Eier-Test: So findest du heraus, wann ein Ei noch gut ist

Foto: Utopia / Sven Christian Schulz

Mit einem Eier-Test kannst du herausfinden, ob ein Hühnerei noch gut ist. Denn auch wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist, sind die meisten Eier noch nicht verdorben.

Ei mit Mindesthaltbarkeitsdatum
Ei mit Mindesthaltbarkeitsdatum (Foto: Utopia / Sven Christian Schulz)

Auf jedem Eierkarton findest du einen Aufkleber mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum der Eier. In der Regel haben auch die Eier selbst noch einen Stempel mit dem Datum auf der Schale. Die Mindesthaltbarkeit beträgt 28 Tage ab dem Legetag.

Wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist, sind viele Eier trotzdem noch gut. Sie halten sich auch ohne Kühlschrank drei Wochen. Danach kannst sie noch weitere ein bis zwei Wochen im Kühlschrank aufbewahren. Sicherheitshalber solltest du aber abgelaufene Eier nicht roh essen, sondern nur als gekochtes Ei oder gut durchgebratenes Spiegelei verzehren.

Zudem gibt es verschiedene Eier-Tests, mit denen du herausfinden kannst, ob ältere Eier noch gut sind.

Eier-Test: der Wasser-Check fürs Frühstücksei

Der Wasser-Check ist ein verlässlicher Eier-Test.
Der Wasser-Check ist ein verlässlicher Eier-Test. (Foto: Utopia / Sven Christian Schulz)

Am bekanntesten ist dieser Eier-Test mit Wasser, um herauszufinden, ob ein Ei noch genießbar ist. Dazu gibst du einfach das rohe Ei in ein Glas Wasser.

  • Sinkt das Ei nach unten, ist es noch frisch.
  • Schwimmt das Ei an der Wasseroberfläche, ist es verdorben.
  • Steht das Ei leicht schräg im Wasser, sollte es nur gut durcherhitzt gegessen werden.

Warum schwimmt das Ei oben? Je älter das Ei ist, umso mehr Wasser verdunstet aus dem Ei-Dotter durch die Schale. Der freie Platz füllt sich mit Luft, die das Ei im Wasserglas nach oben steigen lässt. Schwimmt das Ei an der Wasseroberfläche, solltest du es nicht mehr essen.

Eier-Test: Wie sieht der Ei-Dotter aus?

Frische-Test: Ei-Dotter in der Mitte.
Frische-Test: Ei-Dotter in der Mitte. (Foto: CC0 / Pixabay / stevepb)

Auch der Ei-Dotter zeigt dir, ob das Ei noch gut ist. Für ein gekochtes Frühstücksei eignet sich diese Methode entsprechend nicht. Aber bei allen Rezepten mit rohen Eiern kannst du diesen Eier-Test anwenden:

  • Schlage ein Ei vorsichtig auf einem Teller auf.
  • Wichtig ist dabei, dass der Teller auch wirklich eine gerade Oberfläche hat.
  • Liegt der Dotter recht gleichmäßig in der Mitte, ist das Ei noch frisch.

Warum schwimmt der Dotter in der Mitte? Wenn ein Ei älter ist, wird das Eiweiß flüssiger und kann den Ei-Dotter nicht mehr in der Mitte halten. Dann rutscht der Dotter an den Rand oder läuft aus. Es sollte dann nur gut durcherhitzt gegessen werden.

Eier schütteln oder gegen das Licht halten

Es gibt noch zwei weitere Eier-Test-Methoden, um frische Eier von verdorbenen zu unterscheiden. Allerdings sind sie nicht immer ganz eindeutig. Wir empfehlen sie daher nur in Kombination mit den oben genannten Methoden:

Eier schütteln

Wenn du verdorbene Eier schüttelst, kannst du manchmal ein Glucksen hören. Das tritt bei älteren Eiern auf, da das Eiweiß nicht mehr ganz fest ist. Es schwappt dann im Eier hin und her, wenn du es schüttelst.

Ei gegen das Licht halten

Du kannst auch das Ei vor eine starke Lampe oder direkt vor die Glühbirne halten. Denn frische Eier haben eine sehr lichtdurchlässige Schale. Du siehst dann den Ei-Dotter durch die Schale hindurch.

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