Frittaten-Grundrezept für Suppen: Flädle mit veganer Variante

frittaten
Foto: Colourbox.de/Sergii

Frittaten oder Flädle sind Pfannkuchenstreifen aus der österreichischen und süddeutschen Küche. Sie werden mit Suppe serviert. Wir zeigen dir, wie du die Pfannkuchen selber machst – auch vegan.

Frittaten (in der schwäbischen und badischen Küche auch „Flädle“) sind dünne Pfannkuchenstreifen, die als Suppeneinlage dienen. Das Gericht erfreut sich besonders in Österreich und Süddeutschland der Beliebtheit und ist eine Abwandlung von klassischen Pfannkuchen. Die Bezeichnung „Frittaten“ kommt aus dem Italienischen und bedeutet wörtlich übersetzt „in Öl Gebackenes“. Die Flädle kannst du pur genießen oder in einer herzhaften Suppenbrühe essen – der Frittaten- oder Flädle-Suppe.

Frittaten werden traditionell aus Eiern, Mehl, Milch und Salz zubereitet. Wir zeigen dir aber auch eine vegane Variante.

Kaufe die Zutaten für die Frittaten am besten in Bio-Qualität. So unterstützt du eine ökologische Landwirtschaft, die keine chemisch-synthetischen Pestizide verwendet, welche in dein Essen und in die Umwelt gelangen könnten. Insbesondere bei tierischen Produkten wie Eiern oder Milch solltest du auf Bio-Siegel achten, da diese bessere Tierhaltungsbedingungen gewährleisten. Empfehlenswerte Siegel sind zum Beispiel Demeter, Naturland und Bioland.

Frittaten selber machen: Das Grundrezept

Für traditionelle Flädle benötigst du nur wenige Zutaten.
Für traditionelle Flädle benötigst du nur wenige Zutaten.
(Foto: CC0 / Pixabay / stevepb)
  • Zubereitung: ca. 10 Minuten
  • Ruhezeit: ca. 30 Minuten
  • Koch-/Backzeit: ca. 15 Minuten
  • Menge: 4 Portion(en)
Zutaten:
  •  3 Bio-Eier
  • 175 g Mehl (zum Beispiel Dinkelmehl Type 630)
  • 300 ml Milch
  • 0,5 TL Salz
  •   Öl oder Butter zum Braten
Zubereitung
  1. Gib für den Teig die Eier, das Mehl, die Milch und das Salz in eine große Schüssel und verrühre alles zu einem glatten dünnflüssigen Teig.

  2. Idealerweise lässt du den Teig für eine halbe Stunde quellen (oder länger im Kühlschrank). Die Pfannkuchen gelingen aber auch ohne diesen Schritt.

  3. Erhitze eine Pfanne mit wenig Öl oder (veganer) Butter und gib eine kleine Menge des Teiges hinein.

  4. Schwenke die Pfanne, sodass der gesamte Boden bedeckt ist und backe den Pfannkuchen auf beiden Seiten goldbraun aus. Staple die Pfannkuchen auf einem Teller und decke sie mit Geschirrtuch ab, bis alle Flädle ausgebacken sind.

  5. Rolle die ausgebackenen Frittaten auf und schneide sie in dünne Streifen.

  6. Gib die Flädle erst kurz vor dem Servieren in die heiße Gemüsebrühe, da sie ansonsten schnell aufquellen.

Vegane Flädle: Das Rezept

Der Frittaten-Teig sollte sehr dünnflüssig sein.
Der Frittaten-Teig sollte sehr dünnflüssig sein.
(Foto: CC0 / Pixabay / tookapic)

Frittaten oder Flädle kannst du problemlos vegan zubereiten. Lasse dazu einfach die Eier weg und passe die Mehlmenge an. Die Zubereitung bleibt dieselbe. Mit etwas Sprudelwasser werden die Pfannkuchen besonders fluffig.

Für vier Portionen vegane Frittaten benötigst du:

  • 250 g Mehl (zum Beispiel Dinkelmehl Type 630)
  • 300 ml Pflanzendrink
  • 200 ml Sprudelwasser
  • 0,5 TL Salz
  • Öl zum Braten

Frittaten selber machen: Tipps für die Zubereitung

Frittaten oder Flädle schmecken auch mit einer süßen Füllung.
Frittaten oder Flädle schmecken auch mit einer süßen Füllung.
(Foto: CC0 / Pixabay / neico)

Die Frittaten kannst du nach Belieben noch abwandeln:

  • Geschmack variieren: Besonders lecker schmecken die Flädle mit frischen Kräutern wie Schnittlauch oder Petersilie. Nach Belieben kannst du zusätzlich sehr fein geschnittenes Gemüse, Spinat oder Zwiebeln und Knoblauch unter den Teig mischen. Gewürze wie Muskat und Pfeffer passen ebenfalls gut dazu.
  • Vollkornmehl verwenden: Das Mehl kannst du für dieses Rezept nach Belieben austauschen und auch komplett durch Vollkornmehl ersetzen. Dann benötigst du eventuell etwas mehr Flüssigkeit, da Vollkornmehl mehr Wasser bindet. Der Teig sollte dünnflüssig bleiben. Glutenfreies Mehl wie reines Kichererbsenmehl funktioniert in der veganen Variante allerdings nicht, da hier die Bindeeigenschaft fehlt.

Hast du mehr Frittaten zubereitet als du für eine Suppenbeilage benötigst, kannst die die übrigen Flädle so aufbewahren oder verwerten: 

  • Frittaten einfrieren: Die geschnittenen Pfannkuchen kannst du problemlos einfrieren. In der heißen Brühe sind die Pfannkuchen-Streifen schnell wieder aufgetaut und schmecken wie frisch zubereitet.
  • Frittaten aufbewahren: Du kannst Frittaten mehrere Tage im Kühlschrank lagern und kalt oder in der Mikrowelle oder Pfanne kurz erhitzt auch pur genießen. Sehr lecker sind übrige Pfannkuchen außerdem auch als Dessert aufgerollt mit etwas Schokocreme, Marmelade oder Zimtzucker.

Weiterlesen auf Utopia.de:

** mit ** markierte oder orange unterstrichene Links zu Bezugsquellen sind teilweise Partner-Links: Wenn ihr hier kauft, unterstützt ihr aktiv Utopia.de, denn wir erhalten dann einen kleinen Teil vom Verkaufserlös. Mehr Infos.

Gefällt dir dieser Beitrag?

Vielen Dank für deine Stimme!

Schlagwörter: