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9 Tipps, wie du Foodwaste an den Feiertagen vermeidest

© Adobe Stock / Viktor Kochetkov

Beim Weihnachtsessen geht es ums Schlemmen im Kreis der Familie. Aber wenn wir so festlich speisen, sollten wir umso mehr darauf achten, dabei keine Lebensmittel zu verschwenden. Mit diesen Tipps vermeidest du Feiertags-Foodwaste.

Der Rest vom Weihnachtsbraten landet im Müll, die Knödel hätten für mehrere Großfamilien gereicht. Es wirkt absurd: Am Fest der Liebe gehen wir besonders lieblos mit Lebensmitteln um. Und auf der anderen Seite machen wir uns in dieser Zeit oft stärker bewusst, dass andere Menschen bedürftig und zum Beispiel auf die Tafeln angewiesen sind.

Foodwaste ist zu jeder Jahreszeit ein Problem

Eigentlich sollte das ganze Jahr über selbstverständlich sein, dass wir achtsam mit Lebensmitteln umgehen und Foodwaste verhindern, wo es nur geht. Doch die Zahlen sind ernüchternd: Laut einer Studie im Auftrag des Bundesernährungsministeriums wirft jeder Verbraucher und jede Verbraucherin jährlich etwa 75 Kilogramm Lebensmittel weg. (Quelle: BMEL)

Dabei wären 47 Prozent dieser Abfälle in Haushalten vermeidbar und weitere 18 Prozent teilweise vermeidbar. Nicht vermeidbare Lebensmittelabfälle sind zum Beispiel Eier-, Zwiebel-, oder Bananenschalen, die wir natürlich nicht essen könnten. Für den Rest sind wir selbst verantwortlich, weil wir falsch einkaufen oder Nahrungsmittel zu früh entsorgen.

Das kannst du gegen Foodwaste tun

Die besten Tipps gegen Foodwaste zu Weihnachten

Für die Weihnachtstage, an denen wir oft besonders viel schlemmen oder mehr Personen mit (Fest-)Essen versorgen müssen als im Alltag, solltest du folgende Dinge beachten – um unnötigen Foodwaste von vornherein zu verhindern.

1. Plane das Weihnachtsmenü genau

Wie viele Personen kommen zum Festessen, welche Zutaten benötigst du dafür genau, was kochst du an allen Feiertagen mittags und abends? Je vorausschauender du das Weihnachtsmenü planst, desto zielgerichteter kannst du die passenden Mengen einkaufen. So kommt es gar nicht erst zu übertriebenen Hamsterkäufen, von denen am Ende ein Teil im Abfall landet.

2. Sprich dich mit Gästen vorher ab

Es kann auch hilfreich sein, die Familienmitglieder in die Planung einzubeziehen: Wie viele Klöße isst dein Onkel gern als Beilage? Möchte die kleine Schwester vorher überhaupt eine Suppe oder ist ihr das zu viel? Natürlich sollte ein kleiner Nachschlag möglich sein, wenn jemand doch hungriger ist als gedacht. Aber wenn du die Menüplanung so individuell wie möglich gestaltest, kannst du darauf Einfluss nehmen, dass insgesamt weniger übrig bleibt.

3. Biete leichtere Kost an

Viele Familien haben traditionelle Gerichte, die zu Weihnachten auf den Tisch kommen. Wer dafür offen ist, Traditionen ein wenig abzuwandeln, kann versuchen, die oft sehr schwere Kost leichter zu machen. Gänsebraten mit Rotkohl und Klößen ist deftig und sättigend – die Gefahr, nicht alles aufzuessen, ist groß. Wie wäre es stattdessen mal mit einem frischen Salat als Beilage? Auch Fisch oder vegetarische Hauptspeisen sind weniger schwer bekömmlich und das Foodwaste-Risiko sinkt.

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Ein leckerer Feldsalat mit Pilzen ist z.B. zu Weihnachten eine leichte Alternative! (© Unsplash)

4. Bevorzuge beim Einkaufen lose Ware

Um möglichst genau passende Mengen an Lebensmitteln zu kaufen, empfiehlt es sich, nicht zur Großpackung zu greifen. Kauf besser lose als abgepackte Ware oder wähle Lebensmittel von der Frischetheke. Das bringt übrigens gleich zwei Vorteile: Du kannst die Einkäufe nicht nur einfacher auf die Anzahl der Gäste abstimmen, sondern vermeidest auch unnötigen Verpackungsmüll.

Tipps zur Planung deines Einkaufs

5. Kaufe Frisches in letzter Minute

Die kompletten Weihnachtseinkäufe schon ein paar Tage vorher erledigen? Das ist keine gute Idee. Sinnvoller ist es, mit genügend Vorlaufzeit alle Lebensmittel zu besorgen, die sich gut über längere Zeit lagern lassen. Wenn zum Menü Frisches wie Feldsalat und leicht verderbliches Obst und Gemüse gehören, solltest du diese Zutaten idealerweise am Tag vor Heiligabend einkaufen. So stellst du sicher, dass die Lebensmittel für das Festessen nicht schon vorher verderben – womit du Foodwaste verursachen und in der Küche verzweifeln würdest.

