Mineralstoffe: Das sind die wichtigsten Nährstoffe für deine Ernährung

Foto: CC0 / Pixabay / fstverlag

Mineralstoffe sind essentiell für unseren Körper. Doch welche sind die Wichtigsten und was bewirken sie? Und was ist eigentlich der Unterschied zu Vitaminen?

Mineralstoffe: Wozu brauchen wir sie?

Mineralstoffe sind für unseren Organismus (über-) lebenswichtig. Sie sorgen dafür, dass alles, ja wirklich alles, gut funktioniert – von den Knochen, über die Verdauung bis hin zur Zellerneuerung. Allerdings kann unser Körper die Stoffe nicht allein produzieren – wir können ihn aber unterstützen, indem wir die richtigen Lebensmittel zu uns nehmen.

Wenn du dich ausgewogen ernährst, solltest du keine Probleme mit Mangelerscheinungen haben. Falls dies doch einmal der Fall sein sollte, kannst du gezielt Mineralstoffe zu dir nehmen: entweder durch Nahrungsergänzungsmittel, oder – und das empfehlen wir dir – indem du die richtigen Lebensmittel zu dir nimmst.

Die wichtigsten Mineralstoffe und ihre Funktionen auf einen Blick

Mineralstoffe sind in vielen Obst- und Gemüsesorten enthalten.
Mineralstoffe sind in vielen Obst- und Gemüsesorten enthalten. (Foto: CC0 / Pixabay / silviarita)
  • Magnesium: ist wichtig für die Muskulatur und Enzyme, die den Stoffwechsel anregen – außerdem sorgt es für starke Knochen und Zähne. Dieser Mineralstoff steckt in vielen pflanzlichen Quellen wie Gemüse, Nüssen und Soja.
  • Kalzium: Zähne und Knochen benötigen genügend Kalzium (oder auch Calcium) um zu wachsen und stabil zu bleiben – vor allem Kinder sollten deshalb stets genug von dem Mineralstoff zu sich nehmen. Es stärkt aber auch deine Zellwände, und hilft dabei, Hormone zu bilden. Hast du einen Mangel, wird Kalzium aus den Knochen „gezogen“ und ins Blut geholt, was Osteoporose hervorrufen kann. Iss deshalb am besten genügend grünes Gemüse wie Brokkoli, Algen oder auch Nüsse – auch Milchprodukte enthalten viel Kalzium.
  • Natrium: Dieser Mineralstoff ist in fast allen Lebensmitteln enthalten. Du benötigst Natrium für deinen Wasserhaushalt, deinen Blutdruck, die Verdauung und deinen Säure-Basen-Haushalt. Achte allerdings darauf, dass du nicht zu salzhaltig isst – bei zu viel Natrium kannst du Probleme mit Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen bekommen.
  • Phosphor: Phosphor ist genau wie Kalzium wichtig für Zähne und Knochenaufbau. Phosphor wird besonders industriell verarbeiteten Lebensmitteln zugesetzt – doch auch wenn du im Alltag auf solche Produkte verzichtest, musst du dir hier wenige Sorgen über einen Mangel machen: Der Stoff steckt in eiweißhaltigen Produkten, Hülsenfrüchten, Nüssen und den meisten Obst- und Gemüsesorten.
  • Kalium: Ist äußerst wichtig für die Zellen und deren Aufbau, für den Wasser- und Elektrolythaushalt sowie auch für eine gute Muskelfunktion. Du findest es in vielen Lebensmitteln, vor allem in Kartoffeln und Nüssen.

Mineralstoffe vs. Vitamine: Eine Abgrenzung

Mineralstoffe kommen in der Erdkruste vor und werden durch den Boden an Pflanzen weitergegeben.
Mineralstoffe kommen in der Erdkruste vor und werden durch den Boden an Pflanzen weitergegeben. (Foto: CC0 / Pixabay / werner22brigitte)

Mineralstoffe und Vitamine sind Mikronährstoffe und sehr wichtig für deinen Körper: Sie beeinflussen alle Lebensaktivitäten, deshalb kann ein Mangel schwere Folgen haben. Doch der grundlegende Unterschied zwischen Vitaminen und Mineralstoffen liegt in ihrem Ursprung: Vitamine sind organische Verbindungen im Körper, während Mineralstoffe anorganische Bestandteile sind.

Vitamine sind primär für deinen Stoffwechsel verantwortlich, während Mineralstoffe vor allem für deine Muskeln, Zähne und Knochen wichtig sind. Für einen gesunden und funktionierenden Organismus benötigst du beides.

Weiterlesen auf Utopia.de:

Gefällt dir dieser Beitrag?

Vielen Dank für deine Stimme!

Schlagwörter:

** Links zu Bezugsquellen sind teilweise Affiliate-Links: Wenn ihr hier kauft, unterstützt ihr aktiv Utopia.de, denn wir erhalten dann einen kleinen Teil vom Verkaufserlös.