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Nicht du veränderst Nepal – Nepal verändert dich!

© Wikinger Reisen

Seit jeher lässt der Himalaja die Herzen von Wander- und Trekkingfans höher schlagen. Weniger als 100 km entfernt von den höchsten Bergen der Welt wie dem Mount Everest, Annapurna und Lhotse, birgt der Dschungel noch Nashörner, Krokodile und Tiger. Und Kathmandu, die Hauptstadt Nepals, muss man einfach selbst erleben.

Die Landschaft Nepals ist vielseitig und atemberaubend. Vielseitig sind leider auch die Probleme des Bergsteiger-Landes. So erschütterte vor fast genau drei Jahren ein schweres Erdbeben das Land. Viele Menschen verloren dabei ihre Häuser, Schulen und Wasserleitungen wurden zerstört. Und die Einnahmen und Arbeitsplätze aus dem Tourismus, dem wichtigsten Devisenbringer des Landes, brachen stark ein. Viele Einheimische mussten als Fremdarbeiter zu denkbar schlechten Bedingungen ins Ausland ziehen.

Zugänglich und wunderschön: Everest- & Annapurna-Massiv

Zu den schönsten und gleichzeitig am besten zugänglichsten Regionen des nepalesischen Himalaja gehören nach wie vor das Everest- und das Annapurna-Massiv. Nach dem Beben kehrt langsam der Alltag in das Leben der Dörfer zurück. Die Touristenzahlen steigen. Restaurants, Teehäuser und Lodges präsentierten sich den Reisenden aus aller Welt sehr gastfreundlich.

In anderen Regionen Nepals hat es die Menschen weitaus stärker getroffen, etwa im Langtang oder Helambu. Hier wurde bereits Vieles aufgebaut, doch noch immer liegen viele Häuser in Trümmern und die Bewohner hoffen oft vergebens auf Unterstützung beim Wiederaufbau. Wo staatliche Unterstützung versagt oder nur spärlich bei den Bewohnern ankommt, ist der Tourismus oft die einzige Einnahmequelle, um Geld für den Wiederaufbau von Wohnhäusern, Schulen oder Wasserleitungen zu erwirtschaften.

Die südliche Region Annapurna in Nepal
Die südliche Region Annapurna in Nepal (© Wikinger Reisen)

Wander- und Trekkingtouren

Durch die vielen  Wander- und Trekkingbegeisterten ergibt sich ein weiteres Problem: Der Tourismus zerstört teils auch das ökologische Gleichgewicht Nepals. Gerade in der Region des Everests lassen Touristen ihren Müll liegen. Nach der Besteigung des Gipfels am Ende ihrer körperlichen Kräfte angelangt, haben sie keinen Sinn mehr für Naturschutz.

Die nepalesische Regierung reagierte bereits vor Jahren und führte ein Gesetz ein, das festlegt, dass jeder Bergsteiger, der den Gipfel des Everests besteigt, acht Kilo Müll im Basislager abgeben muss, um eine zuvor hinterlegte Kaution im vierstelligen Bereich zurück zu bekommen.

Die kleinen Gruppen von Wikinger Reisen trekken neben den Klassikern auf ausgewählten Routen, auf denen kaum andere Touristen anzutreffen sind.

Reisen in wenig frequentierte Gebiete

Im Annapurna-Gebiet übernachtet die kleine Gruppe in der Öko-Lodge Hana No Ei mit einem einmaligen Blick auf die Bergkette. Die Anlage besteht aus zehn liebevoll errichteten Cottages. Die Küche des Hauses bezieht die meisten Lebensmittel aus der integrierten Öko-Farm und bietet typisch nepalesische Gerichte.

Nicht anders als bei uns freuen sich die Einheimischen bei ihrer Arbeit über kurze Unterbrechungen in Form von interessierten Touristen. Und immer wieder hört der Veranstalter vor Ort, wie wichtig es ist, dass Touristen das Land bereisen. In den weniger frequentierten Gebieten wie Langtang oder Helambu erkunden die Wikinger-Gäste auf anspruchsvollen Wanderungen die großartige Landschaft mit heiligen Seen, dichtem Urwald und unvergesslichen Panoramen.

Unterwegs nach Namche Bazar
Unterwegs nach Namche Bazar (© Wikinger Reisen)

Förderprojekte in Nepal

Neben der einwandfreien Organisation der Touren engagiert sich die Wikinger-Agentur vor Ort um den Erhalt der Sherpa-Kultur und den Ausbau der Infrastruktur. Schulen und Krankenhäuser werden modernisiert. Ein Beispiel: Wikinger Reisen und die Georg Kraus Stiftung, die 20 % der Unternehmensanteile hält, sorgten nach dem Erdbeben dafür, dass eine durch das Erdbeben zerstörte Schule in dem Dorf Gumela auf einem besser geeigneten und sichererem Land neu errichtet werden konnte.

Einheimische bei der Ernte
Einheimische bei der Ernte (© Wikinger Reisen)

Ein weiteres Projekt in Nepal fördert der Reiseveranstalter durch die Unterstützung des Vereins Die Ofenmacher. Hierbei geht es um die CO2-Kompensation. Zusammen werden in den kommenden Jahren 10.000 Lehmöfen in Nepal gebaut. Das Projekt ist mit dem sog. „Gold Standard“ zertifiziert, ein vom WWF federführend entwickelter besonders strenger und bei Fachleuten hoch angesehener Kompensationsstandard.

Die Idee: Umweltbelastende und offene Feuerstellen werden durch geschlossene Lehmöfen ersetzt. Diese halbieren die freigesetzte CO2-Menge und sorgen für mehr Sicherheit an der Kochstelle. Gleichzeitig wird damit ein Teil des durch die Reisen verursachten CO2-Ausstoßes kompensiert. Bei Buchung einer Flugreise auf www.wikinger.de finden Gäste die Info, wie viel CO2 sie mit ihrem Flug verursachen, und erhalten entsprechend die Möglichkeit zu spenden und den Flug zu kompensieren.

Nepal: Poon Hill
Nepal: Poon Hill (© Wikinger Reisen)

Spricht man mit Nepal-Reisenden, bekommen sie glänzende Augen und geraten direkt ins Schwärmen. Tief beeindruckt von atemberaubenden Landschaften, Gefühlen, Begegnungen mit Menschen und deren positiver Einstellung zum Leben trotz aller Umstände, Kultur und Glauben. Sie haben ein Land bereist und erlebt, dass durch ihre Erinnerungen und Träume schwebt, bis sie wieder zurück nach Nepal kommen.

Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung von Andreas Happe, Wikinger-Reiseleiter trekkingguide.de.

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