Umami-Gewürz: Herzhafte vegane Würzmischung auf Vorrat

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Mit selbstgemachtem Umami-Gewürz kannst du vielen veganen Gerichten eine herzhafte, fleischähnliche Note verleihen. Dazu brauchst du lediglich drei Zutaten. Wir zeigen dir, wie du die Gewürzmischung herstellst.

Neben den vier bekannten Geschmacksrichtungen süß, sauer, bitter und salzig gilt „umami“ als fünfter Geschmack. Der Begriff stammt aus dem Japanischen und bedeutet grob übersetzt „wohlschmeckend (und) würzig“. Im Gegensatz zu den anderen vier Geschmacksrichtungen ist umami nicht so einfach zu definieren. Gemeint ist damit meist die charakteristisch herzhafte Note, die vor allem in Fleisch- und Fischgerichten, aber zum Beispiel auch in Sojasauce zum Tragen kommt. Sie wird von Glutaminsäure ausgelöst.

Vegetarier:innen und Veganer:innen fehlt der Umami-Geschmack häufig, weil sie in ihrer Ernährung auf tierische Produkte, insbesondere Fisch oder Fleisch verzichten. Es gibt aber auch pflanzliche Quellen, die den besonderen Geschmack reproduzieren können. Wir zeigen dir, wie du aus nur drei Zutaten ein vielseitig anwendbares Umami-Gewürz mischst.  

Umami-Gewürz: Einfache Anleitung

Getrocknete Shiitake-Pilze tragen zum herzhaften Geschmack des Umami-Gewürzes bei.
Getrocknete Shiitake-Pilze tragen zum herzhaften Geschmack des Umami-Gewürzes bei.
(Foto: CC0 / Pixabay / bluebirdprovisions)
  • Zubereitung: ca. 5 Minuten
  • Menge: 1 Portion(en)
Zutaten:
  • 25 g getrocknete Shiitake-Pilze
  • 25 g Hefeflocken
  • 50 g getrocknete Tomaten (ohne Öl)
Zubereitung
  1. Gib alle Zutaten in einen Mixer und mixe sie so lange, bis ein grobes Pulver entsteht. Alternativ kannst du sie beispielsweise auch in einem Mörser zerkleinern.

  2. Fülle das Umami-Gewürz in ein Glas mit gut verschließbarem Schraubdeckel.

Umami-Gewürz: Haltbarkeit, Zutaten und Variationen

Gut verschlossen hält sich das Umami-Gewürz mindestens sechs Monate, oft auch länger. Letztlich hängt die Haltbarkeit der Mischung von der Haltbarkeit der einzelnen Zutaten ab. Am besten überprüfst du deshalb ihr jeweiliges Verfallsdatum, bevor du sie in der Gewürzmischung verarbeitest. Wenn du dich nach der kürzesten Haltbarkeit richtest, hast du so einen guten Orientierungswert.

Verwende für das Umami-Gewürz möglichst Lebensmittel in Bio-Qualität, um Rückstände chemisch-synthetischer Pestizide zu vermeiden. Empfehlenswert sind vor allem die Bio-Siegel von Demeter, Bioland und Naturland. Getrocknete Shiitake-Pilze bekommst du zum Beispiel im Asialaden. Als regionale Alternative eignen sich getrocknete Steinpilze

Das Grundrezept für Umami-Gewürz kannst du je nach Anwendung und Geschmack mit zusätzlichen Zutaten verfeinern. Verwende für ein fischähnliches Aroma zum Beispiel getrocknete Algen. Auch Röstzwiebeln, getrocknete Oliven oder getrockneter Knoblauch ergänzen den herzhaften Umami-Geschmack. Das Gewürz eignet sich zum Beispiel, um Sojaschnetzel oder anderen Fleischersatzprodukten ein kräftiges Aroma zu verleihen. Du kannst damit aber zum Beispiel auch Suppen, Saucen und Gemüsegerichte würzen.  

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