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Der Marathon-Mann der Triodos Bank

© Thomas Pirot

Dass Ausdauer und Motivation einen nicht nur zum guten Langstrecken­läufer machen, sondern auch im Bank-­ und Kreditwesen von Vorteil sind, beweist Daniel Vitanyi, Produktentwickler bei der Triodos Bank.

Daniel Vitanyi ist Langstreckenläufer. Und dafür braucht es neben viel Durchhal­tevermögen auch eine Vision. Die hatte sich jedoch für den Produktentwickler bei einer Sparkasse nach zehn Jahren er­schöpft. Er sehnte sich nach neuen Horizonten und bewarb sich auf den Tipp eines Freundes hin bei der Triodos Bank, deren Mentalität das genaue Gegenteil ist von: So hab ich’s gelernt, so will ich’s auch weiterhin halten. Als am 1. Oktober 2009 die deutsche Niederlassung dieser europaweit größten Nachhaltigkeitsbank in Frankfurt am Main gegründet wurde, war der gebürtige Frankfurter Vitanyi mit an Bord.

Pragmatiker auf der Höhe der Zeit

Er fand sich auf einer Baustelle wieder – nicht nur konkret, weil die neuen Räume noch nicht ganz fertig waren, sondern auch im übertragenen Sinn: Es galt, das deutsche Angebot der Triodos Bank einzurichten. Carte Blanche quasi. Als einer von fünf Gründungskollegen spielte und spielt der heute 40­-jährige Daniel Vitanyi dabei eine wichtige Rolle. Der Produktentwickler erdachte für die Triodos Bank Tagesgeld, Sparplan, Bürger-­ und Wachstumssparen, Festzins­– sowie Giro­konten und stellte sicher, dass all ihre Bestimmungen die vorgegebenen Gesetze und Regularien einhalten. „Ich würde mich selbst als Pragmatiker auf der Höhe der Zeit bezeichnen. Jede Idee klopfe ich auf ihre Machbarkeit hin ab: Passt das, was wir vorhaben, zu uns? Passt es zur Gesetzeslage?“

Um das zu klären, braucht es Informa­tion und Kommuni­kation. Also ist Vitanyi viel unter­wegs – am Banken­platz Frankfurt und in ganz Deutsch­land, um über aktuelle Entwick­lungen im Bank­- und Kreditwesen auf dem Laufenden zu bleiben, aber auch in der Frankfurter Zentrale, wo er ständig auf den Gängen unterwegs ist und treppauf treppab zwischen den Etagen pendelt, um Gespräche mit anderen Mit­arbeitern zu führen. Eher deswegen, und nicht wegen seines Hobbys, nennen sie ihn dort den „Marathon­-Mann“.

Eine Kreditkarte im Zeichen von bewusstem Konsum

Auf welche seiner Entwicklungen er besonders stolz sei? „Auf unsere Grün­CardPlus MasterCard. Diese Kreditkarte wird aus Polymilchsäure hergestellt, die aus Pflanzen gewonnen wird, etwa aus Mais!“, sagt er wie aus der Pistole geschossen. In der Tat ist die „Maiskarte“ eine der inno­vativsten und für eine Nachhaltigkeitsbank vermutlich symbolträchtigsten Errungen­schaften. Sie basiert auf pflanzlichen Rohstoffen, verursacht in der Produktion über 80 Prozent weniger klimaschädliche Treibhausgase und ist an das nachhaltige Bonussystem von Grünkauf gekoppelt.

Die GrünCardPlus bietet die Vorteile her­kömmlicher Kreditkarten, fördert aber gleichzeitig nachhaltigen und bewussten Konsum: Durch das Bonussystem werden bei jedem Einkauf Punkte gesammelt, die bei anderen nachhaltigen Partnern einge­löst oder auch gespendet werden können.

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Warnung vor „gläsernem Bankkonto“

Aber nicht nur die Entwicklung von Karten treibt Vitanyi um, auch den immer stärker werdenden Einfluss von FinTechs und den Großen Vier – Google, Facebook, Amazon, Apple – beobachtet er sehr aufmerksam. Unser Treffen in Berlin findet anlässlich des dortigen Kongresses der Finanzwirtschaft statt, wo genau darüber diskutiert wird. Notwendig macht diese Debatte die Novellierung der europäischen Payment Service Directive, kurz PSD 2.

Ziel der PSD 2 ist es laut Europäischer Kommission, „kostengünstige und effi­ziente elektronische Zahlungen ohne Kreditkarte zu ermöglichen“ sowie auch Drittanbieter, also Internet­-Zahlungs­dienste, zu „berechtigen, Kontozugangs­daten wie PIN und TAN von Bankkunden abzufragen und damit Überweisungen vom Bankkonto eines Käufers auf ein Konto eines Verkäufers auszulösen“. Das bedeutet: Der Kunde gibt dem Dritt­anbieter, beispielsweise einer FinTech, seine Zugangsdaten, damit dieser in seinem Namen eine Überweisung tätigt. Banken und Datenschützer sehen das kritisch. Und auch Vitanyi fragt sich, ob diese Gesetzes­lage zum „gläsernen Bankkonto“ führt.

Arbeit und Leben mit Sinn

„Produktmanagement bedeutet für mich Marktbeobachtung“, sagt Vitanyi. Er brennt für seine Sache, für die Triodos Bank. Und für deren Angebote. „Braucht es zukünftig noch eine Girokarte mit Magnet­streifen, wenn man heute schon den Chip direkt von einem Scanner auslesen lassen kann? Welche Alternativen sind unter Einhaltung der europäischen Gesetze möglich?“ Das sind Fragen, die sich Vitanyi stellt. Und er sucht dafür nach Lösungen. Was ihn dabei antreibt? „Die Begegnung mit verschiedenen Menschen und ihren unterschiedlichen Anliegen. Es macht mich glücklich, wenn ich helfen kann und das, was ich tue, einen Sinn hat.“

Mit seiner großen Motivation und Ausdauer scheint der Marathonläufer gut gewappnet für die Herausforderungen der Zukunft. Auch im Privaten hat er sich kürzlich für die Langstrecke entschieden und seiner Frau das Ja­-Wort gegeben. Nun wollen sie gemeinsam zu neuen Horizonten auf­brechen und sich vielleicht schon bald den Traum einer Weltreise erfüllen.

Dieser Beitrag erschien zuerst im Magazin enorm im Bereich enorm Perspektiven

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