füllung:

  • 375 g Kartoffeln
  • 5 EL Erbsen (frisch oder TK)
  • 1 grüne Chili
  • 2 cm frischen Ingwer
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 3 TL Garam Masala (indische Gewürzmischung)
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1,5 TL Salz

Außerdem benötigst du noch Öl zum Frittieren.

So bereitest du die veganen Samosas zu

Samosas werden klassisch in Öl frittiert. Du kannst sie aber auch backen.(Foto: CC0 / Pixabay / rkrandhir)
Samosas werden klassisch in Öl frittiert. Du kannst sie aber auch backen.

Die Zubereitung der Samosas erfolgt in drei Schritten. Zuerst bereitest du den Teig zu, als nächstes die Füllung und zum Schluss werden die Teigtaschen gefüllt und frittiert (oder gebacken).

Schritt 1: Teig zubereiten

  1. Gib alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel und knete ihn kräftig für ein paar Minuten. Dafür kannst du deine Hände oder eine Küchenmaschine mit Knethaken verwenden.
  2. Forme den Teig zu einer Kugel und decke die Schüssel mit einem feuchten Küchentuch ab. Lasse den Teig dann für eine halbe Stunde bei Zimmertemperatur ruhen.

Schritt 2: Füllung zubereiten

  1. Wasche die Kartoffeln und koche sie dann für etwa eine halbe Stunde in leicht gesalzenem Wasser. 
  2. Taue in der Zwischenzeit die Tiefkühlerbsen auf. Wenn du frische verwendest, fällt dieser Schritt weg.
  3. Wasche die Chili, entferne die Kerne und schneide sie in kleine Stückchen. Schäle den Ingwer und reibe ihn fein. 
  4. Gieße die Kartoffeln ab und lasse sie abkühlen. Schäle sie und zerdrücke sie dann grob mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer.
  5. Erhitze zwei Esslöffel Öl in einer Pfanne und füge den Ingwer und die Chili hinzu. Brate das Ganze kurz an und füge dann das Garam Masala hinzu. Verrühre alles gut miteinander und mische die Gewürze mit den zerstampften Kartoffeln. 
  6. Gib die Erbsen und noch etwa 100 bis 150 Milliliter Wasser hinzu. Achtung: Die Masse soll am Ende nicht zu flüssig sein, sondern breiig.

Schritt 3: Füllen und frittieren

  1. Forme sechs bis sieben kleine Kugeln aus dem Teig und rolle diese zu Kreisen aus. Die Kreise sollten ungefähr einen Durchmesser von 12 bis 15 Zentimetern haben.
  2. Halbiere den ersten Teigfladen mit einem scharfen Messer und falte ihn zu einem Trichter. Falte dazu den Halbkreis an der geraden Seite in der Mitte zusammen und lasse oben eine Öffnung frei.
  3. Gib etwa einen Esslöffel der Kartoffel-Erbsen-Masse in die Öffnung und verschließe die Teigtasche, indem du den Teig mit den Fingern zusammendrückst. So verfährst du auch mit den restlichen Teigfladen.
  4. Erhitze eine ausreichende Menge Öl in einem großen Topf und frittiere die Samosas nach und nach darin. Wichtig: Die Herdplatte sollte nicht auf höchster, sondern mittlerer Hitze stehen. Frittiere die Samosas etwa zwei Minuten von jeder Seite und lasse sie dann abtropfen.

Tipp: Wenn du die Samosas nicht frittieren möchtest, kannst du sie auch backen. Bestreiche die Teigtaschen vor dem Backen mit etwas (pflanzlicher) Milch und backe sie dann für etwa 25 Minuten bei 180 Grad Celsius Ober-/Unterhitze.

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