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Diese Podcasts liefern neue Einblicke und Sichtweisen

Foto: filborg / creativemarket.com; natbasil / stock.adobe.com; CC0 Public Domain / Unsplash - c-d-x-PDX

Podcasts sind das Medium der Stunde. Ob unterwegs oder Zuhause – immer mehr Menschen hören zu. Dabei muss es nicht immer um Politik, Nachrichten und Comedy gehen. Wir stellen dir einige Podcasts vor, die du eventuell noch nicht kennst.

Es gibt gesellschaftlich relevante Themen, über die du selbst vielleicht noch nicht viel weißt, die aber mega spannend und lehrreich sein können. Wir stellen dir sechs ungewöhnliche Podcasts vor, die dir neue Einblicke in unbekannte Welten oder Themen liefern – von Protagonist:innen, für die diese Alltag sind.

Alltag im Rettungsdienst geht es in seinem neuen Podcast „2Retter1Mikro“
Beim Podcast „2Retter1Mikro“ lernt man den Alltag im Rettungsdienst kennen. (Foto: CCO Public Domain / Unsplash – Camilo Jimenez)

2Retter1Mikro

Wie wichtig „systemrelevante“ Berufe sind, wissen wir spätestens seit dem Ausbruch der Corona Pandemie. Unerlässlich sind sie aber auch so. Der ehemalige Moderator Tobi Schlegl hat vor viereinhalb Jahren sein Leben komplett umgekrempelt und zum Rettungssanitäter umgeschult.

Um den Alltag im Rettungsdienst geht es in seinem neuen Podcast „2Retter1Mikro“. Tobi Schlegl interviewt Kolleg:innen, spricht über den harten Alltag, die Arbeitsbelastung und wird dabei auch politisch. Am Ende jeder Folge gibt es außerdem hilfreiches Erste Hilfe Wissen.

Trotz des, teilweise harten, Tobaks will Schlegl auch Werbung für den Beruf des Rettungssanitäters machen. Ziel ist es, mehr junge Menschen für den Job zu begeistern. Denn es handelt sich hierbei wirklich um eine sinnvolle Arbeit, mit der man die Welt verbessern kann. Authentischer als jemand, der diese Erfahrung selbst gemacht hat, kann man wohl kaum darüber erzählen.

Der Lila-Podcast ist eine feministische Instanz in Deutschland.
Ein sympathischer feministischer Stammtisch, der sich 2020 neu erfunden hat. (Foto: CCO Public Domain / Unsplash – Sinitta Leunen)

Lila Podcast

Der Lila-Podcast ist eine feministische Instanz in Deutschland und muss hier trotzdem erwähnt werden, denn er hatte im Jahr 2020 für sechs Monate Pause gemacht, um sich komplett neu zu erfinden und zu diversifizieren.

Im neuen Format sprechen die Moderatorinnen Shoko, Laura, Lena, Sham und Laura über das Weltgeschehen aus feministischer Perspektive. Mit dem neuen Team ist der Fokus nämlich internationaler geworden. Der Blick liegt nicht nur auf Deutschland, sondern auch auf der feministischen Bewegung in Beirut und den Protesten gegen das Abtreibungsverbot in Polen.

Der Lila-Podcast ist ein tolles Beispiel dafür, wie ein Projekt seine weiße Perspektive überdenken und ändern kann. Ein wirklich sympathischer feministischer Stammtisch, den wir auch Männern ans Herz legen, um sich dem Thema zu nähern und es vor allem in all seinen Facetten zu verstehen.

In „Tupodcast“ geht es um alltägliche Diskriminierungen und politischen Aktivismus
In „Tupodcast“ geht es um alltägliche Diskriminierungen und politischen Aktivismus (Foto: CCO Public Domain / Unsplash – Yclay Banks)

Tupodcast

Spätestens seit dem Mord an George Floyd in den USA, ist auch die Kritik an systemischem Rassismus in Deutschland lauter geworden. Doch meist, wenn über Rassismus gesprochen wird, werden fast ausschließlich weiße Gäste in Talkshows eingeladen.

Noch bevor Alice Hasters ihren wegweisenden Bestseller „Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten“ geschrieben hat, war Tupoka Ogette schon als Anti-Rassismus-Trainerin aktiv. Auch ihr Buch „Exit Racism“ ist im letzten Jahr zum Bestseller geworden.

