So kannst du Meloneneis selber machen – auch ohne Eismaschine und Milchprodukte

Meloneneis
Foto: CC0 / Pixabay / JillWellington

Meloneneis ist erfrischend und lecker und du kannst es ganz einfach ohne Eismaschine und Milchprodukte selber machen. Wir zeigen dir ein veganes Rezept.

Ein leckeres Eis am Stiel darf im Sommer nicht fehlen. Herkömmliche Eissorten werden jedoch häufig mit künstlichen Aromen und viel raffiniertem Zucker hergestellt. Wenn du auf diese Zusätze verzichten möchtest, kannst du dein Eis selber machen. Für unser Meloneneisrezept brauchst du nicht mal eine Eismaschine, sondern lediglich zwölf Eisförmchen mit Stielen.

Die Basis für das Meloneneis besteht aus Wassermelone und Kokosmilch. Da im Rezept keine Milchprodukte vorkommen, eignet es sich auch für eine vegane Ernährungsweise. Für die Süße enthält das Eis reife Kiwis und Apfel- oder Birnendicksaft.

Meloneneis: Das Rezept

Das Meloneneis wird ohne Milchprodukte zubereitet.
Das Meloneneis wird ohne Milchprodukte zubereitet. (Foto: CC0 / Pixabay / stevepb)
  • Zubereitung: ca. 30 Minuten
  • Ruhezeit: ca. 240 Minuten
  • Menge: 12 Stück
Zutaten:
  • 500 g Wassermelone
  • 150 ml Kokosmilch
  •  2 Kiwis
  • 2 EL Apfel- oder Birnendicksaft (nach Geschmack)
Zubereitung
  1. Schneide die Wassermelone in kleine Stücke. Entferne die Schale und die Kerne. Du musst beides allerdings nicht wegwerfen: Die Schale kannst du zum Beispiel in Smoothies verarbeiten und die Kerne kannst du trocknen oder rösten. 

  2. Gib das Melonenfruchtfleisch anschließend in einen Mixer und püriere es fein. 

  3. Fülle die Eisförmchen zu zwei Dritteln mit dem Meloneneis. Stelle das Eis anschließend für eine Stunde in die Gefriertruhe. 

  4. Hole die Eisförmchen aus der Gefriertruhe. Nach einer Stunde sollte das Meloneneis noch weich genug sein, um die Stiele vorsichtig einzudrücken. 

  5. Verteile nun die Kokosmilch gleichmäßig auf die Eisförmchen und stelle sie erneut für eine Stunde in die Gefriertruhe. 

  6. Schäle die Kiwis und schneide sie in Stücke. Gib die Kiwis mit dem Apfel- oder Birnendicksaft in den Mixer und püriere sie fein.

  7. Verteile die Kiwimasse erneut auf die Eisförmchen und stelle sie für weitere zwei Stunden kalt, bevor du sie servierst. 

Meloneneis: Tipps für die Zubereitung

Das Meloneneis kannst du variieren, indem du andere Obstsorten oder Toppings hinzufügst.
Das Meloneneis kannst du variieren, indem du andere Obstsorten oder Toppings hinzufügst. (Foto: CC0 / Pixabay / mooredaledaycamp)

Das Meloneneis kannst du ohne Eismaschine zubereiten. Du musst die Zutaten nur pürieren und in die Eisförmchen füllen. Mit folgenden Tipps wird das Eis am Stiel nicht nur lecker, sondern auch nachhaltig:

  • Achte bei deinem Einkauf auf Bio-Qualität. So vermeidest du chemisch-synthetische Pestizide, die nicht nur dir, sondern auch der Umwelt schaden. Besonders das Demeter-Siegel, das Naturland-Siegel und das Bioland-Siegel sind empfehlenswert, da sie strenge Auflagen haben.
  • Kaufe möglichst regional ein. Wassermelonen aus Deutschland sind leider sehr selten. In den Sommermonaten sind sie allerdings aus europäischen Ländern erhältlich.
  • Kiwis kannst du von Oktober bis Juni aus europäischem Anbau kaufen. Sie stammen hauptsächlich aus Italien, Griechenland und Spanien.
  • Außerhalb der Saison solltest du auf andere Obstsorten zurückgreifen. Du kannst das Eis zum Beispiel auch mit Erdbeeren, Himbeeren oder Heidelbeeren zubereiten.
  • Neben dem Obst kannst du weitere Zutaten variieren. Anstelle von Kokosmilch kannst du unter anderem Mandelmilch oder Hafermilch verwenden. Zum Süßen kannst du Trockenfrüchte oder Marmelade nutzen.
  • Außerdem kannst du das Meloneneis durch verschiedene Toppings verfeinern. Du kannst das Eis am Stiel beispielsweise mit Schokostreuseln oder Kokosraspeln bestreuen. Auch ein Überzug mit weißer Schokolade oder selbstgemachtem Krokant passt gut zu deinem Meloneneis.

Weiterlesen auf Utopia.de:

** Links zu Bezugsquellen sind teilweise Affiliate-Links: Wenn ihr hier kauft, unterstützt ihr aktiv Utopia.de, denn wir erhalten dann einen kleinen Teil vom Verkaufserlös.

Gefällt dir dieser Beitrag?

Vielen Dank für deine Stimme!

Schlagwörter: