Blumenerde: Rezept für das Schichtdessert

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Foto: Julia Kloß / Utopia.de

Mit diesem Blumenerde-Rezept kannst du ein leckeres Schichtdessert zubereiten. Eine genaue Anleitung sowie Tipps für eine vegane Abwandlung findest du hier.

Blumenerde ist ein Schichtdessert bestehend aus knusprigen Keksen mit Cremfüllung und einer leckeren Vanillecreme. Ihren Namen verdankt die Süßspeise ihrem Aussehen: Die oberen zerkrümelten Kekse erinnern optisch an Blumenerde.

Das klassische Blumenerde-Rezept beinhaltet tierische Produkte: Milch, Sahne, Quark und Eigelb. Wenn du es vegan zubereiten möchtest, kannst du diese mit pflanzlichen Alternativen ersetzen. Am Ende des Artikels findest du dafür Inspirationen und Hinweise. Übrigens: Oreos sind vegan.

Wichtig: Egal, ob du die Blumenerde rein pflanzlich oder nicht zubereitest – achte beim Einkaufen deiner Zutaten auf Bio-Qualität. Damit tust du nicht nur dir, sondern vor allem der Umwelt etwas Gutes. So unterstützt du mit dem Griff zu Bio-Produkten eine nachhaltige Landwirtschaft und (im Falle des nicht-veganen Rezepts) eine artgerechtere Tierhaltung.

Rezept für das Blumenerde-Schichtdessert

Für die Blumenerde brauchst du zerstampfte Kekse mit Cremefüllung.
Für die Blumenerde brauchst du zerstampfte Kekse mit Cremefüllung.
(Foto: CC0 / Pixabay / robertsebi)
  • Zubereitung: ca. 45 Minuten
  • Ruhezeit: ca. 40 Minuten
  • Menge: 4 Portion(en)
Zutaten:
  •  1 Vanilleschote
  • 225 ml pflanzliche Milch
  • 50 g Zucker
  •  1 Eigelb oder veganer Ersatz
  • 20 g Speisestärke
  • 200 g Sahne oder vegane Variante zum Aufschlagen
  • 100 g (Soja-)Quark
  • 2 Packung(en) Oreos
Zubereitung
  1. Bereite zuerst die Vanillecreme für das Dessert zu. Schneide dazu die Vanilleschote der Länge nach auf und kratze das Mark heraus.

  2. Gib einen kleinen Teil der Milch in ein Schüsselchen und verrühre sie mit dem Zucker, dem Eigelb beziehungsweise dem veganen Ersatzprodukt und der Stärke. Rühre so lange, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind.

  3. Fülle die übrige Milch in einen Topf und bringe sie zum Kochen. Reduziere die Hitze und rühre dann die Milch-Eigelb-Mischung ein.

  4. Lasse das Ganze unter Rühren für etwa ein bis zwei Minuten köcheln. Die Masse sollte dann langsam eine cremige Konsistenz annehmen.

  5. Nimm den Topf vom Herd und rühre die Creme noch ein paar Mal kräftig um.

  6. Fülle die Creme um und lasse sie zunächst bei Zimmertemperatur abkühlen. Wenn sie selbst Zimmertemperatur angenommen hat, stellst du sie für etwa zehn bis 30 Minuten in den Kühlschrank.

  7. Schlage in der Zwischenzeit die Sahne auf.

  8. Sobald die Vanillecreme abgekühlt ist, hebst du die Sahne und den Quark unter.

  9. Fülle die Kekse mit Cremefüllung in einen kleinen sauberen Stoffbeutel und klopfe mit einem Löffel oder einem Nudelholz so lange darauf, bis nur noch kleine Stückchen zu sehen sind.

  10. Fülle dann eine Schicht Vanillecreme in Dessertgläser oder -schälchen. Als nächstes kommt eine Schicht Oreos, dann wieder Vanillecreme. Fahre so fort, bis die Gefäße voll sind. Die letzte Schicht sollten die zerkrümelten Oreos bilden.

Blumenerde: Vegane Abwandlung

Das Blumenerde-Rezept kannst du mit einigen Variationen auch rein pflanzlich zubereiten.
Das Blumenerde-Rezept kannst du mit einigen Variationen auch rein pflanzlich zubereiten.
(Foto: Julia Kloß / Utopia.de)

Das Blumenerde-Rezept kannst du auch vegan zubereiten. Dafür musst du einige Zutaten austauschen: Ersetze die Milch durch eine pflanzliche Alternative wie zum Beispiel Hafer- oder Sojamilch. Für dieses Rezept eignet sich auch ein pflanzlicher Vanilledrink sehr gut. Das Eigelb kannst du durch Aquafaba ersetzen oder im Zweifelsfall weglassen.

Nimm anstelle von normalem Quark eine vegane Quarkalternative, zum Beispiel Sojaquark. Du kannst ihn auch selbst herstellen. Mehr dazu findest du hier: Veganer Quark: Wissenswerte Infos und Rezept zum Selbermachen.

Auch für die Schlagsahne findest du im Handel normalerweise leicht eine vegane Alternative (wie zum Beispiel Soja- oder Hafersahne). Achte darauf, dass sich die vegane Sahne aufschlagen lässt. Meist findest du dazu einen Hinweis auf der Verpackung.

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