Löwenzahnhonig selber machen: Das macht den Sirup so besonders

Löwenzahn
Foto: CC0 / Pixabay / pixel2013

Das Besondere an Löwenzahnhonig ist, dass es sich eigentlich gar um „echten“ Honig handelt. Stattdessen ist es eine Mischung aus Zucker und Löwenzahnaroma in Sirupform. Wie verraten, wie du ihn selber machst.

Allgemeines zum Löwenzahnhonig

Die kompletten Blüten können zu Kunsthonig verarbeitet werden.
Die kompletten Blüten können zu Kunsthonig verarbeitet werden.
(Foto: CC0 / Pixabay / Bess-Hamiti)

Im Unterschied zu Bienenhonig hat Löwenzahnhonig keine tierischen Bestandteile aus. Er schmeckt jedoch ähnlich wie echter Honig und hat eine ähnliche Konsistenz – daher auch der Name.

Löwenzahnblüten zu sammeln, ist mit etwas Aufwand verbunden. Es lohnt sich aber. Achte beim Sammeln darauf, dass:

  • du den Löwenzahn nach Orten mit wenig oder am besten keinem Verkehr sammelst.
  • du die jungen, saftigen Blüten nimmst.
  • du niemals die ganze Pflanze entfernst. (Es sei denn, du willst den Löwenzahn aus deinen Gemüsebeeten entfernen.)

Rezept für Löwenzahnhonig

Durch das Einkochen kannst du eine Menge Honig gewinnen.
Durch das Einkochen kannst du eine Menge Honig gewinnen.
(Foto: CC0 / Pixabay / Hans)

Zunächst benötigst du genug Löwenzahnblüten – je nachdem, wie viel „Honig“ du produzieren möchtest. Für den Anfang dürften 200 Gramm ein guter Richtwert sein. 

Außerdem benötigst du:

  • einen Liter Wasser
  • ein Kilo Zucker
  • eine halbe Zitrone

Gehe folgendermaßen vor:

  1. Gib die Blüten in einen Topf und gieße das Wasser darüber.
  2. Decke den Topf mit einem Deckel ab und lass das Gemisch etwa zwei Stunden ziehen.
  3. Bringe das Gemisch für einen Moment zum Kochen und lasse es dann wieder abkühlen. Lasse das Wasser über Nacht ziehen und gieße die Blüten mit einem Sieb ab.
  4. Gib den Zucker und die geriebene Schale der Zitrone dazu.
  5. Bringe die Mischung zum Köcheln.
  6. Um zu testen, ob die Mischung die richtige Konsistenz hat, kannst du eine kleine Menge auf einen Teller geben und auskühlen lassen. Wenn die Konsistenz ähnlich „normalem“ Honig ist, dann hat das Gemisch lang genug geköchelt.
  7. Sollte es noch nicht fest genug sein, so lass das Gemisch noch ein wenig weiterköcheln und teste die Konsistenz in regelmäßigen Abständen.

Den „Honig“ richtig lagern

Richtig gelagert hält der Kunsthonig etwa ein Jahr.
Richtig gelagert hält der Kunsthonig etwa ein Jahr.
(Foto: CC0 / Pixabay / PollyDot)

Einige Dinge gilt es zu beachten:

  • Verwende sterilisierte Gläser, um den Honig abzufüllen.
  • Achte darauf, den Löwenzahnhonig in keine nassen oder zu kühlen Gläser abzufüllen. Ansonsten kristallisiert der Honig. Benutze daher gut getrocknete Gläser.
  • Schütze den „Honig“ vor zuviel Licht und Wärme sowie Kälte. Lagere ihn im Vorratsschrank oder in der Speisekammer. Dort ist er etwa ein Jahr haltbar.

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