Veganer Feta: Mit diesem Rezept machst du ihn selbst

Foto: CC0 / Pixabay / pastel100

Veganer Feta sieht dem tierischen Original nicht nur verblüffend ähnlich, sondern schmeckt auch köstlich. Mit diesem Rezept kannst du veganen Feta-Käse selber machen.

Feta-Käse gehört zu den beliebtesten Käsesorten. Wenn du aus ethischen, gesundheitlichen oder ökologischen Gründen auf Käse und andere Milchprodukte verzichtest, gibt es trotzdem eine Möglichkeit für Feta. Du kannst deine eigene vegane Feta-Alternative mit mariniertem Tofu zubereiten. Wir zeigen dir das Rezept.

Veganer Feta: Zutaten für das Rezept

Veganer Feta aus Tofu - leicht und einfach selbst gemacht mit diesem Rezept..
Veganer Feta aus Tofu – leicht und einfach selbst gemacht mit diesem Rezept.. (Foto: CC0 / Pixabay / 621hjmit)

Feta-Käse kannst du ganz leicht vegan imitieren, indem du festen Naturtofu marinierst. Neben dem Olivenöl sind dabei vor allem frische Kräuter und ein paar Gewürze wichtig für den leckeren Käse-Geschmack.

Für den veganen Feta brauchst du folgende Zutaten:

  • 200 g Natur-Tofu
  • 1/2 Tasse Olivenöl (ca. 120 ml)
  • Saft einer 1/2 Zitrone
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 EL Basilikum
  • 1 EL Oregano
  • 1 TL Thymian
  • 1 EL Salz
  • 1/2 TL Pfeffer
  • optional: 1 TL süßes Paprikapulver
  • optional: 2 EL Hefeflocken
  • optional: 1 EL Sojasoße

Zutaten-Tipps:

  • Generell empfehlen wir dir, alle Zutaten in Bio-Qualität zu kaufen. Damit unterstützt du eine umweltfreundlichere Landwirtschaft.
  • Der Tofu sollte eine möglichst feste Konsistenz haben. Am besten ist Natur-Tofu geeignet, geräucherter Tofu passt aber auch gut als veganer Feta-Ersatz. Für eine bessere Ökobilanz solltest du beim Kauf darauf achten, dass es sich um regionales Soja aus Deutschland oder Österreich handelt. Du kannst übrigens auch Tofu selber machen.
  • Basilikum, Oregano und Thymian schmecken am besten frisch aus dem eigenen Garten. Du kannst für das Rezept aber auch getrocknete Kräuter verwenden.
  • Die Hefeflocken sind optional im Rezept, bringen aber zusätzlich eine „käsige“ Note in den veganen Feta.

Veganen Feta-Käse zubereiten: Rezept-Anleitung

Veganer Feta-Käse sieht dem tierischen Original verblüffend ähnlich.
Veganer Feta-Käse sieht dem tierischen Original verblüffend ähnlich. (Foto: CC0 / Pixabay / TiBine)

Im Grunde ist der vegane Feta-Ersatz schnell hergestellt. Du musst lediglich den geschnittenen Tofu marinieren. Damit der Käse-Ersatz einen guten Geschmack bekommt, solltest du den eingelegten Tofu mindestens einen Tag im Kühlschrank lassen, besser noch länger. Dann wird er richtig schmackhaft.

So geht die Zubereitung:

  1. Gieße die Flüssigkeit vom Tofu ab und tupfe den Tofublock trocken. Schneide den Tofu in grobe Würfel und gib diese in ein verschließbares, sauberes Glas.
  2. Vermenge alle Zutaten für die Marinade in einer Schüssel: Olivenöl, Zitronensaft, gehackter Knoblauch, Basilikum, Oregano, Thymian, Salz und Pfeffer sowie eventuell Paprikapulver, Hefeflocken oder Sojasoße.
  3. Gib die Marinade in das Glas mit dem Tofu und schüttele es ein paar Sekunden durch, sodass sich die Marinade gut um die Tofu-Stückchen verteilt.
  4. Verschließe das Glas und stelle den veganen Feta mindestens 24 Stunden lang in den Kühlschrank, bevor du ihn servierst. Je länger der Tofu marinieren kann, desto intensiver schmeckt der vegane Feta-Käse am Ende.

Im verschlossen Glas hält sich der vegane Feta-Käse mindestens eine Woche im Kühlschrank. Verwenden kannst du den Feta-Ersatz zum Beispiel in Salaten, in Blätterteigtaschen wie Gözleme oder Spanakopita oder als Brotbelag. Alternativ kannst du die vegane Käse-Alternative auch ohne Ei panieren und anbraten.

Mehr vegane Käsesorten:

Weiterlesen auf Utopia.de:

** Links zu Bezugsquellen sind teilweise Affiliate-Links: Wenn ihr hier kauft, unterstützt ihr aktiv Utopia.de, denn wir erhalten dann einen kleinen Teil vom Verkaufserlös.

Gefällt dir dieser Beitrag?

Vielen Dank für deine Stimme!

Schlagwörter:

(2) Kommentare

  1. Was soll das? Feta ist Feta und Tofu ist Tofu. Es ist einfach unerträglich, dass ständig Dinge umbenannt werden, damit man so tun kann als sei eine pflanzliche Zusammensetzung so wie ein tierisches Produkt. Das ist es nicht und das wird es niemals sein. Nennt die Dinge einfach beim Namen. Punkt.

  2. Müssen wir dann glutenfreies Brot auch irgendwie anders benennen, weil traditionell in Brot ja nun mal Gluten enthalten ist? Was ist mit all den „Schnitzeln“ aus Pressfleisch, dem garantiert leberfreien „Leberkäse“ und der „Alpenmilch“ aus dem Flachland?

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass auch nur eine einzige Kundin sich nach dem Verzehr von „veganem Feta“ getäuscht fühlte, so wenig wie Konsumenten von „alkoholfreiem Bier“ und „zuckerfreier Cola“.