Steckrüben-Curry: Rezept für die regionale Variante

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Steckrüben-Curry ist ein leckeres Gericht mit regionalem Gemüse und exotischen Gewürzen. Wir stellen dir ein einfaches Rezept vor und geben dir Tipps für die Zubereitung.

Steckrüben sind ein regionales Wintergemüse und haben in Deutschland von September bis März Saison. Das Wurzelgemüse wird geschmacklich häufig unterschätzt und steht nicht oft auf dem Speiseplan. Dabei sind Steckrüben gesund und vielseitig: Du kannst sie beispielsweise roh als Salat zubereiten, sie sind aber auch eine leckere Zutat für Eintöpfe oder Suppen. Während die Rüben roh eher scharf schmecken, entfalten sie gekocht ein nussiges und süßliches Aroma. Mit diesem Rezept für Steckrüben-Curry zeigen wir dir ein ausgefallenes Gericht, das das lokale Gemüse mit asiatischen Gewürzen verbindet. 

Steckrüben-Curry: Das Rezept

Das Steckrüben-Curry ist in 45 Minuten zubereitet.
Das Steckrüben-Curry ist in 45 Minuten zubereitet.
(Foto: CC0 / Pixabay / LAWJR)
  • Zubereitung: ca. 10 Minuten
  • Koch-/Backzeit: ca. 35 Minuten
  • Menge: 4 Portion(en)
Zutaten:
  • 1 kg Steckrüben
  •  4 Frühlingszwiebeln
  •  2 Zwiebeln
  • 2 Zehe(n) Knoblauch
  • 3 EL Rapsöl
  • 1 TL Salz
  • 1 Prise(n) Pfeffer
  • 1 TL Currypulver
  • 1,5 TL Currypaste
  • 500 ml Sojasahne
  • 20 g Ingwer
  • 1 TL gemahlener Koriander
  • 250 g Basmatireis
  • 330 ml Wasser
  •  2 Eier
  • 2 EL Sojasoße
Zubereitung
  1. Schäle die Steckrüben und zerteile sie in kleine Würfel. 

  2. Wasche die Frühlingszwiebeln und schneide sie in dünne Ringe. 

  3. Schäle die Zwiebeln und den Knoblauch und hacke beides fein. 

  4. Erhitze das Rapsöl in einer großen Pfanne. Gib die Zwiebeln, den Knoblauch, die Frühlingszwiebeln und die Steckrüben hinzu und brate sie kurz bei hoher Hitze an. 

  5. Reduziere dann die Hitze und würze das Gemüse mit Salz und Pfeffer. 

  6. Gib nun das Currypulver und die Currypaste hinzu und brate das Gemüse darin weiter an. 

  7. Lösche das Gemüse mit der Sojasahne ab und lasse es etwa 30 Minuten köcheln. 

  8. Schäle den Ingwer und reibe ihn fein. Würze das Curry mit dem Ingwer und gemahlenem Koriander

  9. In der Zwischenzeit kannst du den Basmatireis zubereiten. Bringe dafür das Wasser in einem Topf zum Kochen und bereite den Reis nach Packungsanleitung zu. 

  10. Verquirle die Eier in einem Messbecher mit der Sojasoße. Würze sie mit Salz und Pfeffer.

  11. Sobald der Reis gar ist und das Wasser aufgenommen hat, kannst du ihn mit den Eiern im Topf kurz anbraten. 

  12. Verteile nun den Eier-Reis auf vier Teller und serviere ihn jeweils mit einer Portion Steckrüben-Curry. 

Steckrüben-Curry: Zubereitungstipps

Ingwer wird hauptsächlich in asiatischen Ländern angebaut.
Ingwer wird hauptsächlich in asiatischen Ländern angebaut.
(Foto: CC0 / Pixabay / jmexclusives)

Die Zutatenliste für das Steckrüben-Curry sieht auf den ersten Blick lang aus. Die Zubereitung ist allerdings nicht schwer und gelingt mit unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung auch Anfänger:innen. Zudem haben wir dir einige hilfreiche Tipps für die Zubereitung zusammengestellt. So wird das Steckrüben-Curry nicht nur lecker, sondern auch nachhaltig: 

  • Achte bei deinem Einkauf auf die Bio-Qualität. Besonders das Demeter-Siegel, das Naturland-Siegel und das Bioland-Siegel sind empfehlenswert, da sie hohe Anforderungen an Anbau und Produktion stellen. Beispielsweise verbieten sie chemisch-synthetische Pestizide. 
  • Kaufe deine Zutaten bevorzugt regional und saisonal. So kannst du lokale Anbieter:innen unterstützen, lange Transportwege vermeiden und damit CO2-Emissionen einsparen. 
  • Steckrüben sind ein gutes Beispiel für regionales Wintergemüse. Du kannst sie von September bis März aus deutschem Anbau kaufen. Frühlingszwiebeln haben von Mai bis November in Deutschland Saison. Am besten kannst du das Steckrüben-Curry also im Herbst zubereiten. Ingwer wird hingegen kaum regional, sondern hauptsächlich in Asien angebaut. Achte daher darauf, die Knolle möglichst nachhaltig und bewusst zu konsumieren. 
  • Du kannst das Steckrüben-Curry mit verschiedenen Zutaten verfeinern und variieren. Zum Beispiel machen sich auch Kichererbsen, Blumenkohl, Blattspinat oder Kürbis gut auf der Zutatenliste. Die Gewürzpalette kannst du ebenfalls erweitern. Chilipaste oder Zitronengras verleihen dem Curry einen ganz neuen Geschmack. Statt Basmatireis kannst du Vollkornreis oder Wildreis verwenden. 
  • Steckrüben-Curry kannst du problemlos auch vegan zubereiten. Durch die Verwendung von Sojasahne und Rapsöl sind die meisten Zutaten bereits für eine vegane Ernährung geeignet. Nur die Eier musst du weglassen oder durch eine vegane Alternative ersetzen. Orientiere dich beispielsweise an unserem Rezept für veganes Rührei.

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