Wer sich für ihre sehr wichtige Arbeit interessiert, dem sei ihr „Tupodcast“ ans Herz gelegt, in dem sie mit Schwarzen Frauen über alltägliche Diskriminierungen und politischen Aktivismus spricht. Rassismus ist und bleibt ein gesellschaftlich relevantes Thema, von dem wir nicht nur auf Skandalbasis hören sollten.

Eine Folge "Hörsaal" bietet meistens genug Gesprächsstoff für einen Abend im Freundeskreis.
Eine Folge „Hörsaal“ bietet meistens genug Gesprächsstoff für einen Abend im Freundeskreis. (Foto: CCO Public Domain / Unsplash – Nathan Dumlao)

Hörsaal

Die Idee zu diesem Podcast ist so einfach wie genial und darf in der Liste der ungewöhnlichen Podcasts nicht fehlen. Warum stellt man nicht einfach da ein Mikrofon auf, wo sowieso sehr schlaue Sachen gesagt werden: Nämlich in Hörsälen.

Das passiert mehrmals pro Woche im Deutschlandfunk-Nova-Podcast „Hörsaal“. Zu Wort kommen meistens Wissenschaftler:innen, die spannende Einblicke zu ihren Themen geben. Eine Folge Hörsaal bietet meistens genug Gesprächsstoff für einen Abend im Freundeskreis. Ist die Generation Y verwöhnt und konservativ? Gibt es Kinder, die so schwererziehbar sind, dass unser Gesundheitssystem überfordert ist? Die Antworten gibt’s im „Hörsaal“ und das viel ausführlicher als sonst im Radio.

Und wir können uns dabei gleich in die Rolle eines Studierenden (zurück)-versetzen: Weltoffen, wissbegierig und noch nicht ganz so vorbelastet. Also jemand mit ganz viel Drang und Elan, die Welt zu verbessern.

Bei „Tracks & Traces“ erhält man Einblicke, die es sonst in keinem Interview gibt.
Bei „Tracks & Traces“ erhält man Einblicke, die es sonst in keinem Interview gibt. (Foto: CCO Public Domain / Unsplash – Spencer Imbrock)

Tracks & Traces

Es gibt in Deutschland recht wenige Podcasts, die sich wirklich mit Musik beschäftigen. Das liegt unter anderem daran, dass es in Deutschland aufgrund der GEMA nicht so einfach ist, Musik in Podcasts zu spielen. Außerdem ist Musikjournalismus nicht mehr so gut bezahlt wie noch vor Jahren, als Soziale Medien noch nicht so wichtig waren.

Der Internetsender detektor.fm versucht sich aber wieder an aufwändigem Musikjournalismus. Er hat mit „Tracks & Traces“ ein sehr erfolgreiches Format aus den USA adaptiert. Im Podcast „Song Explorer“ nehmen dort Weltstars ihre Lieder Spur für Spur auseinander und erklären, wie sie entstanden sind. Das ist sehr spannend, weil man merkt, wer eher diktatorisch plant und wer die Riffs und Melodien eher kommen lässt.

Auf Deutsch funktioniert das bei „Tracks & Traces“ aber auch sehr gut. Man erhält Einblicke, die es sonst in keinem Interview gibt. Hier geht es nämlich wirklich um die Musik. Und das ist fast schon revolutionär. Vor allem in einer Zeit, in der wir es inzwischen eher gewöhnt sind, die fertigen Songs eigentlich nur noch zu konsumieren, statt ihre Entstehung und die Ideen der Künstler dahinter zu verstehen.

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Wind of Change

Dieser Podcast des New Yorker war der große Hit im letzten Jahr und muss hier auch unbedingt empfohlen werden. Leider gibt es ihn nur auf Englisch. Im Podcast wird aber eine – auch für Deutsche – interessante wie absurde Frage gestellt: Wurde der Song „Wind of Change“ von den Scorpions eigentlich von der CIA geschrieben?

Was bescheuert klingt, ist es auch, führt den Podcaster Radden Keefe aber auf eine lange und verworrene Reise durch die Weltgeschichte. Man lernt hier mehr über den Kalten Krieg und den Mauerfall, als in mancher öffentlich-rechtlichen Doku. Ist „Wind of Change“ eine Erfindung der CIA, um den Ostblock an die westliche Welt anzuschließen? Im Podcast gibt es die Antwort und natürlich kommen auch die Scorpions zu Wort.

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