Kerniges Nussbrot selber backen: So geht’s

nussbrot
Foto: CC0 / Pixabay / jackmac34

Nussbrot ist gesund und reichhaltig. Du kannst es mit vielen Gerichten kombinieren. Wir zeigen dir ein einfaches Rezept für kerniges Nussbrot.

Nüsse sind gesund und vielseitig einsetzbar. Sie enthalten wertvolle Vitamine, ungesättigte Fettsäuren und Mineralstoffe. Außerdem dienen sie als wichtige Proteinquelle für eine vegetarische und vegane Ernährung. Leider werden fast alle Nüsse importiert und müssen lange Transportwege zurücklegen. Kaufe daher bevorzugt Nüsse aus Europa. Außerdem solltest du möglichst Nüsse mit dem Fairtrade-Siegel und in Bio-Qualität kaufen, um den Einsatz von chemisch-synthetischen Pestiziden zu vermeiden.

Nüsse findest du in vielen Produkten. Sie werden unter anderem in Kuchen, Müslis oder Keksen verarbeitet. Auch Nussbrot ist ein beliebtes Rezept für die Vitaminbomben. Beispielsweise unser Haselnussbrot oder unser Walnussbrot sind köstliche Varianten. Wenn du aber den vollen Nussgeschmack haben möchtest, kannst du mehrere Nüsse im Rezept verwenden. Wir verzichten zudem auf den Einsatz von Mehl, damit sich die Nüsse voll entfalten können. Wir zeigen dir ein einfaches Rezept für kerniges Nussbrot. 

Nussbrot: Das Rezept

Dieses Nussbrot bereitest du mit verschiedenen Nüssen zu.
Dieses Nussbrot bereitest du mit verschiedenen Nüssen zu.
(Foto: CC0 / Pixabay / ExplorerBob)
  • Zubereitung: ca. 15 Minuten
  • Ruhezeit: ca. 120 Minuten
  • Koch-/Backzeit: ca. 50 Minuten
  • Menge: 6 Portion(en)
Zutaten:
  • 150 g Haferflocken
  • 2 EL Leinsamenmehl
  • 100 g Leinsamen
  • 4 EL Flohsamenschalen
  • 140 g Sonnenblumenkerne
  • 25 g Walnüsse
  • 25 g Haselnüsse
  • 25 g Mandeln
  • 400 ml Wasser
  • 3 EL Rapsöl
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Agavendicksaft
Zubereitung
  1. Fülle die Haferflocken mit dem Leinsamenmehl, den Leinsamen, den Flohsamenschalen und den Sonnenblumenkernen in eine große Rührschüssel. 

  2. Hacke die Walnüsse, Haselnüsse und Mandeln mit einem Messer in kleine Stücke. Fülle sie ebenfalls in die Rührschüssel. 

  3. Fülle das Wasser in einen Messbecher. Rühre das Rapsöl, das Salz und den Agavendicksaft unter. 

  4. Rühre das Wasser unter die trockenen Zutaten und knete alles zu einem gleichmäßigen Teig.

  5. Fette eine Kastenform mit Pflanzenöl ein und fülle den Brotteig hinein. Streiche ihn glatt, sodass er gleichmäßig verteilt ist. 

  6. Lasse nun den Teig für das Nussbrot mindestens zwei Stunden zugedeckt quellen. Du kannst den Teig auch am Vortag zubereiten und über Nacht ruhen lassen.

  7. Backe das Brot zunächst 20 Minuten bei 180 Grad Umluft. Nimm es anschließend aus dem Ofen und löse es vorsichtig aus der Form. 

  8. Backe das Nussbrot weitere 30 Minuten ohne Form. Mit einem Klopftest kannst du feststellen, ob das Brot fertig ist. Wenn es beim Klopfen hohl klingt, kannst du es aus dem Ofen nehmen.

  9. Lasse das Nussbrot vollständig abkühlen bevor du es anschneidest und servierst. 

Nussbrot: Tipps für die Zubereitung

Nussbrot ist die perfekte Beilage zu einer herzhaften Suppe.
Nussbrot ist die perfekte Beilage zu einer herzhaften Suppe.
(Foto: CC0 / Pixabay / Sophkins)

Das Nussbrot braucht einige Stunden Quellzeit. Die restlichen Zubereitungsschritte sind dagegen schnell und einfach. Daher ist das Rezept auch für Kochanfänger:innen geeignet. Mit folgenden Tipps wird das Nussbrot nicht nur lecker, sondern auch nachhaltig: 

  • Achte bei deinem Einkauf auf die Bio-Qualität. Besonders die Verbände Demeter, Bioland und Naturland vertreten strenge Richtlinien; ihre Siegeln können wir dir deshalb empfehlen.
  • Kaufe die Zutaten bevorzugt regional und saisonal. So kannst du die lokalen Produzent:innen unterstützen, lange Transportwege vermeiden und deinen persönlichen CO2-Fußabdruck reduzieren.
  • Das Nussbrot kannst du mit verschiedenen Nusssorten zubereiten. Anstatt Haselnüsse, Walnüsse und Mandeln kannst du unter anderem Pistazien, Cashewkerne oder Pekannüsse verwenden.
  • Neben den Nüssen kannst du weitere Zutaten variieren. Beispielsweise eignen sich Kürbiskerne als Alternative für die Sonnenblumenkerne. Wenn du dem Nussbrot einen süßen Geschmack verleihen möchtest, kannst du Trockenfrüchte und Zimt hinzufügen. Achte bei der süßen Variante allerdings auf die richtige Konsistenz des Brotteigs. 
  • Das Nussbrot schmeckt pur am intensivsten. Du kannst es aber auch mit verschiedenen Gerichten kombinieren. So schmeckt es beispielsweise süß mit Marmelade oder herzhaft mit Linsenaufstrich köstlich. Außerdem eignet es sich hervorragend als Beilage zu Suppen und Salaten.  

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