Malfouf: Rezept für arabische Kohlrouladen

Malfouf
Foto: Franziska Gömmel / Utopia

Kohlrouladen kennen wir auch in der deutschen Küche. Die arabischen sogenannten Malfouf sind eine tolle Kohlrouladen-Variante für die, die es etwas würziger mögen. Hier ein veganes Rezept.

Ursprünglich stammen Malfouf aus dem arabischen Raum. Traditionell werden für das Rezept Weißkohlblätter mit Hackfleisch, Reis und Gewürzen gefüllt. Für diese vegane Variante ersetzen wir das Fleisch durch Gemüse. Besonders gut bieten sich, je nach Saison, Tomaten, Aubergine oder Zucchini an. Sieh gern auf unserem Saisonkalender nach, welches Gemüse wann regional angeboten wird.

Achte darauf, dass du deine Zutaten nach Möglichkeit regional, saisonal und in Bio-Qualität kaufst. So vermeidest du lange Transportwege mit hohem CO2-Ausstoß und meidest chemisch-synthetische Pestizide. Besonders empfehlen können wir die Bio-Siegel von Demeter, Bioland und Naturland, die strengere Kriterien als das EU-Bio-Siegel vertreten.

Malfouf: Veganes Rezept für die arabischen Kohlrouladen

  • Zubereitung: ca. 20 Minuten
  • Koch-/Backzeit: ca. 70 Minuten
  • Menge: 4 Portion(en)
Zutaten:
  •  1 Weißkohl
  • 150 g Reis
  •  4 Tomaten
  •  1 Zwiebel
  • 6 Zehe(n) Knoblauch
  •  1 Zitrone (Saft)
  •   Salz
  •   Pfeffer
  •   Kreuzkümmelpulver
  •   Zimt
  •   Baharat Gewürzmischung
  •   Gemüsebrühe
Zubereitung
  1. Damit du den Weißkohl gut rollen beziehungsweise falten kannst, musst du ihn zunächst etwas andünsten.
    Foto: Franziska Gömmel / Utopia

    Dünste den Weißkohl für circa zehn Minuten in heißem Wasser.

  2. Für die Füllung kannst du auch anderes Gemüse verwenden.
    Foto: Franziska Gömmel / Utopia

    Gib währenddessen für die Füllung den rohen gewaschenen Reis, die gewürfelten Tomaten, die Zwiebel, eine Knoblauchzehe, Zitronensaft und die Gewürze in eine Schüssel.

  3. Besonders die Gewürze sollten sich gut mit den übrigen Zutaten vermischen.
    Foto: Franziska Gömmel / Utopia

    Vermenge alle Zutaten gut miteinander.

  4. Ziehe die Blätter einzeln vom Kohl ab.

  5. Große Blätter kannst du halbieren.
    Foto: Franziska Gömmel / Utopia

    Gib auf jedes Blatt etwa einen Esslöffel der Füllung. Große Blätter kannst du halbieren.

  6. Diese Falttechnik ist eine einfache Alternative zum Rollen.
    Foto: Franziska Gömmel / Utopia

    Traditionell werden die Malfouf zigarrenförmig zusammengerollt. Gerade wenn der Kohl aber etwas härter ist oder du nicht so viel Übung hast, bietet es sich an, die Blätter an den jeweils gegenüberliegenden Seiten zusammenzufalten, sodass Päckchen entstehen. Klappe dafür erst die langen Seiten des Kohls ein und verschließe die Päckchen dann an den kurzen Seiten.

  7. Staple die Malfouf, bis der Topf voll ist.
    Foto: Franziska Gömmel / Utopia

    Platziere auf dem Boden eines großen Kochtopfes einige Blätter Weißkohl. Staple die Malfouf darüber, bis der Topf voll ist. Streue darüber die übrigen Knoblauchzehen. Dafür kannst du noch einmal den Topf verwenden, in dem du vorher den Weißkohl gedünstet hast.

  8. Damit die Malfouf nicht an der Oberfläche schwimmen, legst du einen Teller darauf.
    Foto: Franziska Gömmel / Utopia

    Lege einen Teller umgedreht auf die Malfouf und gieße den Topf mit Gemüsebrühe auf, sodass diese die Kohlpäckchen knapp bedeckt. Das kannst du ganz einfach überprüfen, indem du den Teller etwas herunterdrückst. Er sollte die Malfouf berühren, ohne dass zu viel Flüssigkeit über den Teller läuft.

  9. Koche die Malfouf für 45 bis 60 Minuten bei mittlerer Hitze. Lasse dafür den Teller im Topf und decke diesen mit einem Topfdeckel halb zu.

  10. Du kannst die Malfouf beispielsweise mit türkischem Joghurt aus veganem Joghurt oder Crème Fraîche beziehungsweise Crème Fraîche-Ersatz servieren. Besonders gut schmecken die Dips, wenn du sie mit Zitronensaft und Gewürzen wie Kreuzkümmel, Zimt oder Baharat-Gewürzmischung aufpeppst.

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