Vegane Chorizo: Ein Rezept mit Seitan

Vegane Chorizo
Foto: Gesche Graue / Utopia

Vegane Chorizo ist super für alle, die es herzhaft mögen. Wir zeigen dir in dieser einfachen Anleitung, wie du die fleischfreie Wurst aus Seitan selber machen kannst.

Ursprünglich ist Chorizo eine Wurst aus Schweinefleisch, die mit Paprika und Knoblauch gewürzt wird. Aber auch vegane Chorizo ist möglich. Öfter mal auf Fleisch zu verzichten, hilft außerdem der Umwelt: Die Ökobilanz von pflanzlichen Produkten ist deutlich geringer als die Ökobilanz von tierischen Produkten. Denn die industrielle Tierhaltung verursacht hohe Treibhausgas-Emissionen, weil extrem viel landwirtschaftliche Fläche für das Tierfutter verloren geht. Die pflanzliche Alternative zu dem klassischen Steak aus Tofu oder Seitan verursacht insgesamt weniger CO2-Emissionen.

Zwar gibt es vegane Chorizo auch in einigen Supermärkten. Allerdings sparst du Verpackungsmüll und Geld, wenn du den Klassiker aus Spanien selbst machst.

Vegane Chorizo: Das Rezept

So sehen deine veganen Chorizo kurz vor dem Kochen aus.
So sehen deine veganen Chorizo kurz vor dem Kochen aus.
(Foto: Utopia / Gesche Graue)
  • Zubereitung: ca. 30 Minuten
  • Koch-/Backzeit: ca. 60 Minuten
  • Menge: 8 Stück
Zutaten:
  • 200 g Seitanfix oder Seitanmehl
  • 3 EL Hefeflocken
  • 2 EL Kichererbsenmehl
  • 2 TL Pfeffer
  • 1 TL Cayennepfeffer
  • 0,5 TL gemörserte Fenchelsamen
  • 3 TL Rauchpaprika
  • 100 g Naturtofu
  • 3 Zehe(n) Knoblauch
  • 200 ml Wasser
  • 40 ml Olivenöl
  • 30 ml Sojasauce
Zubereitung
  1. Mische alle trockenen Zutaten (das heißt Seitanfix, Hefeflocken, Kichererbsenmehl und die Gewürze) in einer großen Schüssel. Statt Seitanfix kannst du auch Seitanmehl verwenden. Orientiere dich hierfür an unserem Rezept: Rezept: Seitan selber machen – so geht’s. Von schon fertigem und somit festem Seitan solltest du aber absehen, damit du die Chorizo später in die richtige Form bringen kannst.

  2. Zerbrösle nun den Tofu mit deinen Händen.

  3. Schäle danach den Knoblauch und hacke ihn klein. Alternativ kannst du den Knoblauch auch mit einer Knoblauchpresse zerkleinern.

  4. Gib danach Tofu und Knoblauch in die Schüssel.

  5. Nimm nun eine zweite Schale und vermische alle feuchten Zutaten, also Wasser, Olivenöl und die Sojasoße miteinander.

  6. Gib nun die feuchten Zutaten zu den trockenen Zutaten und verknete den Teig zügig. Das ist wichtig, damit der Teig nicht anfängt zu klumpen.

  7. Wenn der Teig ausreichend klebt, forme acht gleich große Stücke.

  8. Wickle deine vegane Chorizo in ein Geschirrtuch und knote es fest zu.(Foto: Gesche Graue / Utopia)

    Nimm nun ein sauberes Geschirrtuch und lege auf die langen Seiten jeweils vier Würste. Rolle die Würste dann fest ein. Orientiere dich dabei an unserem Bild. Binde anschließend die Enden des Geschirrtuchs mit Küchengarn zusammen.

  9. Koche anschließend die Chorizo in einem sauberen Geschirrtuch.(Foto: Gesche Graue / Utopia)

    Setze nun einen Topf mit kochendem Wasser auf. Lege anschließend die Würste in das kochende Wasser und koche sie auf mittlerer Hitze für 45 bis 60 Minuten.

  10. Nimm danach die Chorizo aus dem Topf und lass sie abkühlen. Wickle sie anschließend vorsichtig aus.

  11. Jetzt kannst du deine vegane Chorizo wie normale Bratwürste weiterverarbeiten, zum Beispiel in einer Pfanne braten oder auf den Grill legen.

Vegane Chorizo: Kombinationsmöglichkeiten und Tipps

Noch herzhafter wird deine Chorizo, wenn du sie vor dem Einwickeln in das Geschirrtuch in Gewürzen wälzt. Dafür kannst du zum Beispiel Oregano oder Majoran verwenden. Aber auch Kräuter der Provence eignen sich gut.

Die Chorizo schmeckt außerdem in vielen verschiedenen Kombinationen. Wenn du keine Lust auf die klassische Variante als Grillwurst hast, schneide sie doch mal klein und iss sie in selbstgemachten Tortillas. Auch auf Pizza mit selbstgemachtem Pizzateig schmeckt vegane Chorizo als würziger Zusatz.

Wenn du deine vegane Chorizo nicht sofort aufgegessen bekommst, kannst du sie in einer luftdicht verpackten Brotdose im Kühlschrank aufbewahren. Dort ist sie bis zu einer Woche haltbar. Mehr Infos findest du hier: Kühlschrank richtig einräumen: was gehört wohin?

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