6. Serviere kleine Portionen

Weihnachtsessen ist der Inbegriff von Völlerei. Trotzdem müssen wir die Gewohnheit der übertriebenen Nahrungszufuhr nicht unterstützen. Serviere mehrere Gänge, dafür aber jeweils kleine Portionen – so haben alle Gäste das Gefühl, verwöhnt zu werden, ohne dass das Schlemmen ausufert. Weniger Essen verursacht meist auch weniger Lebensmittelabfälle.

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Auch mit kleineren Portionen steht einem festlichen Weihnachtsessen nichts im Wege. (© Pixabay)

7. Lagere Reste richtig

Wenn nach dem Festmahl doch noch etwas übrig bleibt, muss das aufwändig zubereitete Essen natürlich nicht in den Müll wandern. Lagere die Reste in separaten Behältnissen im Kühlschrank – beachte dabei die verschiedenen Temperaturzonen –, friere sie ein (mit dem aktuellen Datum beschriften!) oder mache sie anderweitig haltbar, zum Beispiel durch Einkochen. Ganz wichtig: Lass Fleisch und Fisch nicht längere Zeit bei Zimmertemperatur stehen und friere beides am besten direkt nach dem Essen ein.

Mehr Tipps zur Lagerung findest du bei REWE und PENNY!

8. Verwerte die Reste kreativ

Abgesehen davon, dass eine zweite Portion vom Weihnachtsessen am nächsten Tag noch genauso gut zum Mittagessen schmeckt: Sei kreativ und überlege, wie du aus den Resten noch etwas Neues machen kannst, das genauso lecker ist. Übrig gebliebenes Raclette-Fleisch lässt sich zum Beispiel anbraten und in Aufläufen, kalt in Salaten etc. weiterverarbeiten. Bratenreste schmecken kalt mit Remoulade, mit Salat oder auch als Sandwich. Gewürfelt und mit Ei in der Pfanne gebraten wird aus Knödeln ein ganz anderes Gericht. Mehr Ideen für die Resteküche nach dem Fest gibt es hier.

9. Mach andere Menschen glücklich

Die nette Seniorin, die nebenan wohnt, verbringt Weihnachten allein? Bestimmt freut sie sich, wenn du ihr eine Portion Braten oder ein Stück Stollen vorbeibringst, wenn du dich mit der Menge etwas verkalkuliert hast. Auch sonst fällt dir bestimmt eine Möglichkeit ein, wie du andere Menschen mit einem Teil von deinem Festessen noch glücklich machen kannst!

Gemeinsam gegen Foodwaste: Das tut die REWE Group

Auch wenn beim Kampf gegen Lebensmittelverschwendung vieles an den Privathaushalten hängt: Die Supermärkte müssen ebenfalls ihren Beitrag leisten, damit wir Foodwaste effektiv reduzieren. REWE und PENNY engagieren sich daher ganzjährig für die Tafeln – und bei der Tafeltüten-Aktion bei REWE und nahkauf gibt es jedes Jahr die Möglichkeit, mit dem Kauf einer 5 €-Spendentüte die Tafeln direkt vor Ort zu unterstützen.

Weitere Infos zum Engagement der REWE Group

Um den bewussten Umgang mit Lebensmitteln zu stärken, findet man bei PENNY auch die Naturgut Bio-Helden: Bio-Obst und Bio-Gemüse, das optisch nicht ganz der Norm entspricht, aber nicht minder gut schmeckt. Mit der deutschlandweiten Kampagne „Kostbares retten“ unterstützt PENNY zudem dauerhaft die Initiative „Zu gut für die Tonne!“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

Wertschätzung für Lebensmittel und Solidarität mit Landwirten

Hinzu kommen weitere lokale oder saisonale Aktionen: Nach dem Dürresommer 2018 haben REWE und PENNY zum Beispiel verstärkt Obst und Gemüse mit optischen Makeln aufgrund der Hitze verkauft – und so nicht nur ihre Wertschätzung für Lebensmittel gezeigt, sondern auch Solidarität mit den Landwirten.

Um Foodwaste bereits vor der Lieferung in die Märkte zu vermeiden, testet die REWE Group derzeit als erster Lebensmittelhändler in Deutschland das sogenannte Coating: einen hauchdünnen, essbaren Überzug, der die Reifung von Obst und Feldfrüchten verzögern soll. „Wir wollen beobachten, wie sich die Früchte auf dem Transport in unsere Lager und in ihrer Verweildauer dort weiterentwickeln. Unsere Hoffnung ist, dass sie deutlich länger frisch bleiben“, sagt Eugenio Guidoccio, Geschäftsleiter Ultra Frische – Obst und Gemüse. Wenn sich die Erwartungen erfüllen, wäre das ein weiterer, innovativer Schritt gegen Foodwaste.

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