Löwenzahnsalat: Tipps und Rezept zum Selbermachen

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Löwenzahnsalat ist lecker und gesund und bringt den Frühling ins Haus. Erfahre hier, wie du ihn zubereitest und was du beim Sammeln von Löwenzahn beachten solltest.

Wenn der Frühling beginnt, fängt Löwenzahn an zu wachsen – dann ist die Zeit für Löwenzahnsalat gekommen. Besonders praktisch: Löwenzahn musst du nicht unbedingt kaufen, du kannst ihn auch einfach selber sammeln. Wir empfehlen dir folgendes Rezept:

Löwenzahnsalat mit Ei und Croûtons: Zutaten

Für vier Personen brauchst du:

  • 300 g junge Löwenzahnblätter, gewaschen
  • 2 Scheiben Vollkorn-Toast
  • 1-2 hartgekochte Bio-Eier
  • 2 EL Butter
  • 3-4 EL Olivenöl
  • 1-2 EL Weißweinessig
  • 1 TL scharfer Senf
  • 1-2 TL Honig
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Den Löwenzahn in eine Salatschüssel füllen. Das Toastbrot würfeln und in der Butter goldbraun rösten. Die Eier pellen und in kleine Würfel schneiden. Für das Dressing alle restlichen Zutaten verrühren und abschmecken. Zusammen mit den Eiern zum Salat geben, mischen und mit den Croûtons garnieren.

Guten Appetit!

Blätter für Löwenzahnsalat sammeln

Dekoration mit Löwenzahn
Dekoration mit Löwenzahn (Foto: CC0 / Pixabay / Ajale)

Löwenzahn ist eine anspruchslose Pflanze und mag sonnige Wiesen, Wegesränder und Äcker. Sobald der Löwenzahn blüht, ist er an seiner dunkelgelben Blüte gut zu erkennen. Auch der weiße Milchsaft im Stängel ist typisch. Darauf solltest du beim Sammeln für deinen Löwenzahnsalat achten:

  • Am besten geeignet für einen Löwenzahnsalat sind junge Löwenzahnblätter, sie sind zartgrün und etwa fünf bis zehn Zentimeter lang. Du findest sie vor allem im April und im Mai.
  • Ältere Löwenzahnblätter schmecken bitterer und sind durch den höheren Oxalsäure-Gehalt weniger bekömmlich.
  • Sammle keine Blätter in der Nähe von größeren Straßen und Industriegebieten, da dort die Schadstoffbelastung hoch sein kann.
  • Meide am besten auch Orte, an denen viele Hunde unterwegs sind, und frisch gedüngte Wiesen und Äcker.
  • Die beste Zeit zum Sammeln ist der Vormittag. Achte darauf, nie alle Blätter von einer Pflanze zu pflücken, damit sie besser nachwachsen kann.
  • Die gepflückten Blätter solltest du nicht dem direkten Sonnenlicht aussetzen und sie möglichst bald weiterverarbeiten. Du kannst sie aber auch gut trocknen oder einfrieren.
  • Damit du Löwenzahn außerhalb seiner Blütezeiten von April bis Juni und von August bis September nicht mit anderen weniger genießbaren Pflanzen verwechselst, achte auf die Blätter, die denen von Rucola stark ähneln.

Für unseren Löwenzahnsalat brauchst du nur die Blätter, die Blüten sind jedoch ebenfalls essbar. Pflücken kannst du sie vormittags, sobald sie sich voll geöffnet haben. Falls du empfindliche Haut hast, solltest du beim Ernten Handschuhe anziehen, da der Milchsaft aus dem Stängel des Löwenzahns die Haut reizen kann. Außerdem hinterlässt er hartnäckige Flecken auf der Kleidung.

Von der Wiese in die Küche

Die Blätter und Blüten des Löwenzahns sind vielseitig einsetzbar, die Stängel dagegen solltest du wegen des Milchsafts nicht essen. Wichtig ist, dass du Blätter und Blüten sehr gut wäschst, da sie sonst den Fuchsbandwurm übertragen könnten.

Die Blüten kannst du zum Dekorieren von Speisen verwenden oder mit heißem Wasser zu einem Löwenzahntee aufgießen. Dies geht auch mit den Blättern, aus denen du zudem leckere Dips, Pestos oder Salate zubereiten kannst.

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