Zitronen: So gesund sind sie

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Zitronen gelten als sehr gesund – nicht zuletzt, weil sie viel Vitamin C enthalten. Wir erklären dir, was sonst noch alles in Zitronen drinsteckt und wann sie reif sind.

Zitronen: Die gesunden Allrounder

Zitronen, die wie Grapefruit oder Orange zu den Rautengewächsen gehören, sind ein vielfältig einsetzbares Obst:

  • Im Sommer geben wir sie gerne in unsere Getränke, um diesen einen frischen säuerlichen Geschmack zu verleihen.
  • Im Winter gelten Zitronen in Form einer heißen Zitrone als Hausmittel gegen Erkältungen und zur Stärkung des Immunsystems.
  • In der Küche kannst du mit Zitronensaft und -schale viele süße und herzhafte Speisen verfeinern.
  • Darüber hinaus können Zitronen Gerüche im Kühlschrank neutralisieren oder als Hausmittel Kalk lösen.

Tipp: Achte beim Einkaufen von Zitronen auf ein Bio-Siegel. Das garantiert dir, dass die Zitronen unbehandelt sind und du sowohl Schale als auch Saft verwenden kannst.

Sind Zitronen gesund? Die Nährwerte

Zitronen haben einen hohen Wasseranteil, was gut für unseren Wasserhaushalt ist. Die Früchte sind außerdem kalorienarm und können darum beim Abnehmen unterstützen. Sie enthalten – anders als andere Obstsorten wie Trauben oder Bananen – wenig Zucker und sind darum gesund.

So sehen die konkreten Nährwerte von 100 Gramm Zitrone aus:

  • 29 Kilokalorien Energie
  • 89 Gramm Wasser
  • 0,3 Gramm Fett
  • 9,3 Gramm Kohlenhydrate
  • 2,5 Gramm Zucker
  • 1,1 Gramm Eiweiß
  • 2,8 Gramm Ballaststoffe
  • 53 Milligramm Vitamin C
  • 26 mg Calcium
  • 138 g Kalium
  • 8 mg Magnesium

Zitronen: Gesunde Vitamin-C-Lieferanten

Eine heiße Zitrone hilft als Hausmittel gegen Erkältungen.
Eine heiße Zitrone hilft als Hausmittel gegen Erkältungen.
(Foto: CC0 / Pixabay / silviarita)

Die Zitrone gilt wegen ihres hohen Vitamin-C-Gehalts als gesund.

100 Gramm Zitrone enthält im Durchschnitt 50 Milligramm Vitamin C und deckt damit ungefähr die Hälfte des Tagesbedarfs an Vitamin C ab.

Laut der Apotheken-Umschau stärkt Vitamin C das Bindegewebe. Auch bei Erkältungen kann eine Zitrone für den Vitamin-C-Bedarf gut sein. Bei einer heißen Zitrone solltest du aber dabei beachten, dass Vitamin C sehr hitzeempfindlich ist. Das heißt, wenn du kochendes Wasser und frisch gepressten Zitronensaft mischst, sinkt der Vitamin-C-Anteil rapide. Das Wasser sollte darum nicht mehr als 40 bis 60 Grad haben, wenn du frisch gepressten Zitronensaft hinzufügst. Genaue Erklärungen und weitere Tipps haben wir in unserem Artikel zur heißen Zitrone für dich zusammengestellt.

Eine Studie hat herausgefunden, dass du Nierensteinen vorbeugen kannst, indem du über lange Zeit hinweg Zitronenwasser trinkst. Denn das Vitamin C hilft dabei, dass die Nierenfunktion angeregt wird.

Beachte: In anderen Lebensmitteln wie beispielsweise Erdbeeren, schwarze Johannisbeeren, Brokkoli, Rosenkohl, Grünkohl oder Blumenkohl ist sogar deutlich mehr Vitamin C enthalten als in Zitronen.

      Zitronen sind gesund: Sie enthalten wichtige Mineralstoffe

      Zitronen schmecken sauer, gehören wegen ihrer Mineralstoffe aber dennoch zu den basischen Lebensmitteln.
      Zitronen schmecken sauer, gehören wegen ihrer Mineralstoffe aber dennoch zu den basischen Lebensmitteln.
      (Foto: CC0 / Pixabay / stevepb)

      Die Zitrone gilt als gesund, weil sie basisch ist.

      Laut Netdoktor gehört die Zitrone dank ihren Anteilen an Mineralstoffen wie Kalzium, Kalium und Magnesium zu basischen Lebensmitteln – wie auch Nüsse, Olivenöl und viele Gemüsesorten. Du kannst auf eine basische Ernährung achten, indem du mehr basische als sauer wirkende Lebensmittel (zu letzteren gehören zum Beispiel Süßigkeiten, Brot oder Nudeln) isst. Doch es gibt noch keine Studien darüber, ob du mit einer basischen Ernährung wirklich langfristig gesünder lebst.

      Fazit: Die Zitronen gelten vor allem wegen ihres hochen Gehalts an Vitamin C als gesund. Genaue wissenschaftliche Studien finden sich jedoch nicht, welche Auswirkungen beispielsweise eine basische Ernährung oder eine Zitronensaftkur auf den Körper haben kann. Worauf du jedoch achten solltest, ist, dass du deinen täglichen Vitamin-C-Bedarf deckst. Gerade im Winter oder bei einem angeschlagenen Immunsystem ist es sinnvoll, regelmäßig Zitronen zu verwenden.

      Botanische Infos zu Zitronen

      Die Zitrone wächst in Europa vor allem in Italien und Spanien.
      Die Zitrone wächst in Europa vor allem in Italien und Spanien.
      (Foto: CC0 / Pixabay / Hans)

      Ihren Ursprung haben die Zitronen vermutlich in der Grenzregion zwischen Indien und Pakistan, so die Apotheken-Umschau. Durch Kreuzfahrer gelangten die Zitronen dann über Spanien nach Europa und breiteten sich im gesamten Mittelmeerraum aus.

      • Zitronenbäume können in Teilen Südeuropas das ganze Jahr über blühen und jährlich bis zu vier Ernten hervorbringen.
      • In Italien haben sie ihre Saison von November bis Juli.

      Hinweis zum Lagern: Zitronen kannst du in kühlen Räumen, die nicht unter zehn Grad kalt sein sollten, bis zu drei Monaten ohne Probleme lagern. Für den Kühlschrank sind sie nicht geeignet.

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