Apfel-Mohn-Kuchen: Ein saftiges Rezept

Foto: Cornelia Schweickhardt / Utopia

Der saftige Apfel-Mohn-Kuchen eignet sich bestens als Dessert. Wir zeigen dir ein unkompliziertes Rezept, das außerdem wenig Zucker enthält. Damit gelingt dir die leckere Süßspeise im Nu.

Der Frühling ist da und somit steigt bei vielen auch die Lust auf saftige Desserts und Kuchen. Dieses Rezept ist nicht nur einfach durchzuführen, sondern es kommt auch mit wenig Zucker aus.

Jede:r Deutsche verzehrt ca. 34 Kilogramm Haushaltszucker pro Jahr. Das ist nicht nur für die Zähne problematisch. Ein zu hoher Zuckerkonsum kann auch eine indirekte Auswirkung auf die Entstehung von Diabetes mit sich bringen. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sollte der Zuckerkonsum im Schnitt um 25% gesenkt werden. Deshalb haben wir in diesem Rezept weitgehend auf Zucker verzichtet. Mehr über Zucker verraten wir dir außerdem in einem weiteren Artikel.

So bereitest du den Apfel-Mohn-Kuchen zu

Für den Apfel-Mohn-Kuchen benötigst du hochwertige Zutaten.
Für den Apfel-Mohn-Kuchen benötigst du hochwertige Zutaten.
(Foto: Cornelia Schweickhardt / Utopia)
  • Zubereitung: ca. 45 Minuten
  • Koch-/Backzeit: ca. 60 Minuten
  • Menge: 8 Stück
Zutaten:
  •  3 Äpfel (süß)
  •  1 Bio-Zitrone
  • 225 g (Weizen)-Vollkornmehl für den Boden
  • 100 g (Weizen)-Vollkornmehl für die Streusel
  • 1 Prise(n) (Weizen)-Vollkornmehl für die Füllung
  • 650 ml Haferdrink
  • 75 g Margarine oder Butter (für die Streusel)
  • 150 g Margarine oder Butter (für den Boden)
  • 50 g Walnüsse
  • 50 g Weichweizengrieß
  • 200 g Mohn (gemahlen)
  • 30 g Haferflocken (optional)
  • 3 EL Vanillezucker
  • 1 TL Backpulver
Zubereitung
  1. Für die Füllung: Gib den Haferdrink in einen Topf und füge den Weichweizengrieß, eine Prise Mehl und ein Drittel des Vanillezuckers hinzu. Koche es auf und rühre stetig, bis die Masse eine Puddingartige Konsistenz erreicht hat. Tipp: Sollte dir die Konsistenz nach längerem Rühren noch nicht fest genug sein, füge die Haferflocken hinzu. 

  2. Nimm die Masse vom Herd und füge den Mohn, sowie den Saft der Zitrone hinzu. Lasse es für einige Minuten quellen. Die Masse sollte eine immer festere Konsistenz annehmen. In der Zwischenzeit: Wasche die Äpfel und würfle sie in Stücke. 

  3. Füge die Äpfel und die Walnüsse der Mohnfüllung bei. 

  4. Für den Boden: Vermische das Mehl für den Boden mit dem Backpulver und einem weiteren Drittel Vanillezucker. Gib die Margarine und einen Schuss Hafermilch hinzu. Knete, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. 

  5. Für die Streusel: Vermenge das Mehl für die Streusel mit dem letzten Drittel Vanillezucker. Füge die Butter hinzu. Knete, bis die Streusel die gewünschte Form und Konsistenz haben.

  6. Kleide eine Kastenform (ca. 30×25 cm) mit Backpapier aus. Alternativ kannst du die Form von innen mit Butter oder Pflanzenfett bestreichen. Das spart Backpapier und vermeidet Müll.

  7. (Foto: Cornelia Schweickhardt / Utopia)

    Rolle den Boden aus und gib ihn in die Form. Achte darauf, dass der Teig nicht nur den Boden bedeckt, sondern auch den Rand der Form. 

  8. Gib die Mohnfüllung über den Boden und verstreiche sie gut. Bedecke die Oberfläche der Füllung mit den Streuseln.

  9. Stelle den Backofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze). Backe den Kuchen für mindestens 60 Minuten. Anmerkung: Sollte der Ofen schon vorgeheizt sein, reduziert sich die Backzeit um ca. 10 Minuten. 

  10. (Foto: Cornelia Schweickhardt / Utopia)

    Nimm den Kuchen aus dem Ofen, wenn die Streusel goldbraun sind. Lasse den fertigen Kuchen gut auskühlen. Je kälter der Kuchen beim anschneiden ist, desto besser lässt er sich schneiden. 

Apfel-Mohn-Kuchen: Tipps für die Zubereitung

Der Apfel-Mohn-Kuchen benötigt zwar etwas Zeit in der Zubereitung, ist aber nicht allzu kompliziert. 

  • Die enthaltenen Walnüsse sind ein guter Proteinlieferant für den Kuchen. Mohn ist außerdem reich an Vitamin B1 und Vitamin B5. Äpfel enthalten, neben anderen Vitaminen und Mineralstoffen, besonders viel Vitamin C. Auch wenn durch das Backen ein Teil der Nährstoffe verloren geht, bleibt noch eine beachtliche Menge übrig. Achte beim Kauf der Ware außerdem auf Bio-Qualität, um Pestizidrückstände zu vermeiden.
  • Für dieses Rezept haben wir Vollkornmehl verwendet. Im Vergleich zu Weißmehl, enthält Vollkornmehl mehr Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe. Wenn du lieber Weißmehl verwenden möchtest, kannst du das Vollkornmehl 1:1 ersetzen, oder auch mit dem Weißmehl mischen. 
  • Wenn du vegane Margarine verwendest, ist dieses Rezept auch für Veganer:innen geeignet. Achte beim Kauf von Margarine entweder auf die Zutatenliste, oder auf das V-Label. Warum Margarine nicht automatisch vegan ist, erklären wir dir in einem weiteren Artikel.
  • Relativ süße Apfelsorten (zum Beispiel „Topaz„) geben dem Kuchen etwas mehr Süße. Solltest du es generell süßer mögen, kannst du dem Rezept natürlich zusätzlichen Zucker hinzufügen. Neben Zucker gibt es außerdem viele Zuckerersatz-Produkte, die du verwenden kannst.
  • Wenn du Haferdrinks nicht magst, kannst du auch andere Pflanzendrinks verwenden. Die Hafermilch kann 1:1 durch andere Pflanzendrinks ersetzt werden. Das Rezept funktioniert selbstverständlich auch mit Kuhmilch. Solltest du Kuhmilch verwenden, achte auf eine besonders hohe Bio-Qualität, um eine artgerechtere Tierhaltung zu unterstützen. Hierfür eignet sich am besten Milch mit dem Bio-Siegel von Demeter, Natur- oder Bioland.
  • Da Backpapier ein Wergwerfprodukt ist, solltest du damit sehr sparsam umgehen. Achte beim Kauf von Backpapier darauf, dass es ungebleicht, kompostierbar und FSC-zertifiziert ist. Solches Backpapier findest du zum Beispiel im Avocadostore** oder bei Memolife**. Wie oben beschrieben, kannst du auch ganz klassisch das Blech einfetten. Hierfür kannst du Butter, oder vegane Fette verwenden.

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