Bärlauchsalz: Rezept für Kräutersalz mit frischem Bärlauch

Bärlauchsalz selber machen
Foto: utopia/ Jana Kornely

Bärlauchsalz zu machen, ist eine gute Möglichkeit, um frische Bärlauchblätter zu konservieren. So kannst du den Geschmack das ganze Jahr über genießen. Wir erklären dir, was du beachten solltest.

Mitte März geht die Bärlauch-Saison los und du kannst Bärlauchblätter für selbstgemachtes Bärlauchsalz ernten. Der wilde Knoblauch bietet nicht nur eine wunderbare, regionale Abwechslung in der Küche, sondern ist zudem noch sehr gesund. In den Blättern stecken wertvolle ätherischen Öle, sowie Vitamin C und Mineralstoffe, wie Eisen, Mangan und Magnesium.

Neben dem klassischen Bärlauch-Pesto, gibt es unzählige weitere Rezepte mit Bärlauch. Damit du den fein-würzigen Geschmack der Bärlauchblätter das restliche Jahr über nicht missen musst, zeigen wir dir ein einfaches Rezept für Bärlauchsalz.

Bärlauchsalz: Zwei einfache Zutaten

Bärlauchsalz ist eine gute Möglichkeit den Geschmack zu konservieren.
Bärlauchsalz ist eine gute Möglichkeit den Geschmack zu konservieren. (Foto: CC0 / Pixabay / Mirka777)

Für das Grundrezept brauchst du nur zwei Zutaten:

  • 250 g Speisesalz oder anderes Salz
  • 100 g frischen Bärlauch

Da getrocknete Bärlauchblätter schnell an Geschmack verlieren, solltest du ihn am besten gleich nach dem Sammeln verarbeiten. Optional kannst du das Bärlauchsalz mit etwas Schärfe verfeinern. Weißer Pfeffer oder Chilli eignet sich dafür besonders gut.

Außerdem benötigst du:

Rezept für Bärlauchsalz

In Gläsern hält sich dein Bärlauchsalz mindestens ein Jahr lang.
In Gläsern hält sich dein Bärlauchsalz mindestens ein Jahr lang. (Foto: CC0 / Pixabay / RitaE)

Die Zubereitung des Bärlauchsalzes ist ganz einfach:

  1. Wasche den Bärlauch gründlich.
  2. Trockne die Blätter gut ab oder gib sie in eine Salatschleuder.
  3. Entferne anschließend die Stiele und schneide die Blätter in Streifen.
  4. Zermahle die Streifen in deinem Mörser oder schneide sie mithilfe eines Wiegemessers zu einer homogenen Masse.
  5. Verrühre das Salz mit der Bärlauchpaste.
  6. Verteile die Mischung auf einem Backblech.
  7. Das feuchte Salz trocknest du am besten in der Sonne. So bleibt der Geschmack des Bärlauchs am besten erhalten. Das dauert etwa acht Stunden. (Bei schlechten Wetter kannst du das Bärlauchsalz alternativ im Backrohr bei etwa 50 Grad trocknen. Überprüfe regelmäßig ob es bereits trocken ist und rühre es dabei mit einem Löffel um, damit es gleichmäßig trocknet. In etwa vier Stunden sollte es fertig sein.)
  8. Du kannst dein Bärlauchsalz direkt in eine Gewürzmühle füllen oder nochmal fein mahlen, bevor du es in Schraubgläser füllst.

Du kannst Bärlauchsalz einfach auf ein Butterbrot streuen oder es zum Kochen verwenden. Von Rührei, über Salat oder Gemüsepfannen – Bärlauch passt immer, wenn Knoblauch auch passen würde.

Lagerung: Bärlauchsalz solltest du dunkel und trocken aufbewahren. Durch das Salz ist der Bärlauch bestens konserviert und hält mindestens ein Jahr.

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