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Tiny Houses – die freie Art zu Wohnen

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© Koersmann GmbH

Immer mehr Menschen entscheiden sich ganz bewusst für wenig Platz zum Leben. Mobile Häuser mit kleiner Wohnfläche – die Tiny Houses – versprechen ein minimalistisches, nachhaltiges und unabhängiges Leben.

„Der Mensch ist um so reicher, je mehr Dinge er liegen gelassen hat“, schreibt Henry David Thoreau in seinem berühmten Werk „Walden“. Der Philosoph und Schriftsteller muss es wissen, lebte er doch selbst zwei Jahre in einer bescheiden ausgestatteten, zwölf Quadratmeter großen Hütte an einem See in den Wäldern Massachusetts. Heute gilt Thoreau als Inspiration für die sogenannte Tiny-House-Bewegung. Ihre Anhänger haben sich bewusst dazu entschieden, ihren Wohnraum auf ein Minimum zu beschränken und sich dem Trend zum Leben auf großem Fuß zu widersetzen. Denn in den USA, wo die Idee der „winzigen Häuser“ ihren Anfang genommen hat, stieg die durchschnittliche Fläche von Einfamilienhäusern seit Ende der 1970er Jahre auf bis zu 230 Quadratmeter im Jahr 2007 an. Die weitaus kleinere Alternative nimmt dagegen in der Regel nur etwa zwölf bis 15 Quadratmeter Grundfläche ein. Zudem haben viele Eigenheimbesitzer in den USA spätestens nach dem Platzen der Immobilienblase und der anschließenden Finanzkrise 2007 erfahren, wie groß die finanzielle Abhängigkeit durch ein Haus sein kann. Hinzukommt, dass Tiny Houses mehr Flexibilität versprechen, da sie unter ihrem Fußboden Räder haben. Der Umzug mit den eigenen vier Wänden ist somit kein Problem.
Erfülle auch du dir deinen Tiny-House-Traum!
Aus Nordamerika schwappt die Idee der alternativen Wohnform nach und nach zu uns nach Europa über. Denn der Wunsch nach Unabhängigkeit beim Wohnen ist auch hier lebendig. Eigenheime sind in vielen Regionen Deutschlands fast schon unerschwinglich und steigende Mietpreise verursachen regelmäßig höhere finanzielle Belastungen im Alltag. Mit dem Tiny House wählen deshalb immer mehr Menschen eine kostengünstige Variante des eigenen Heims, durch die sie sich gleichzeitig von den Dynamiken des Immobilienmarktes weitgehend lösen.

Minimalismus statt Materialismus

Doch nicht nur die Kosten werden durch ein Tiny House gesenkt. Weniger Platz bedeutet auch einen kleineren Haushalt. Die Bewohner wollen ihr Leben auf das Wesentliche reduzieren, sich frei machen vom Ballast unnützer Gegenstände. Das ist häufig der wichtigste Grund für den Umzug ins winzige Haus. Auf die meisten Küchengeräte etwa lässt sich gut verzichten. Musik und Literatur gibt es inzwischen auch in digitaler Form. Und wie viele Kleidungstücke im Schrank braucht man wirklich? Tiny-House-Besitzer begegnen dem Konsumdruck unserer Zeit mit bewusstem Verzicht und dem Streben nach dem einfachen Leben. Wie nachhaltig das ist, zeigt schon die Ausstattung ihrer Heime.

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Es müssen keine Abstriche in Sachen Komfort gemacht werden. (© Koersmann GmbH)

Grundsätzlich gilt: Trotz geringerem Platz ist in einem Tiny House alles vorhanden, was zum Wohnen dazugehört: Kochecke, Sanitärbereich mit Toilette und Dusche sowie Schlafkoje und Ecken zum Arbeiten oder Entspannen gehören zum Standard. Die Herausforderung ist, den vorhandenen Raum so effizient wie möglich zu nutzen. Deshalb bauen die Anbieter, von denen es inzwischen auch einige auf dem deutschen Markt gibt, ihre Häuser meist in enger Abstimmung mit dem Bauherren. Standardmodule und individuelle Lösungen werden häufig kombiniert. Nicht wenige zukünftige Bewohner greifen selbst zum Werkzeug.

In der Regel bestehen die Tiny Houses aus natürlichen Materialien, vor allem Holz – also einem nachwachsendem Rohstoff, der zudem ein angenehmeres Wohnklima schafft als etwa die Plastikumgebung eines Caravans. Dämmstoffe pflanzlichen Ursprungs, beispielsweise Hanf, isolieren das kleine Heim. Bei der Beleuchtung setzen die meisten „House-Bauer“ auf energiesparende LEDs, bei der Energieversorgung ergänzend zum öffentlichen Stromnetz auf alternative Methoden, wie etwa Photovoltaik- oder Solarthermieanlagen. Die begrenzte Wohnfläche tut ihr Übriges dazu, dass die Strom- und Heizkostenrechnung klein und die Ökobilanz nahezu ausgeglichen bleibt. Regenwasserspeicher für die Toilettenspülung und ähnliche Ideen komplettieren das nachhaltige Konzept.

Das gilt es zu beachten

Auch wenn die kleinen Häuser auf Rädern größtmögliche Unabhängigkeit versprechen, so gelten auch für sie einige Regeln. Das beginnt schon beim Transport: Soll das Tiny House über öffentliche Straßen bewegt werden, benötigt es eine straßenverkehrstechnische Zulassung – meist als Anhänger mit Sonderaufbau. Je nach Gewicht des Hauses gelten zudem unterschiedliche Führerscheinklassen für den Fahrer eines Wagens mit Tiny-House-Anhänger. Zudem eignen sich einfache PKW selten als Zugmaschinen, da sie solch schwere Anhänger nicht bewegen dürfen. Hier gelten die Angaben im Fahrzeugschein. Eher kommen SUVs oder etwa Traktoren in Frage.

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Zum Lenken eines Pkw-/Tiny-House-Gespannes ist die Fahrerlaubnis BE nötig. (© Holzbau Pletz)

Trotz Mobilität entscheiden sich die meisten Besitzer für einen Standort, an dem sie für einen längeren Zeitraum oder ständig wohnen wollen. Und auch hierbei müssen sie einiges beachten. Denn einfach ins Grüne fahren und das Haus dort abstellen, ist nicht möglich. Wird das Tiny House als Wohnhaus – egal, ob für das Wochenende oder als dauerhaftes Zuhause – genutzt, so ist eine entsprechende Baugenehmigung erforderlich. Diese wird nur erteilt, wenn das Haus auf einer dafür vorgesehenen Fläche stehen soll, also etwa in Wohnsiedlungen oder auch speziell ausgewiesene Grundstücke. Wasser-, Abwasser- und Stromanschluss sowie Müllabfuhr müssen vorhanden sein. Einfacher kann das Aufstellen auf Campingplätzen sein, die für den Dauerbetrieb zugelassen sind, wobei sich die entsprechenden Verordnungen von Bundesland zu Bundesland unterscheiden können. Zudem gilt es bei einem Holzhaus entsprechende Brandschutzauflagen zu beachten.

Doch all diese Vorschriften sollten nicht davon abhalten, das Abenteuer vom eigenen kleinen Haus zu wagen. Die Tiny-House-Gemeinde wächst – der Austausch zwischen erfahrenen Bewohnern und denen, die es werden wollen, wird immer einfacher. Und für Finanzierungsfragen bietet die EthikBank unkomplizierte und individuelle Lösungen.

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