Vegane Margarine: Pflanzlich bedeutet nicht auch vegan

vegane Magarine
Foto: CC0/pixabay/kboyd

Ob Margarine vegan ist, lässt sich nicht immer gleich erkennen. Welche Margarinen sind frei von tierischen Produkten? Wir verraten euch, worauf ihr achten müsst!

Vegan oder nicht – bei Margarine nicht immer einfach

Es ist ein Trugschluss, dass Margarine in jedem Fall eine vegane Alternative zu Butter ist. Denn je nach Marke und Sorte kann sie tierische Inhaltsstoffen enthalten. Manchmal ist Margarine sogar nicht einmal vegetarisch. Folgende Zutaten sollten dich stutzig machen:

  • Molke ist ein Nebenprodukt der Käseherstellung. In Margarine dient sie als Säuerungsmittel.
  • Auch Fischöl steckt wegen der Omega-3-Fettsäuren oft in Margarine. Omega-3-Fettsäuren sind zwar auch reichlich in Leinöl enthalten, trotzdem kommt bei Margarine nicht selten Fischöl zum Einsatz. Wenn auf der Packung also mit den äußerst gesunden Omega-3-Fettsäuren geworben wird, solltest du bei der Zutatenangabe checken, ob sie aus Fischöl stammen.
  • Auch bei Vitamin D als Zusatz solltest du aufpassen. Denn dieses Vitamin D wird aus dem Wollfett von Schafen gewonnen und ist somit nicht vegan.
  • E 471 ist ein häufiger Zusatzstoff von Lebensmittel. Diese Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren werden ebenfalls oft aus tierischen Fetten gewonnen.

Um sicher zu gehen ob die Margarine wirklich vegan ist, solltest du immer die Inhalte auf der Packung überprüfen. Manche vegane Margarinen sind außerdem mit einem entsprechenden Siegel gekennzeichnet.

Darauf solltest du beim Kauf veganer Margarine zusätzlich achten

In vielen Margarine-Sorten steckt Palmöl
In vielen Margarine-Sorten steckt Palmöl
(Foto: CC0/pixabay/feelphotoz )

Bei Margarine gibt es noch eine weitere Problematik: In vielen der Streichfette steckt Palmöl. Das ist zwar vegan, aber sehr umstritten. Für die Produktion werden große Flächen des Regenwaldes abgeholzt. Eine Alternative ist Palmöl aus kontrolliert biologischem Anbau. Auch das Palmöl-Zertifikat RSPO soll die Palmöl-Produktion nachhaltiger machen. Wer auf der sicheren Seite sein will, sollte jedoch lieber auf vegane Margarine ganz ohne Palmöl zurückgreifen. Solche Margarinen enthalten stattdessen Sonnenblumen-, Kokos- oder Rapsöl. Empfehlenswerte Produkte findest du in unserer Bestenliste:

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