Schwindel: Ursachen und was dagegen hilft

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Alles dreht sich und auch die Beine wollen nicht mehr: Schwindel macht vielen zu schaffen. Wir erklären dir die möglichen Ursachen und was du dagegen tun kannst.

Schwindel kann aus vielen Gründen entstehen

Schwindel hat etwas mit dem Gleichgewichtssinn zu tun. Ist dieses Sinnesorgan gestört, entsteht im Gehirn ein Schwindelgefühl. Dieses kann durch verschiedene Ursachen ausgelöst werden. Meist harmlose, wie zum Beispiel zu schnelles Aufstehen oder eine Sinnesreizung wie Höhenangst. Manchmal liegt es auch an einem niedrigen Blutdruck oder Verspannungen im Nacken. Aber auch Sorgen und Ängste lösen ein Schwindelgefühl aus. Schwindel kann aber auch auf eine schwerwiegendere Erkrankung, zum Beispiel des Nervensystems, hindeuten.

Das kannst du gegen Schwindelgefühl machen

Oft ist ein verspannter Nacken schuld
Oft ist ein verspannter Nacken schuld (Foto: CC0 / Pixabay / rhythmuswege)
  • Hinlegen: Bei einem plötzlichen Schwindelanfall, solltest du dich so schnell wie möglich hin- und die Beine hochlegen. So fließt das Blut wieder zurück zum Herz und der Blutdruck steigt. Am besten schließt du dabei die Augen und legst dir einen feuchten, kühlen Lappen auf die Stirn.
  • Punkte fixieren: Such dir eine Stelle an der Wand aus und schau dort konzentriert hin. Zwar hilft das nicht gegen den akuten Schwindel, doch der Sehsinn wird wieder stabilisiert. Das beruhigt.
  • Tief ein- und ausatmen: Indem du tief einatmest, verbesserst du die Sauerstoffversorgung im Gehirn. Das entspannt das Nervensystem und mindert das Schwindelgefühlt. Am besten sitzt du dabei oder legst dich hin. Achte darauf, dass du ruhig und langsam ein- und ausatmest.
  • Massage: Oft ist ein verspannter Nacken der Auslöser für den Schwindel. Eine Nackenmassage oder Dehnübungen können Abhilfe verschaffen.

Essen und Trinken kann bei Schwindel helfen

Gesunde Ernährung hilft bei schwindel
Gesunde Ernährung hilft bei schwindel (Foto: CCO/pixabay/jill111)
  • Ein Glas Wasser: Bei einem leichten Schwindelanfall hilft es meist schon, wenn du ein Glas Wasser trinkst. Denn Flüssigkeit kurbelt deinen Kreislauf wieder an. Generell solltest du genügend trinken, wenn du zu Schwindel neigst.
  • Ein Stückchen Schokolade: Der enthaltende Zucker bringt deinen Kreislauf wieder in Schwung.
  • Ingwer: Die Wunderknolle regt den Blutfluss Richtung Gehirn an, das reduziert das Schwindelgefühl. Noch dazu hilft Ingwer gegen Übelkeit – eine häufige Begleiterscheinung bei einem Schwindelanfall.
  • Melissentee: Wenn du jeden Tag zwei große Tassen trinkst, kann das vorbeugend gegen Schwindel wirken.
  • Gesundes Essen: Ernährst du dich ausgewogen, beugt das Schwindel vor. Denn ein Schwindelgefühl kann entstehen, wenn du einen Mangel an Eisen, Ballaststoffen, Folsäure und den Vitaminen A und C hast. Achte darauf, dass viele verschieden Obst-, Gemüse und Getreidesorten auf deinem Speiseplan stehen. Regelmäßiges Essen verhindert starke Blutzuckerschwankungen, die eine Ursache für Schwindel sein können.

Das solltest du bei Schwindel vermeiden

Kaffee ist nicht gut, wenn dir schwindlig ist
Kaffee ist nicht gut, wenn dir schwindlig ist (Foto: CC0 / Pixabay / cocoparisienne)

Leidest du häufiger unter Schwindelanfälle, solltest du von folgendem lieber deine Finger lassen:

  • Koffein
  • Alkohol
  • Tabak
  • Auch sollst du niemals Auto fahren, wenn dir schwindlig ist.

Bei Schwindel zum Arzt

Leidest du über einen längeren Zeitraum immer wieder unter einem Schwindelgefühl, solltest du einen Arzt aufsuchen und die Ursache deines Schwindels abklären lassen.

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