Paprika: So gesund ist das Gemüse

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Paprika schmeckt gut und enthält nur wenige Kalorien. Doch auch ihre Inhaltsstoffe machen das Gemüse überaus gesund. Hier erfährst du, welche gesunden Nährstoffe in Gemüsepaprika stecken.

Verwandt der Gemüsepaprika sind beispielsweise Chillis und Peperonis.
Verwandt der Gemüsepaprika sind beispielsweise Chillis und Peperonis. (Foto: CC0 / Pixabay / Chillsoffear)

Die leicht süßliche Gemüsepaprika gehört zur Pflanzenfamilie der Nachtschattengewächse. Sie ist eng verwandt mit Chilli– und Peperonisorten – und überaus gesund.

In den scharfen Varianten der Pflanzenfamilie ist der Scharfmacher Capsaicin enthalten. In der süßen Paprika befinden sich ganz ähnliche Stoffe. Diese schmecken zwar nicht scharf, wirken sich aber ähnlich positiv auf unsere Gesundheit aus.

Der Vorteil von der Gemüsepaprika gegenüber ihren scharfen Verwandten ist dabei, dass du sie in deutlich größeren Mengen zu dir nehmen kannst. So können wir über sie auch mehr Capsaicinoide und Vitamine aufnehmen.

Gesunde Paprika: Positive Auswirkungen auf die Verdauung

Die Farbe der Paprika sagt etwas über den Reifegrad aus
Die Farbe der Paprika sagt etwas über den Reifegrad aus (Foto: CC0 / Pixabay / Buntysmum)

Paprikas bestehen zu ungefähr 90 Prozent aus Wasser. Eine Schote hat je nach Farbe nur zwischen 20 und 40 Kalorien. Das grüne Gemüse befindet sich in einem früheren Reifestadium als etwa die rote oder die gelbe Paprika. Sie hat daher weniger Kalorien, enthält aber auch weniger Vitamine.

Paprika kann sich positiv auf die Verdauung auswirken:

  • Eine Studie deutet darauf hin, dass die Gemüsepaprika in Sachen Fettverbrennung ähnlich gute Eigenschaften wie ihre scharfen Verwandten hat. So soll die Schote beim Abnehmen helfen. Zudem steigere sie den Energieverbrauch und feuere die Fettverbrennung an.
  • Wegen ihres hohen Anteils an Ballaststoffen ist die Paprika weiterhin gut für die Verdauung und gleichzeitig sorgt sie für ein Völlegefühl.
  • Wegen einem annähernd ausgeglichenen Glucose-Fructose Verhältnis kann die Paprika auch von Personen gegessen werden, die an Fructoseintoleranz leiden.

Solltest du dennoch keine Paprika vertragen, kannst du gegebenenfalls versuchen, sie vor dem Verzehr zu schälen. Manche Menschen vertragen nämlich die Schale nicht, da sich in der Schale Schadstoffe absetzen können. Diese verursachen dann Verdauungsbeschwerden wie Sodbrennen.

Vitamine und Nährstoffe in Paprika

Paprika sind gesund und gehören öfter auf den Speiseplan.
Paprika sind gesund und gehören öfter auf den Speiseplan. (Foto: CC0 / Pixabay / Engin_Akyurt)

Neben den Capsaicinoiden stecken in einer Paprika noch viele andere Vitamine und Nährstoffe:

  • Vitamin A ist gut für die Augen. Paprika sind daher genauso empfehlenswert wie Möhren als Träger von Augenvitaminen. Weiterhin bindet Vitamin A sogenannte „freie Radikale„, die die Haut angreifen. Somit soll das Vitamin der Hautaltertung und (in der Spätfolge dessen) Krebs entgegenwirken können.
  • Betacarotin wird im Körper umgewandelt zu Vitamin A.
  • Vitamin B6 stärkt unser Immun- und Nervensystem und unterstützt Stoffwechselprozesse.
  • Vitamin C stärkt unser Immunsystem und soll der Augenkrankheit „grauer Star“ vorbeugen. In Orangen und Zitronen steckt lediglich ein Drittel des Vitamin C einer roten Paprika.
  • Folsäure (Vitamin B9) ist an der Blutbildung und an der Produktion von Glückshormonen beteiligt.
  • Vitamin E wirkt ebenso wie Vitamin A freien Radikalen und Alterungsprozessen entgegen.
  • Eisen ist zuständig für den Sauerstofftransport im Blut.
  • Kalium kann den Blutdruck und das Risiko für Herzkrankheiten senken. Außerdem ist der Mineralstoff wichtig für unsere Muskeln – ein Mangel kann zu Krämpfen führen.
  • Magnesium stärkt Muskeln, Nerven und den Stoffwechsel.
  • Kupfer trägt zur Blutbildung bei.

Wie du siehst, sind Paprikas dank ihrer vielfältigen Inhaltsstoffe sehr gesund. Oft werden sie auch als Heilpflanzen bezeichnet – definitiv ein Grund, das Gemüse häufiger in den Speiseplan mit einzubinden.

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