Harira: Suppenrezept aus Marokko

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Harira ist eine marokkanische Suppe, die fruchtige Tomaten mit sättigenden Hülsenfrüchten und intensiven Aromen kombiniert. Das einfache Rezept ist rein pflanzlich und lässt sich auf Vorrat kochen.

Harira ist eine aromatische Suppe auf Basis von Tomaten, Hülsenfrüchten, Gewürzen und Kräutern, die besonders in Marokko verbreitet und beliebt ist. Traditionell kommt Harira zum Fastenbrechen während des Ramadan auf den Tisch. Doch auch außerhalb des Fastenmonats ist Harira eine allzeit beliebte Mahlzeit, mit der man gerne Gäste bewirtet oder sich zum Frühstück stärkt. 

Die Beliebtheit von Harira erklärt sich vielleicht auch dadurch, dass es davon unzählige Varianten gibt. Mancherorts gart Hähnchen oder Lammfleisch mit in der Suppe, während anderswo vegetarische Harira-Rezepte verbreitet sind. Auch ganz ohne tierische Produkte ist Harira ein köstliches und nährendes Gericht: Die vielen Gewürze sorgen für ein intensives Aroma und die Hülsenfrüchte für eine gute Portion pflanzliches Eiweiß

Wir stellen dir hier ein veganes Rezept für Harira vor, das du beispielsweise mit Hummus und Pita-Brot oder veganem Joghurt servieren kannst. 

Harira: Marokkanische Suppe mit viel Aroma

  • Zubereitung: ca. 15 Minuten
  • Koch-/Backzeit: ca. 40 Minuten
  • Menge: 8 Portion(en)
Zutaten:
  •  1 große Zwiebel
  • 2 Zehe(n) Knoblauch
  •  3 Karotten
  • 60 g frische Kräuter (Petersilie und Koriander)
  • 190 g rote Linsen, getrocknet
  • 2 EL Bio-Olivenöl
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1 TL Paprikapulver, geräuchert
  • 1 TL Ingwer, gemahlen
  • 0,5 TL Koriander, gemahlen
  • 0,5 TL Pfeffer, gemahlen
  • 0,5 TL Kurkuma, gemahlen
  • 0,25 TL Zimt
  •   Salz nach Geschmack
  • 800 g stückige Tomaten
  • 600 g gekochte Kichererbsen
  • 950 ml Gemüsebrühe
  •  1 Zitrone
Zubereitung
  1. Bereite zunächst das Gemüse für die Harira vor: Schäle und hacke die Zwiebel und Knoblauchzehen fein. Wasche die Karotten und schneide sie in Stücke. Wasche die frischen Kräuter und hacke sie fein. Wasche auch die roten Linsen in einem Sieb unter fließendem Wasser, bis es klar wird. 

  2. Erhitze in einem großen Topf das Olivenöl auf mittlerer Hitze. Füge die Karotten und Zwiebeln hinzu und brate sie an, bis sie weich werden. Gib die Gewürze und das Salz hinzu und verrühre alles miteinander, bis sich das Aroma der Gewürze entfaltet. 

  3. Füge die stückigen Tomaten hinzu und koche die Harira für fünf bis sieben Minuten, bis sich die Flüssigkeit etwas reduziert hat. Gib anschließend die Kichererbsen und die roten Linsen zusammen mit der Gemüsebrühe in den Topf und bringe den Inhalt zum Kochen. Reduziere die Hitze danach und lass die Harira für etwa 20 Minuten vor sich hin köcheln, bis die roten Linsen weich sind. 

  4. Schalte die Hitze aus, gib den Saft einer halben Zitrone dazu und hebe drei Viertel der gehackten frischen Kräuter unter. Garniere die Harira mit den übrigen Kräutern und der in Scheiben geschnittenen restlichen Zitrone. 

Harira: So kannst du die Suppe variieren

Harira kannst du ganz leicht nach deinem Belieben abwandeln:

  • Spiele mit den Aromen und der Schärfe: Die Gewürze und Kräuter kannst du ergänzen und austauschen, wie es dir am besten schmeckt. Wenn Koriander nichts für dich ist, ersetze ihn durch mehr Petersilie. Wenn du es schärfer magst, kannst du Chilis hinzufügen.
  • Tipp: Weil die Gewürze eine Hauptrolle in Harira spielen, empfehlen wir dir, auf besonders gute Qualität zu achten. Greife am besten zu Bio-Gewürzen aus ökologischer Landwirtschaft. Dort sind keine chemisch-synthetischen Pestizide erlaubt, die der Umwelt und der Gesundheit schaden können. 
  • Verwende deine Lieblingshülsenfrüchte: Statt der roten Linsen kannst du auch andere Linsensorten verwenden. 
  • Gemüsevielfalt: Zu Harira passt allerhand frisches Gemüse. Probiere zum Beispiel auch Paprika, Pastinake, oder Sellerie in der Suppe aus. 

Harira eignet sich auch ideal, um eine große Portion zu kochen und dann über einige Tage hinweg zu essen. Du kannst die Suppe im Kühlschrank bis zu drei Tage aufbewahren, oder in einem geeigneten Gefrierbehälter für bis zu zwei Monate im Tiefkühler. Mit Drehverschluss-Gläsern kannst du beispielsweise plastikfrei einfrieren. 

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