Toasties: Rezept für englische Muffins

Foto: Colourbox.de

Toasties sind eine Art fluffige flache Brötchen, die du ganz einfach selber und sogar auf Vorrat backen kannst. Wir zeigen dir, wie du die English Muffins zubereiten kannst.

Toasties sind runde flache Brötchen, die in Großbritannien als English Muffins bekannt sind. Charakteristisch ist ihre Form und die Ummantelung mit Maisgrieß. Der Hefeteig sollte so lange wie möglich gehen, damit die englischen Muffins besonders fluffig werden. Das Tolle an den Toasties ist zudem, dass du sie auf Vorrat backen kannst und so nur einmal die Zeit für den Hefeteig einplanen musst. Zum einen schmecken sie nämlich auch noch am nächsten Tag. Zum anderen kannst du sie leicht einfrieren. Einmal kurz in den Toaster gesteckt, schmecken sie wieder frisch und lecker. 

Wir empfehlen, Lebensmittel in Bio-Qualität zu verwenden. Bei Produkten mit Bio-Zertifizierungen wie Bioland, Naturland oder Demeter gelten bestimmte Standards bei Anbau und Produktion, die mehr Wert auf Umwelt und Tierwohl legen. Zum Beispiel sind sie frei von chemisch-synthetischen Pestiziden.

Toasties kannst du ganz leicht vegan zubereiten, indem du die Milch durch eine pflanzliche Alternative wie Hafermilch und Butter durch vegane Margarine ersetzt.

Rezept für Toasties

Toasties werden aus Hefeteig gemacht.
Toasties werden aus Hefeteig gemacht.
(Foto: CC0 / Pixabay / TanteTati)
  • Zubereitung: ca. 30 Minuten
  • Ruhezeit: ca. 90 Minuten
  • Koch-/Backzeit: ca. 40 Minuten
  • Menge: 14 Stück
Zutaten:
  • 0,5 Packung(en) frische Hefe
  • 2 EL Zucker
  • 200 ml Wasser (lauwarm)
  • 600 g Mehl
  • 200 ml Milch
  • 50 g weiche Butter oder vegane Margarine
  • 1,5 TL Salz
  • 100 g Maisgrieß
Zubereitung
  1. Zerbröckele die Hefe mit den Fingern und gib sie in eine Schüssel. Streue Zucker darüber. Schütte etwas vom lauwarmen Wasser hinzu. Rühre das Ganze so lange um, bis sich die Hefe vollständig aufgelöst hat. Lasse diese Mischung für mehrere Minuten quellen.

  2. Gib das Mehl, das restliche Wasser, die Milch, die Butter und das Salz in eine große Schüssel. Schütte das Hefewasser hinzu und verknete alles mehrere Minuten lang zu einem homogenen Teig. Nimm dafür deine Hände oder ein Handrührgerät mit Knethaken. Der fertige Teig ist recht weich und leicht klebrig.

  3. Decke die Schüssel mit einem Geschirrtuch ab und lasse den Teig an einem warmen Ort für ein bis zwei Stunden gehen.

  4. Bestreue eine Arbeitsfläche mit etwas Mehl und ordentlich Maisgrieß. Rolle die Teiglinge mit einem Nudelholz auf der Arbeitsfläche circa einen Zentimeter dick aus. Wende den Teig zwischendrin, sodass beide Seiten mit Maisgrieß bedeckt sind.

  5. Stich mit einem Glas oder einem anderen runden Ausstecher mit etwa neun Zentimeter Durchmesser Teiglinge aus. Lege sie in ausreichend Abstand zueinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech zum Zwischenlagern. Verknete nach dem Ausstechen den restlichen Teig und rolle und stich ihn erneut aus bis nichts mehr übrig bleibt.

    Decke die Teiglinge mit einem Geschirrtuch ab und lasse sie für mindestens 30 Minuten aufgehen.

  6. Brate die Toasties in einer beschichteten Pfanne ohne Öl bei mittlerer Hitze goldbraun an. Lasse die Toasties von jeder Seite etwa zwei bis vier Minuten bräunen. Gib die fertigen English Muffins wieder auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech. Verfahre so mit allen Teiglingen.

    Heize währenddessen den Backofen auf 160 Grad Umluft oder 180 Grad Ober-/Unterhitze vor.

  7. Schiebe die vorgebratenen Toasties für etwa 10 bis 15 Minuten in den Ofen.

Tipps zur Zubereitung

Toasties kannst du auch zu Kugeln formen und platt drücken oder das Mehl abwandeln.
Toasties kannst du auch zu Kugeln formen und platt drücken oder das Mehl abwandeln.
(Foto: CC0 / Pixabay / FrauLehrerin)

Ausstechen: Hast du kein passendes Glas oder Ausstecher zur Hand, kannst du die Toasties auch auf andere Weise formen: Rolle die Teigstücke mit deiner Handfläche zu Kugeln und drücke sie anschließend platt. Verfahre danach wie beschrieben.

Mehl: Den Geschmack der Toasties kannst du variieren, indem du verschiedene Mehltypen kombinierst. Zum Beispiel kannst du Weizenmehl Type 550 mit Vollkornmehl Type 1150 oder Dinkel-Vollkornmehl mischen oder einen Teil des Weizenmehls durch Roggenmehl ersetzen.

Pfanne oder Ofen: Englische Muffins kannst du nur in der Pfanne oder nur im Ofen backen. Ohne das Braten in der Pfanne haben sie nicht die gebräunte Farbe. Wenn du nur wenige Toasties zubereiten möchtest, ist es ratsam, diese ausschließlich in der Pfanne zu garen und nicht extra den Ofen aufzuheizen. Auf diese Weise sparst du Energie. Dann solltest du die Muffins etwa 10 Minuten pro Seite anbraten. Achte aber auf die Hitze, da der Maisgrieß verbrennen kann und die Toasties zu dunkel werden könnten. Wende daher bei mäßiger Hitze die englischen Muffins öfter.

Vorrat: Du kannst Toasties im Gefrierschrank circa drei Monate aufbewahren. Backe dafür mehr English Muffins fertig als du benötigst und lasse sie abkühlen. Halbiere sie und stelle sie in einer Tüte oder einem gefriergeeigneten Behälter in den Gefrierschrank. In diesem Artikel erfährst du mehr dazu: Brot einfrieren: worauf du achten solltest.

Das passt zu Toasties

Die englischen Muffins kannst du nach Belieben belegen.
Die englischen Muffins kannst du nach Belieben belegen.
(Foto: CC0 / Pixabay / DagnyWalter)

Wenn du die leckeren und fluffigen Toasties zubereitet hast, stellt sich die Frage, was du dazu essen kannst. Die Antwort ist einfach: alles, was du möchtest. Traditionell werden English Muffins in Großbritannien mit gebratenem Speck und Ei belegt. Wenn du das auch so machen möchtest, dann achte darauf, dass der Speck und die Eier unbedingt Bio sein sollten und dass du wenn möglich Eier ohne Kükenschreddern verwendest. Das kannst du vegetarisch abwandeln, indem zum Beispiel du veganen Speck zubereitest.

Du kannst Toasties wie Brötchen behandeln und sie mit allem belegen, was du auch auf Brötchen legen würdest:

Weiterlesen auf Utopia.de: 

** Links zu Bezugsquellen sind teilweise Affiliate-Links: Wenn ihr hier kauft, unterstützt ihr aktiv Utopia.de, denn wir erhalten dann einen kleinen Teil vom Verkaufserlös.

Gefällt dir dieser Beitrag?

Vielen Dank für deine Stimme!

Schlagwörter: