Mineralwasser

Mineralwasser ist verpackt. Die Packung (oft Plastik) kann Schadstoffe in Wasser abgeben und schädlich auf den Menschen wirken. Auch ist die Verpackung Müll, sobald das Wässerchen getrunken ist. Gerade bei Plastikflaschen ist das ein Problem, denn dieses Plastik wird aus Erdöl gemacht, eine limitierte Ressource. Die Plastikflasche wird im Müll verbrannt oder gelang in Gewässer, wo sie sich nich etwa zersetzt, sondern zu Mikroplastik zerrieben wird, das Umwelt, Tiere und Menschen schädigt.

Mineralwasser hat lange Transportwege im ökologischen Rucksack. Denn es kommt ja von Sonstwoher. Vor allem die Quelle des Mineralwassers wird mit ordentlich Reklame mystifiziert, indem Berge, Vulkane, Inseln, Gletscher, etc. in Tausenden Kilometern Entfernung angeblich für wichtige Mineralien im Wasser sorgen. Das Wasser wird dann kilometerweit herbeigekarrt, mit Fahrzeugen, die Benzin schlucken, dafür Treibhausgase produzieren, usw.

Mineralwasser ist teuer. Eigentlich eine Lüge, denn auch unser Leitungswasser enthält Mineralien und ist billig. Teuer wird Mineralwasser nur, wenn ein Konzern es in Flaschen füllt, Marken-Eigenschaften hinzudichtet und Reklame dafür macht. Es ist also für jeden Menschen ökonomisch unsinnig, Mineralwasser in Flaschen zu kaufen – dass diese Aussage sich aber fast schon merkwürdig anhört, verdanken wir dem Dauerfeuer der Mineralwasser-Werbung, die sich natürlich aus den immensen Margen speist.

Ändern aber nichts: Mineralwasser ist überflüssig. Immer öfter auch absurd.

Die Utopia-Alternative: Leitungswasser. Kostet fast nichts. Enthält Mineralien. Ist überall zu haben. Und Leitungswasser stillt unseren Durst auch.

Hier auf Utopia: Alles über Sinn und Unsinn von Mineralwasser.