Präsentiert von:

bluesign

bluesign
Foto: bluesign

Mit den bluesign-Siegeln werden Textil-Produkte ausgezeichnet, die möglichst schadstoffarm produziert wurden. Bluesign schließt besonders umweltbelastende Substanzen von Anfang an aus dem Fertigungsprozess aus, legt Richtlinien für den Gebrauch von Chemikalien fest und kontrolliert deren Einhaltung. So soll der gesamte Herstellungprozess möglichst umweltschonend und das Endprodukt gesundheitlich unbedenklich sein.

Der bluesign-Standard orientiert sich weltweiten an Verbraucher- und Umweltschutzstandards und deckt die fünf Aspekte Konsumentenschutz, Abwasser, Abluft, Arbeitssicherheit und Ressourcenproduktivität ab. Bereits vor der Produktion wird festgelegt, welche Komponenten und Verfahren den vorgegebenen Kriterien entsprechen. Damit schafft der bluesign-Standard Transparenz für die ganze textile Lieferkette.

In erster Linie werden Produktionsabläufe bei der Textilveredlung, d.h. beim Färben, Bedrucken oder Beschichten von Textilien, kontrolliert. Bluesign hat ausführliche, öffentlich zugängliche Listen mit kritischen oder verbotenen Chemikalien und Grenzwerten. Der Standard ist aber kein Garant für komplett schadstofffreie Endprodukte.

Die bluesign-Siegel finden sich vor allem an Textilien aus Synthetik-Fasern wie z.B. Outdoor-Kleidung. Es gibt zwei Siegel: bluesign product, hier erfüllen alle Komponenten des Produktes die bluesign-Kriterien und deren Einhaltung wird bei Lieferanten und Herstellern geprüft. Das Siegel bluesign approved fabric garantiert, dass mindestens 90 Prozent der verarbeiteten Textilien den bluesign-Kriterien entsprechen.

Gefällt dir dieser Beitrag?

Vielen Dank für deine Stimme!

Schlagwörter:

** Links zu Bezugsquellen sind teilweise Affiliate-Links: Wenn ihr hier kauft, unterstützt ihr aktiv Utopia.de, denn wir erhalten dann einen kleinen Teil vom Verkaufserlös.