Bärlauch einfrieren und haltbar machen – so gelingt’s

Im Frühjahr duftet der Wald nach Knoblauch.
Foto: CC0 Public Domain / Pixabay.de

Die Bärlauch-Saison dauert von März bis Mai. Aufgrund der kurzen Erntezeit bietet es sich an, größere Mengen der aromatischen Blätter für den Rest des Jahres einzufrieren. Wir verraten dir wie du Bärlauch auf diese Weise haltbar machen kannst.

Bärlauch ist ein typisches Frühjahrskraut, gehört zu den Liliengewächsen und ist mit dem Knoblauch verwandt. In Deutschland ist er vor allem im Süden heimisch. Wenn im Frühjahr die Saison beginnt, findest du ihn vor allem an Flussufern und lichten Laubwäldern. Einen Spaziergang bei frühlingshaften Temperaturen kannst du jetzt wunderbar mit der Ernte des Wildkrauts verbinden.

Bärlauch durch Einfrieren haltbar machen

Frisch schmeckt Bärlauch am besten, doch die Blätter halten sich nach der Ernte nur ein bis zwei Tage. Eine schmackhafte Möglichkeit, Bärlauch für immerhin ein paar Wochen zu konservieren ist selbstgemachtes Pesto. Wer noch länger etwas vom Wildgemüse haben will friert es am besten ein. Hier kommen zwei einfache und nachhaltige Methoden.

1. Bärlauch tiefgefroren im Glas

In leeren Einmachgläsern kannst du dir aber deinen Jahresvorrat an Bärlauch einfrieren.

  • Einfach die Blätter waschen, trocken schütteln, schneiden und anschließend locker verteilt in das Glas geben.
  • Ab in die Gefriertruhe – fertig.

2. Haltbarmachen in Eiswürfelformen

Bärlauch in Eiswürfelform portionsweise einfrieren.
Bärlauch in Eiswürfelform portionsweise einfrieren. (Foto: © Utopia)
  • Zum portionsweise Einfrieren sind auch Eiswürfelformen aus Edelstahl** geeignet. Auch hierfür erst die Blätter waschen, abtropfen und klein hacken. Diese dann in die einzelnen Kammern geben und mit etwas Wasser auffüllen.
  • Ebenso kannst du das angebliche Unkraut vorab pürieren, mit etwas Olivenöl oder geschmolzener Butter mischen und dann in die Eiswürfelform geben.

Achtung bei der Ernte: Verwechsle die hellgrünen Blätter niemals mit denen des hochgiftigen Maiglöckchens. Bärlauch-Blätter haben einen knoblauchähnlichen Duft, daran kannst du sie erkennen. Allerdings bleibt der intensive Geruch nach erstmaligem Reiben lange Zeit an den Fingern haften, weshalb du bei unterschiedlichen Sammelplätzen weiterhin vorsichtig sein solltest.

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(3) Kommentare

  1. Für mich ist die beste Konservierung von Bärlauch in Pesto. Besonders die Variante mit feingeschnittenem Bärlauch, nur mit Salz und Olivenöl im sterilen Schraubglas hält gekühlt über ein Jahr und bewahrt gut die Inhaltsstoffe. Gefroren stinkt es leicht den Gefrierschrank voll und schmeckt es mir persönlich überhaupt nicht.

  2. Bärlauch ist auch ohne Zerreiben leicht zu identifizieren: Im Gegensatz zu Maiglöckchen wachsen die Blätter EINZELN aus dem Boden. Maiglöckchen haben die Blätter an einem „Stamm“. Und wenn der Bärlauch blüht, ist es ja sowieso klar: Wunderbare weiße Sterne statt der giftigen Glöckchen…

  3. Meine Lieblingsmethode ist buttern: Butter und Bärlauch sowie etwas Salz ins Gefäß und rein mit dem Pürierstab. In kleine Einmachgläser füllen und ab in den Kühlschrank. Auch ein tolles Geschenk, sieht nämlich super aus.

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