Schokomüsli fürs Frühstück: Rezept für selbstgemachtes Granola

Schokomüsli
Foto: CC0 / Pixabay / gerhardy

Schoko-Knuspermüsli ist zwar lecker, steckt aber häufig voller Zucker. Wir zeigen dir ein gesünderes Rezept für den Frühstücksklassiker, das du nach Belieben abwandeln kannst.

Gekauftes Schoko-Granola enthält oft viel Zucker und Fett. Gesund ist das Knuspermüsli trotz der enthaltenen Haferflocken deshalb selten. Dabei ist es ganz einfach und noch dazu günstiger, Schokomüsli selber zu machen. Mit Zutaten wie Nüssen, Samen und Getreideflocken kannst du dir ein vollwertiges und leckeres Frühstück für die ganze Woche vorbereiten, denn das Granola hält sich luftdicht verpackt mehrere Wochen.

Das folgende Grundrezept ist sättigend, proteinreich und ganz nebenbei vegan und glutenfrei (wenn du glutenfreie Haferflocken verwendest).

Hinweis: Damit das Schoko-Granola schön knusprig wird, ist eine gewisse Menge an Ahornsirup (alternativ Honig oder jede andere Art von Sirup) und Öl nötig. Dadurch enthält auch das selbstgemachte Granola etwas Zucker, allerdings weniger als die meisten gekauften Produkte. Für eine noch gesündere Variante kannst du die Menge an Ahornsirup und Kokosöl reduzieren oder ganz weglassen. Allerdings wird das Granola dann nicht so knusprig und es bilden sich keine Knusper-Klümpchen.

Schoko-Granola selber machen: Das Rezept

Schoko-Granola geht auch gesund – mit vielen Nüssen und Samen.
Schoko-Granola geht auch gesund – mit vielen Nüssen und Samen.
(Foto: CC0 / Pixabay / alvoi)
  • Zubereitung: ca. 15 Minuten
  • Koch-/Backzeit: ca. 20 Minuten
  • Menge: 10 Portion(en)
Zutaten:
  • 250 g Haferflocken
  • 75 g Nüsse (z. B. Haselnüsse)
  • 50 g Kürbiskerne
  • 30 g Sonnenblumenkerne
  • 30 g Kokoschips (ungesüßt)
  • 30 g Kakaopulver
  • 0,5 TL Salz
  • 60 g Kokosöl (alternativ Nussbutter oder Tahini)
  • 130 ml Ahornsirup
  • 50 g dunkle Schokolade (optional)
Zubereitung
  1. Hacke die Nüsse grob und gib sie gemeinsam mit den Haferflocken, den Kürbiskernen, Sonnenblumenkernen, Kokoschips, dem Fairtrade-Kakao und dem Salz in eine große Schüssel.

  2. Backe das Müsli bei 170 Grad Ober-/Unterhitze ohne Vorheizen für rund 25 bis 40 Minuten oder bis das Granola duftet und knusprig ist. Behalte das Granola dabei im Auge, denn jeder Ofen heizt unterschiedlich schnell auf.

  3. Schmilz das Kokosöl und rühre den Ahornsirup unter. Gib die flüssigen Zutaten anschließend zum Müslimix und vermische alle Zutaten gründlich.

  4. Lasse das Müsli komplett abkühlen und mische optional gehackte Schokolade oder getrocknete Früchte unter. Luftdicht verpackt kannst du das Granola rund drei Wochen aufbewahren.

  5. Verteile das Granola gleichmäßig auf einem Backblech (auch ohne Backpapier möglich) und drücke es etwas an – so entstehen später die knusprigen Klümpchen.

Schokomüsli fürs Frühstück: Tipps für die Zubereitung

Buchweizen passt hervorragend ins Knuspermüsli.
Buchweizen passt hervorragend ins Knuspermüsli.
(Foto: CC0 / Pixabay / andy_free)
  • Zutaten variieren: Die verwendeten Nüsse und Saaten kannst du nach Belieben austauschen. Achte nur darauf, dass die Menge am Ende ungefähr stimmt. Eine leckere und proteinreiche Ergänzung im Knuspermüsli ist außerdem getrockneter Buchweizen. Diesen musst du vorher gut abspülen. Anschließend gibst du ihn roh zur Müslimischung. Nach dem Backen werden die Buchweizenkörner wunderbar knusprig. Alternativ eignen sich außerdem gepuffter Buchweizen, Amaranth, gepufftes Quinoa oder andere gepuffte Getreidesorten sowie Getreideflocken.
  • Knuspermüsli ohne Kokosöl: Wenn du auf das Kokosöl verzichten und es durch gesündere Fette ersetzen möchtest, kannst du auf Nussmus, Tahini oder Olivenöl zurückgreifen. Sollte dich der Kokosgeschmack im Kokosöl stören, kannst du zu raffiniertem Kokosöl greifen, das nur noch schwach nach Kokos schmeckt.
  • Bio und Fairtrade: Kaufe die Zutaten am besten in Bio-Qualität. So schützt du dich und deine Umwelt vor chemisch-synthetischen Pestiziden und unterstützt eine ökologische Landwirtschaft. Bei Produkten aus Übersee wie Kakao, Schokolade oder Kokosöl solltest du zusätzlich immer auf eine Fairtrade-Zertifizierung achten. So stellt du sicher, dass vor Ort faire Arbeitsbedingungen gegeben sind und faire Löhne gezahlt werden.

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