Rezept für aromatische Kräuterkekse: So geht’s

kräuterkekse
Foto: CC0 / Pixabay / A_Different_Perspective

Kräuterkekse sind eine originelle Möglichkeit, frische Kräuter zu verarbeiten. Wir zeigen dir ein Rezept für würzig-süße Kräuterkekse mit Thymian, Rosmarin und Salbei und geben Tipps für weitere Variationen.

Kräuterkekse verbinden den würzigen Geschmack von Küchen- und Wildkräutern mit der Süße herkömmlicher Kekse. Besonders aromatisch schmecken sie, wenn du frische Kräuter verwendest – es ist aber auch möglich, die Kekse mit getrockneten Kräutern zuzubereiten. In beiden Fällen solltest du möglichst auf Bio-Ware zurückgreifen. Die ökologische Landwirtschaft verzichtet im Anbau auf chemisch-synthetische Pestizide. Bio-Kräuter und Bio-Gewürze sind deshalb deutlich weniger mit Rückständen schädlicher Stoffe belastet als Produkte aus konventionellem Anbau.

Hier stellen wir dir ein veganes Rezept für Mürbeteigkekse mit Rosmarin, Thymian und Salbei vor. Diese Kräutermischung kannst du aber vielseitig abwandeln. Anregungen dazu findest du am Ende des Artikels. 

Süße Kräuterkekse: Rezept mit Rosmarin, Thymian und Salbei

Für die Kräuterkekse brauchst du als Basis Mürbeteig.
Für die Kräuterkekse brauchst du als Basis Mürbeteig.
(Foto: CC0 / Pixabay / flockine)
  • Zubereitung: ca. 25 Minuten
  • Ruhezeit: ca. 60 Minuten
  • Menge: 40 Stück
Zutaten:
  • 350 g Dinkelmehl
  • 100 g Apfeldicksaft
  • 200 g Margarine
  • 1 TL Backpulver
  • 1 EL gehackter Rosmarin (frisch oder getrocknet)
  • 1 EL gehackter Thymian (frisch oder getrocknet)
  • 1 EL gehackter Salbei (frisch oder getrocknet)
  • 1 EL Sonnenblumenkerne
Zubereitung
  1. Gib das Mehl, den Apfeldicksaft, die Margarine und das Backpulver in eine Schüssel. Verknete alles zu einem geschmeidigen Mürbeteig

  2. Decke die Schüssel mit einem Küchentuch ab und lass den Teig im Kühlschrank eine Stunde ruhen. 

  3. Wenn du frische Kräuter für die Kräuterkekse verwendest, kannst du sie in der Zwischenzeit vorbereiten. Wasche sie gegebenenfalls und hacke sie klein. Wenn du getrocknete Kräuter verwendest, entfällt dieser Schritt. Vermenge dann Rosmarin, Thymian und Salbei gleichmäßig miteinander.

  4. Bestreue deine Arbeitsfläche mit Mehl und rolle den Teig daraus etwa fünf Millimeter dick aus.  Verteile die Kräutermischung und die Sonnenblumenkerne gleichmäßig über den Teig. Rolle danach noch einmal mit dem Nudelholz über den Teig, um die Kräuter und die Sonnenblumenkerne einzuarbeiten.

  5. Lege ein Backblech mit Backpapier aus. (Alternativ kannst du auch einen ökologischen Backpapier-Ersatz verwenden.)

  6. Jetzt kannst du die Kekse ausstechen – Größe und Form sind dabei ganz dir überlassen. Lege die ausgestochenen Kekse auf das vorbereitete Backblech. Lass dabei ausreichend Platz zwischen den einzelnen Keksen.

  7. Backe die Kekse bei 180 Grad Ober-/Unterhitze für ungefähr zehn Minuten. 

  8. Lass die fertig gebackenen Kekse vollständig abkühlen, bevor du sie servierst. 

Kräuterkekse: Variationsmöglichkeiten und Tipps

Auch Lavendel eignet sich als Grundlage für Kräuterkekse.
Auch Lavendel eignet sich als Grundlage für Kräuterkekse.
(Foto: CC0 / Pixabay / gate74)

Das Besondere an Kräuterkeksen ist die Kombination aus Süße und Würze. Wenn du möchtest, kannst du diesen Kontrast noch verstärken, indem du dem Rezept eine Prise Salz hinzufügst. Es ist aber auch möglich, die Kräuterkekse herzhaft zuzubereiten. Verzichte in diesem Fall auf den Apfeldicksaft und verwende als zusätzliches Bindemittel entweder ein Ei (vegetarisch) oder einen pflanzlichen Ei-Ersatz deiner Wahl (vegan). Füge dem Teig außerdem etwas Salz hinzu. Wenn du möchtest, kannst du zusätzlich noch etwas (veganen) Käse mit hineinkneten. Der Eigengeschmack der Kräuter tritt dann allerdings etwas zurück. 

Die Mischung aus Rosmarin, Thymian und Salbei ergibt eine harmonische Geschmackskombination. Das Rezept ist aber auch für viele andere Kräuter geeignet – zum Beispiel kannst du den Salbei gut durch Lavendel ersetzen. Auch Wildkräuter wie Kamille, Ringelblumen, Rotklee oder Giersch verleihen den Kräuterkeksen eine angenehme Note. Wenn du den Eigengeschmack der einzelnen Kräutersorten stärker betonen möchtest, kannst du den Teig in mehrere Portionen aufteilen und statt einer Kräutermischung nur ein Kraut pro Portion verwenden. 

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