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Werde „Klimatarier“: Wie du mit vegetarischer und veganer Ernährung das Klima schonst

Foto: © AdobeStock

Vegetarier und Veganer wissen: Vollwertige, pflanzenbasierte Ernährung ist gesund. Sie beugt vielen der sogenannten Wohlstandskrankheiten vor, verhindert Tierleid in der Massentierhaltung – und schützt die Umwelt. Denn wie wir uns ernähren, hat einen erheblichen Einfluss auf den Klimawandel. Unser Ziel: den CO2-Ausstoß, der durch die Ernährung entsteht, so gering wie möglich zu halten. So kann es gelingen:

Vegetarische und vegane Ernährung: 5 Schritte zu klimafreundlichem Essen

1. Vegane Ernährung: Tierische Lebensmittel vermeiden

Die Produktion tierischer Lebensmittel verbraucht viel mehr Ressourcen, als die pflanzlicher Alternativen. Während pflanzliche Lebensmittel unmittelbar nach der Ernte essbar sind, müssen zur Produktion von tierischen Lebensmitteln große Mengen pflanzliches Futter und Wasser eingesetzt werden.

Zusätzlich bedarf es vieler Ressourcen für die Unterbringung, den Transport und die Schlachtung der Tiere. Es fallen große Mengen Abfall an und vor allem Rinder stoßen viel Methan aus. All dies können wir vermeiden, indem wir uns ein bisschen veganer ernähren, also auf tierische Lebensmittel möglichst verzichten. Das dient auch der Gesundheit.

BKK ProVita vegetarische vegane Ernährung Klimatarier
Klimafreundlich Essen: Eine vegetarische oder vegane Ernährung hilft dir dabei. (Foto: @ AdobeStock)

Vorschlag: Bei der gesetzlichen Krankenkasse BKK ProVita weiß man um die Vorteile der vegetarischen und veganen Ernährung und unterstützt Versicherte, die sich rein pflanzlich ernähren wollen. Ausführliche Informationen findest du auf der Homepage der BKK ProVita.

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2. Vegetarische und vegane Ernährung: Saisonale Lebensmittel verwenden

Was früher selbstverständlich war, wird heute kaum noch beachtet: Lebensmittel sollten zu der Jahreszeit angeboten und konsumiert werden, in der sie bei uns wachsen. Wir sind heute daran gewöhnt, dass es das ganze Jahr über rote Tomaten, frische Zucchini und knackige Paprika zu kaufen gibt. Doch diese Lebensmittel kommen im Winter von sehr weit her und müssen auch in fernen Ländern unter großem Aufwand produziert werden, so zum Beispiel in großen Gewächshäusern in Süd-Spanien. Dabei verbrauchen Produktion und der Transport große Mengen Energie. Diesen Energieverbrauch vermeiden wir, indem wir Lebensmittel nur dann essen, wenn sie bei uns gerade Saison haben. Bei der BKK ProVita findest du übrigens jeden Monat neue Informationen zu dem Veggie des Monats.

BKK ProVita vegetarische vegane Ernährung Klimatarier
Gemüse aus großen Gewächshäusern: Die Produktion und der Transport verbrauchen große Mengen an Energie. (Foto: @ AdobeStock)

3. Nahrungsmittel aus biologischer Erzeugung bevorzugen

Bio-Lebensmittel stammen aus der ökologischen Landwirtschaft und werden ohne den Einsatz von Chemie hergestellt – kein Klärschlamm, keine chemischen Pflanzenschutzmitteln und kein Kunstdünger. Die so erzeugten Lebensmittel sehen zwar nicht immer so makellos aus, wie die aus der konventionellen Landwirtschaft, sie haben aber andere Vorteile: Zum einen schmecken sie oft intensiver und damit besser und zum anderen sind sie gesünder. So hat ein Apfel aus ökologischer Erzeugung zwar vielleicht ein paar Flecken und ist nicht so groß, dafür enthält er aber keine Pestizid-Rückstände und schmeckt meist intensiver. Wenn wir solche Lebensmittel kaufen, wissen wir, dass ihre Erzeugung die Umwelt schont.

4. Vegetarische und vegane Ernährung: Essen selber zubereiten

Oftmals fehlt die Zeit zum Kochen. Dann greift man häufig auf Fertiggerichte zurück – und die sind weder gesund noch besonders klimafreundlich. Wenn wir selber kochen, können wir umweltschonende Zutaten verwenden sowie aufwändige Verpackungen und hohen Energieeinsatz bei der Konservierung vermeiden. Oftmals reichen schon wenige, frische Zutaten aus, um ein einfaches, geschmackvolles Essen zuzubereiten. Das geht schnell und ist noch dazu viel gesünder als Fertigprodukte. Die BKK ProVita bietet ihren Mitgliedern übrigens eine kostenfreie online Ernährungsberatung an.

BKK ProVita vegetarische vegane Ernährung Klimatarier
Essen selber zubereiten – das bereitet nicht nur Freude, sondern fördert die Gesundheit. (Foto: @ AdobeStock)

5. Vegetarische und vegane Ernährung: Freunde für klimafreundliches Essen begeistern

Teile dein Wissen über vegetarische und vegane Ernährung mit deinen Freunden, denn vielen Menschen sind die Auswirkungen der Ernährung noch nicht bewusst. Lade zum Beispiel zu einem nachhaltigen, klimafreundlichen Frühstück oder Abendessen ein, zeige deinen Freunden, wie lecker und vielseitig vegetarisches und veganes Essen sein kann. Sicher werden deine Freunde neugierig und aufgeschlossen sein – und vielleicht sogar ihr eigenes Essverhalten hinterfragen.

Klimarechner für Lebensmittel und viele Tipps für klimaschonendes Essen

BKK ProVita vegetarische vegane Ernährung Klimatarier
Erfahre mehr über klimafreundliches Essen! (Foto: © Klimatarier.com)

Wenn du mehr über klimafreundliches Essen, vegetarische und vegane Ernährung erfahren willst, findest du auf der Internetseite www.klimatarier.com hilfreiche Informationen. Hier gibt es Tipps zu klimafreundlicher Ernährung, leckere Rezepte für vegetarisches Essen und informative Studien zu einer veganen Ernährung. Auf dem Blog der Seite gibt es interessante Beiträge über die Klimawirksamkeit von Lebensmitteln und Erfahrungsberichte über klimafreundliche, vegetarische und vegane Ernährung.

Wer genau wissen will, wieviel CO2 sein Essen verursacht, kann das mit dem CO2-Rechner der „Klimatarier“ herausfinden: Er berechnet die Klimawirksamkeit eines jeden Gerichts. Einfach per „Drag and Drop“ alle Zutaten auf einen symbolischen Teller ziehen und den CO2-Ausstoß ermitteln.

Zur Veranschaulichung berechnet dir der Klimarechner auch, wie vielen CO2-Äquivalenten dein Essen in gefahrenen Auto-Kilometern entspricht. Zum Beispiel verursacht der Verzehr von 100 Gramm Butter ganze 920 Gramm CO2-Emissionen – das entspricht einer sechs Kilometer weiten Autofahrt. 100 Gramm Pflanzenmargarine dagegen verursachen nur 180 Gramm CO2-Emissionen, was einem Kilometer entspricht. Der CO2-Rechner zeigt auch an, wie viele Bäume nötig sind, um die CO2-Emissionen deines Essens zu neutralisieren. Ein Baum bindet nämlich ca. zehn Kilogramm CO2 pro Jahr.

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